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ERSTER TEST: DS 3

Warum will er kein Citroën sein?

Mit französischem Chic gegen Mini und Fiat 500: Der DS 3 setzt seine Mission mit geändertem Namen und neuem Styling fort. Wie premium ist der kleine Individualist?
Warum heißt das Auto jetzt DS 3 und nicht mehr Citroen DS 3?
Vor zwei Jahren hat der PSA-Konzern beschlossen, neben Peugeot und Citroen eine dritte Marke zu etablieren: DS soll langfristig zur eigenständigen Premiumbrand aufgebaut werden. Dadurch ergibt sich der kuriose Fall, dass ein Auto älter als seine Marke ist. Der Citroen DS 3 ging 2010 an den Start, drei Jahre später ließen die Franzosen das Cabrio folgen. 2014 wurde DS als eigenständige Marke abgespalten und somit auch das „Citroen“ aus dem Namen gestrichen. Auf der Motorhaube findet man keinen Doppelwinkel mehr, sondern das DS-Logo. Fragen über die Herkunft des Autos sind damit vorprogrammiert, aber die Franzosen sind sich bewusst, dass es 30 Jahre dauern kann, bis wirklich alle eine neue Automarke kennen.
 
Der DS 3 ist schon einige Jahre am Mark und wurde jetzt noch einmal aufgefrischt. Was ist neu?
Speziell die Front wurde an den Look von DS 4 und DS 5 angepasst. Der sechseckige DS-Kühlergrill erinnert uns etwas an Audi, was ja nicht schlecht ist. Dazu gibt es zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten und neue Motorvarianten.

Wie premium fühlt sich das Auto an?
Ähnlich wie den Mini darf man sich auch der DS 3 nicht grundsätzlich als Luxusauto vorstellen. Geboten wird im Vergleich zu herkömmlichen Kleinwagen aber eine hochwertigere Ausführung: zum Beispiel aufwändigere Designdetails, edlere LED-Lichter und Soft-Touch-Materialien im Innenraum. Darauf kann man – und das ist das Besondere – eine Vielzahl von Individualisierungen draufsetzten. Allein für Dach und Karosserie gibt es inzwischen 78 Farbkombinationen, zudem sind Sitzbezüge, Dekorelemente, Felgen und vieles mehr eigenständig gestaltbar. Mit allen Personalisierungselementen zusammen, rechnen die Franzosen vor, ergeben sich drei Millionen Möglichkeiten. Somit ist der DS 3 stilistisch auf jeden Fall premium, ohne dass die Individualisierung teuer wäre. Nur für Feinheiten wie Nappa-Leder muss man schon rund 2.500 Euro extra einplanen. Etwas happig ist auch der Preis für das Navigationssystem. Insgesamt muss man aber sagen: die Extraliste des DS 3 ist günstiger gepreist ist als bei den deutschen Konkurrenten wie Mini oder Audi A1.



Ähnlich wie den Mini darf man sich auch der DS 3 nicht grundsätzlich als Luxusauto vorstellen. Geboten wird im Vergleich zu normalen Kleinwagen aber eine hochwertigere Ausführung: Darauf kann man – das ist das Besondere – eine Vielzahl von Individualisierungen draufsetzten.

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Ist das Fahrgefühl hochwertiger als bei anderen Kleinwagen?
Wie sich ein Audi A1 beim Fahrgefühl nicht entscheidend vom VW Polo absetzen kann, unterscheidet sich auch der DS-3-Fahreindruck nicht deutlich von anderen Kleinwagen. Die zwei getesteten Antriebe haben überzeugt: Die neue Kombination des 110 PS starken Dreizylinder-Benziners mit einer 6-Gang-Wandlerautomatik ist sehr gut gelungen. Dem Motor brummelt weniger als andere Dreizylinder und bietet auch außerhalb der Stadt souveräne Fahrleistungen. Die komfortable Automatik passt bestens dazu, der Verbrauch steigt durch die Automatik nicht spürbar an. Für flottere Fahrer ist der Vierzylinder-Turbo mit 165 PS und sattem Durchzug ein heißer Tipp – ein sehr angenehmer Motor, auch wenn man soviel Leistung im DS 3 eigentlich selten braucht. Eine günstigere Alternative für flotte Fahrer ist die neue Dreizylinder-Benziner-Variante mit 130 PS. Die guten französischen Dieselmotoren lohnen sich in dieser Fahrzeugklasse nur für echte Vielfahrer.

Der Antrieb überzeugt also. Was ist mit dem Fahrwerk?
Die Fahrwerksabstimmung kann man unter sportlich reihen, sie vermittