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100 JAHRE CITROËN – DIE GESCHICHTE

Die Kreativabteilung des Automobilbaus

Citroën hat das Autofahren demokratisiert und die Werbung revolutioniert, Skulpturen auf die Straße gebracht und technische Kunstwerke geschaffen. Die Geschichte einer Marke, die immer etwas origineller als die Konkurrenz war – und zum 100. Geburtstag wieder sehr jung wirkt.

Komfort ist Bequemlichkeit, die auf der Präsenz von bestimmten Maschinen […] beruht.

Wikipedia


Kein anderes Gefühl ist so eng mit Citroën verbunden wie der Komfort. Dass Komfort und Citroën zu Synonymen geworden sind, liegt wohl daran, dass die Marke quasi auf Komfort aufgebaut ist: Ab dem Jahr 1912, noch bevor sich André Citroën den Traum einer eigenen Automarke erfüllen kann, verdient er Geld mit Zahnrädern. Die von ihm patentierte Winkelverzahnung sorgt für ruhigeren, leiseren und effizienteren Lauf. Dieser Komfort begeistert die Industrie – und spielt letztlich das Startkapital für die Gründung von Citroën ein. Der Doppelwinkel im Markenlogo erinnert bis heute daran.
 
Dass im ersten Citroën-Logo ein blauer Doppelwinkel gelb umrandet wurde, ist ein farbenfroher Verweis auf den Familiennamen: Der Ur-Urgroßvater von André Citroën war Zitrusfruchtverkäufer in Holland und nahm den Spitznamen an, den seine Kunden ihm gegeben hatten: „Limoenman“ (wörtlich übersetzt „Limonenmann“). Daraus wurde im Laufe der Generationen „Citroen“ (Niederländisch für Zitrone). Eingefleischte Citroën-Fans kennen die Geschichte natürlich und nennen ihr Auto bis heute liebevoll „Zitrone“.
Übrigens: Die Punkte auf dem „e“ wiederum gehen direkt auf André Citroën zurück, als der Hochbegabte in das elitäre Lycée Condorcet eingeschult wurde, sollten sie die französische Aussprache seines Namens verdeutlichen.
Firmengründer André Citroën demokratisierte das Autofahren…Firmengründer André Citroën demokratisierte das Autofahren…
…und revolutionierte mit seinen Ideen auch die Werbung.…und revolutionierte mit seinen Ideen auch die Werbung.
Die Anfänge: Der 5 HP, wegen seiner gelben Lackierung im Volksmund auch „kleine Zitrone“, ist das erstes erschwingliche Auto in Europa.Die Anfänge: Der 5 HP, wegen seiner gelben Lackierung im Volksmund auch „kleine Zitrone“, ist das erstes erschwingliche Auto in Europa.
Als Citroën im Jahr 1919 schließlich mit der Autoproduktion startet, leitet das die Demokratisierung des bislang elitären Autofahrens ein: Durch die bei Henry Ford in Amerika studierte Fließbandproduktion und sogar ersten Möglichkeiten der Fahrzeugfinanzierung (!) können sich die Autos von André Citroën viel mehr Menschen leisten. Der 5 HP, wegen seiner gelben Lackierung im Volksmund die „kleine Zitrone“, ist das erstes erschwingliche Auto in Europa. Komfort trägt schon damals wesentlich zum Verkaufserfolg bei, die Wartungsfreundlichkeit und leichte Bedienung treffen den Geschmack von Frauen und jungen Fahrern.
 
Citroën steigt dann innerhalb weniger Jahre zum größten europäischen Autohersteller auf. Dabei erweist sich André Citroën als visionärer Techniker, der zum Beispiel die ersten verstellbaren Vordersitze und die ersten Bremsleuchten verbaut, das Holz durch Ganzstahl-Karosserien ersetzt oder Unfälle simuliert, lange bevor das Wort Crashtest erfunden wurde. Zugleich ist Citroën, der Firmengründer, auch ein geradezu revolutionärer Werber: Als der Staats knapp bei Kasse ist, finanziert er zum Beispiel 150.000 Verkehrsschilder mit Markenschriftzug. Zur Eröffnung der internationalen Kunstgewerbeausstellung 1925 lässt er den Eiffelturm mit einem Citroën-Schriftzug aus 250.000 Glühbirnen erstrahlen. Bis 1934 bleibt der noch aus 40 Kilometern Entfernung sichtbare Markenname auf dem Wahrzeichen. Sogar Pilot Charles Lindbergh orientiert sich bei seiner ersten Atlantik-Überquerung mit einem Flugzeug daran – und besucht aus Dank gleich nach dem französischen Präsidenten und dem US-Botschafter auch André Citroën. Geniale Werbemomente bleiben stets ein Merkmal von Citroën, etwa als der AX in den 80ern über die Chinesische Mauer oder der Visa GTi über einen französischen Flugzeugträger Clémenceau fährt.
Logo im Wandel: 1919 bis 1922.Logo im Wandel: 1919 bis 1922.
1922 bis 1928.1922 bis 1928.
1928 bis 1949.1928 bis 1949.
1949 bis 1961.1949 bis 1961.
1961 bis 1985.1961 bis 1985.
1985 bis 2009.1985 bis 2009.
2009 bis 20162009 bis 2016
2016 bis heute.2016 bis heute.
Anfang der 30er-Jahre entwickelt André Citroën den Traction Avant, der zweimal das Schicksal der Marke entscheidet: Zuerst treibt er sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit seinen Entwicklungskosten in den Ruin. Dann führt er die inzwischen von Michelin übernommene Marke zu großen Erfolgen. Die selbsttragende, aerodynamische Ganzstahlkarosserie war ebenso revolutionär wie der Frontantrieb, der den Komfort im Vergleich zu den gefährlicheren Hecktrieblern deutlich erhöhte. Durch den extrem tiefen Schwerpunkt, die breite Spur und den lange Radstand war die Straßenlage des TA überragend – was ihn nicht nur in Filmen zum idealen Fluchtauto machte und den Beinamen „Gangster-Limousine“ einbrachte. André Citroën erlebte den Erfolg seines Traction Avant nicht mehr, er starb 1935.
Ab 1934: Die Straßenlage des TA is so überragend, dass er nicht nur in Filmen zum Fluchtauto wird – und den Beinamen „Gangster-Limousine“ bekommt..Ab 1934: Die Straßenlage des TA is so überragend, dass er nicht nur in Filmen zum Fluchtauto wird – und den Beinamen „Gangster-Limousine“ bekommt..
Nach dem Krieg bringt Citroën den nächsten Bestseller. Der Lieferwagen Typ H bietet enorm viel Platz für Gewerbetreibende und wird auch als Krankenwagen oder Polizeifahrzeug eingesetzt. Genial: Sein Design wirkt heute noch so modern, dass man daraus ein Conceptcar machen könnte. Der 1947 präsentierte Typ H wird bis 1981 (!) produziert. Variationsvielfalt und großer Laderaum werden so zu ganz wesentlichen Komfortmerkmalen der Marke, die im Berlingo und den zahlreichen Picasso-Vans auch die jüngere Geschichte prägen.
Der Bestseller Typ H integriert Raum und Flexibilität ab 1947 für immer in die Marken-DNA. Dem genialen Designwurf haftet bis heute etwas modernes an.Der Bestseller Typ H integriert Raum und Flexibilität ab 1947 für immer in die Marken-DNA. Dem genialen Designwurf haftet bis heute etwas modernes an.
Nur wenig später im Jahr 1948 demokratisiert Citroën, wie vom Firmengründer gewollt, das Autofahren noch einmal wesentlich: Mit dem 2CV kommt ein minimalistischer Kleinwagen als preiswertes Volksauto. Den entsprechenden Auftrag von Citroën-Direktor Pierre-Jules Boulanger an seinen Konstrukteur André Lefèbvre muss man sich wörtlich auf der Zunge zergehen lassen, dass er aus umwelttechnischer Sicht von heute sein könnte, zeigt den radikal-genialen Ansatz:
 
„Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Außerdem soll es selbst schlechteste Wegs bewältigen können und so einfach zu bedienen sein, dass selbst eine ungeübte Fahrerin problemlos mit ihm zurechtkommt. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht. Und schließlich muss das neue Auto wesentlich billiger sein als unser ‚Traction Avant’. Auf das Aussehen des Wagens kommt es dabei überhaupt nicht an.“
 
Die „Ente“ startet, ganz dem heute üblichen Motor-Downsizing verpflichtet, mit einem 9 PS starken Zweizylinder-Benziner. Ihre Einfachheit wird von Kommentatoren als „fahrender Gartenstuhl mit Sonnenschirm“ beschrieben, freilich nicht ohne den herausragenden Komfort zu würdigen: „…Federungskomfort eines Sechszylinders, Robustheit eines Traktors”. Unglaubliche 41 Enten-Jahre lang reüssiert der 2CV ohne wesentliche Konstruktionsänderungen am Markt, am Ende war fünf Millionen mal verkauft worden und hatte 29 PS, eine in der Autogeschichte einmalige Verdreifachung der eigenen Motorleistung. Das serienmäßige Fetzendach war das perfekte Symbol des Freiheitsgedankens – leistbare Mobilität wirkte damals noch lebensverändernd – und der einzigartig lange Federweg zementierte das Image von Citroën als Komfortmarke in den Köpfen. Umfallen konnte die „Ente“ dank des tiefen Schwerpunkts trotzdem kaum und die eigene Langsamkeit wurde von den Fans bisweilen als Sicherheitsfeature zelebriert, weil „der 2CV noch gar nicht da ist, wenn der Unfall passiert“.
Im Jahr 1948 demokratisiert Citroën – wie vom Firmengründer gewollt – das Autofahren noch einmal wesentlich: Mit dem 2CV kommt ein minimalistischer Kleinwagen als preiswertes Volksauto.Im Jahr 1948 demokratisiert Citroën – wie vom Firmengründer gewollt – das Autofahren noch einmal wesentlich: Mit dem 2CV kommt ein minimalistischer Kleinwagen als preiswertes Volksauto.
Leistbare Mobilität wirkte damals noch lebensverändernd…Leistbare Mobilität wirkte damals noch lebensverändernd…
…und das Fetzendach war das perfekte Symbol des Freiheitsgedankens.…und das Fetzendach war das perfekte Symbol des Freiheitsgedankens.
9 PS reichten für das große Abenteuer.9 PS reichten für das große Abenteuer.
Der geniale Minimalismus wurde zum Chic.Der geniale Minimalismus wurde zum Chic.
Die „HermesDie „Hermes"-Einrichtung ging aber nie in Serie.

Der wohl wichtigste Tag in der Geschichte von Citroën und einer der schönsten in der Autogeschichte ist der 8. Oktober 1955: In Paris wird das Tuch von der DS gezogen. Durch ihr stromlinienförmiges Design wird sie seither beständig zu den schönsten Autos der Welt gezählt, als einzige Limousine, denn in solchen Listen tauchen gewöhnlich nur Sportwagen auf. Als zum Beispiel „Auto Bild Classic“ eine weltweite Jury aus Designern (z.B. Schreyer, Bracq), Rennfahrern (z.B. Röhrl), Classic-Chefs, Museumsleitern und Historikern nach dem schönsten Auto fragt, bilden Jaguar E-Type, Mercedes 300 SL, Lamborghini Miura, Porsche 911, Ferrari 250 GTO und Citroen DS die Spitze. Citroën bringt mit der DS – die aufgrund des sprachlichen Gleichklangs von „déesse“ mit dem Buchstabenkürzel passenderweise „Göttin“ genannt wird – über 20 Jahre lang quasi eine Skulptur auf die Straße. Das vom Italiener Flaminio Bertoni gezeichnete Auto ist ein Kunstwerk, wie es vorher und nachher kein vergleichbares gab. Entsprechend sorgsam geht Citroën mit seiner DS um. Größte optische Änderung in zwei Jahrzehnten: 1967 bekommt sie Doppelscheinwerfer.


Mit der DS bringt Citroën auch ein technisches Kunstwerk und krönt damit vorerst seine lange Geschichte origineller Erfindungen: Die von André Lefebvre konstruierte Hydropneumatik hebt den Federungskomfort auf ein völlig neues Level. Für die Franzosen ist die „Göttin“ nationales Heiligtum. Präsident Charles de Gaulle fährt nur DS und wird einmal durch sie vor einem Attentat gerettet, weil der Wagen dank der Hydropneumatik trotz eines zerschossenen Hinterreifens auf drei Rädern weiterfahren kann.

Wichtigster Tag in der Geschichte von Citroën und einer der schönsten in der Autogeschichte: Am 8. Oktober 1955 wird in Paris das Tuch von der DS gezogen.Wichtigster Tag in der Geschichte von Citroën und einer der schönsten in der Autogeschichte: Am 8. Oktober 1955 wird in Paris das Tuch von der DS gezogen.
Seither wird die DS beständig zu den schönsten Autos der Welt gezählt…Seither wird die DS beständig zu den schönsten Autos der Welt gezählt…
…als einzige Limousine, in solchen Listen tauchen sonst nur Sportwagen auf.…als einzige Limousine, in solchen Listen tauchen sonst nur Sportwagen auf.
Die Hydropneumatik hebt den Federungskomfort auf ein völlig neues Level.Die Hydropneumatik hebt den Federungskomfort auf ein völlig neues Level.
In der Zwischenzeit hat der Wirtschaftsaufschwung voll eingesetzt, immer mehr Menschen träumen von einem ersten Urlaub oder können sich ihn schon leisten – und Citroën liefert Ende der 60er-Jahre das Auto zu diesem neuen Lebensgefühl: Der Citroën Méhari wurde zum idealen Begleiter für Ausflüge ans Meer und erreichte Kultstatus in einer ganzen Generation. Der farbenfrohe, unprätentiöse Auftritt des Cabrios war seiner Zeit weit voraus – und die leichte Karosserie aus Kunststoff könnte sogar heute wieder aktuell werden, wenn es um das umweltfreundliche Zukunftsauto geht (siehe Ami One Concept, weiter unten). Der Méhari jedenfalls wog nur 525 Kilogramm und ließ sie sich außen wie innen mit einem Gartenschlauch reinigen.
Wirtschaftsaufschwung und große Freiheit – Citroën liefert Ende ab 1968 das Auto zu diesem neuen Lebensgefühl.Wirtschaftsaufschwung und große Freiheit – Citroën liefert Ende ab 1968 das Auto zu diesem neuen Lebensgefühl.
Der Méhari ist ein idealer Begleiter für Ausflüge ans Meer und erreicht Kultstatus in einer ganzen Generation.Der Méhari ist ein idealer Begleiter für Ausflüge ans Meer und erreicht Kultstatus in einer ganzen Generation.
Er wiegt nur 525 Kilogramm und lässt sie sich außen wie innen mit einem Gartenschlauch reinigen.Er wiegt nur 525 Kilogramm und lässt sie sich außen wie innen mit einem Gartenschlauch reinigen.
Ein weiteres Wunderwerk baute Citroën ab 1970 mit dem SM, der optisch wie technisch nicht ganz von dieser Welt zu sein schien und einen Maserati-Sechszylinder-Motor hatte. Die deutschen Behörden wollten ihm wegen seines (heute millionenfach verbauten) Kurvenlichts und dem hinter Plexiglas stehenden Kennzeichen zunächst die Zulassung verweigern – winkten dann aber beide Kreativleistungen durch.
Der SM kommt 1970 und scheint optisch wie technisch nicht ganz von dieser Welt zu sein.Der SM kommt 1970 und scheint optisch wie technisch nicht ganz von dieser Welt zu sein.
Deutsche Behörden blockieren ihn (zunächst) und französische Präsidenten fahren ihn.Deutsche Behörden blockieren ihn (zunächst) und französische Präsidenten fahren ihn.

Nach dem Zusammenschluss mit dem einstigen Rivalen Peugeot konzentrierte sich Citroën unter PSA-Regie ganz besonders um seine historisch gewachsene Rolle als Raumausstatter: Durch den überaus erfolgreichen Berlingo und der langen Ära der Picasso-Vans waren die Franzosen in den 90er- und Nuller-Jahren eine der besten Adressen für viel Platz und Flexibilität. Der Einstieg in den Rennsport mit dem Xsara WRC und dem junge Sébastien Loeb führte ab 2003 zu einer beispiellosen WM-Titel-Serie.

Sport ist immer Teil von Citroën. Bevor Loeb zu einer beispiellosen Titel-Serie ansetzt…Sport ist immer Teil von Citroën. Bevor Loeb zu einer beispiellosen Titel-Serie ansetzt…
…fahren DS und SM die Rallye Monte Carlo und fliegen sogar 2CV durch die Luft.…fahren DS und SM die Rallye Monte Carlo und fliegen sogar 2CV durch die Luft.
Besonders schön an der Citroën-Geschichte ist das vorläufige Ende. Denn in den letzten Jahren, als die Marke auf ihren 100. Geburtstag zusteuert, wirkt Citroën wieder richtig jung. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Automarken vor allem mit Automenschen an der Spitze erfolgreich sind: Mehr und mehr werden die strategischen Entscheidungen des 2014 angetretenen PSA-Chefs Carlos Tavares nun im Schauraum sichtbar. Der Autoliebhaber rückt die historischen Stärken von Citroën in den Vordergrund und gibt der Marke damit einen klaren Charakter, wie ihn nicht viele Mainstreammarken haben.
Dass Citroën mit Markenchefin Linda Jackson erstmals eine Frau an der Spitze hat, beflügelt die Charakterbildung: „ Frauen bauen nicht die besseren Autos. Es ist aber wichtig, dass Frauen bei der Entwicklung dabei sind, um bessere Autos zu bauen“, sagt Jackson mit Blick auf die männerdominierte Konkurrenz.
 
Dabei sind es genau die Stärken von früher, die bei Citroën nun wieder den Unterscheid machen: Kreativeres Design (außen und vor allem auch Innen!), besserer Sitzkomfort, komfortablere Federung, viel Platz.
Dass Citroën mit Markenchefin Linda Jackson heute erstmals eine Frau an der Spitze hat, beflügelt die Charakterbildung.Dass Citroën mit Markenchefin Linda Jackson heute erstmals eine Frau an der Spitze hat, beflügelt die Charakterbildung.
Während der klassische Van zunehmend ausgedient hat, geht die Raumfahrt bei Citroën
weiter – der Berlingo verbindet seinen Rekord-Laderaum mit PKW-Komfort und die neuen SUVs glänzen mit Raum und Flexibilität, die nur wenige haben. Familien und Hobbysportler freut es.
Die neuesten Modelle C3 Aircross, C4 Cactus und C5 Aircross kann man zudem mit keinen anderen Autos vergleichen, obwohl es ja nicht gerade an direkter SUV-Konkurrenz mangelt. Sie sind so anders gestylt und auch anders eingerichtet, dass man nicht mehr von stilistischen Abweichungen allein sprechen kann, das sind schon andere Denkschulen.
Speziell bei C4 Cactus und C5 Aircross bricht sich der positive Eigensinn der Marke auch (komfort-)technisch Bahn: Citroën verwendet für die Sitzpolster ein neues, selbstentwickeltes Material, dass an der Oberfläche deutlich weicher ist, tiefer drinnen aber auch guten Halt bietet. Man freut sich bei jedem Mal Hinsetzten über die Gemütlichkeit, behält den Sitzkomfort auch auf der Langstrecke trotzdem. Zweiter Komfortkniff ist eine neue Fahrwerkstechnik mit progressiven Dämpfern, für die über 20 Patente neu angemeldet wurden – der offizielle Nachfolger der Hydropneumatik mit neuem Konzept.
 
Im hundertsten Jahr seiner Geschichte zeigt Citroën der Konkurrenz also wieder, was Komfort ist.
Den C5 Aircross kann man zudem mit keinen anderen Autos vergleichen, obwohl es im Jahr 2019 ja nicht gerade an direkter SUV-Konkurrenz mangelt. Und im hundertsten Jahr seiner Geschichte zeigt Citroën der Konkurrenz auch wieder, was Komfort ist.Den C5 Aircross kann man zudem mit keinen anderen Autos vergleichen, obwohl es im Jahr 2019 ja nicht gerade an direkter SUV-Konkurrenz mangelt. Und im hundertsten Jahr seiner Geschichte zeigt Citroën der Konkurrenz auch wieder, was Komfort ist.
Eine neue Fahrwerkstechnik mit progressiven Dämpfern ist der Nachfolger der Hydropneumatik.Eine neue Fahrwerkstechnik mit progressiven Dämpfern ist der Nachfolger der Hydropneumatik.
Der Lehrstuhl für Komfort: Neue Sitzpolster setzten Komformaßstäbe.Der Lehrstuhl für Komfort: Neue Sitzpolster setzten Komformaßstäbe.

Zugleich denkt die Marke mutig voraus wie unter André Citroën: Der radikale Ami One kommt als moderne Interpretation des Volksautos 2CV zur richtigen Zeit. Immer mehr Menschen in den Städten und immer strengere Abgasvorschriften bringen jene Errungenschaft heute unter Druck, an der Citroën mit 5 HP, 2CV und Co. über die Jahrzehnte maßgeblich beteiligt war – das für alle leistbare Auto. Und wie reagiert Citroën? Während überall schwere E-Autos entstehen, probt das Ami One Concept eine radikale Reduktion auf das Wesentliche, bis ein wirklich günstiges Elektroauto für die Stadt rauskommt. Zurück in die Zukunft, sozusagen.

Immer mehr Menschen in den Städten und immer strengere Abgasvorschriften bringen jene Errungenschaft heute unter Druck, an der Citroën mit 2CV und Co. maßgeblich beteiligt war – das für alle leistbare Auto…Immer mehr Menschen in den Städten und immer strengere Abgasvorschriften bringen jene Errungenschaft heute unter Druck, an der Citroën mit 2CV und Co. maßgeblich beteiligt war – das für alle leistbare Auto…
Citroën reagiert mutig wie unter André Citroën: Das Ami One Concept probt eine radikale Reduktion auf das Wesentliche, bis ein wirklich günstiges Elektroauto für die Stadt rauskommt. Zurück in die Zukunft, sozusagen.Citroën reagiert mutig wie unter André Citroën: Das Ami One Concept probt eine radikale Reduktion auf das Wesentliche, bis ein wirklich günstiges Elektroauto für die Stadt rauskommt. Zurück in die Zukunft, sozusagen.


Lesetipp: Detailliertes Material über alle (!) Citroën-Modelle und den Firmengründer André Citroën hat die Marke anlässlich des eigenen Geburtstags hier zusammengetragen.


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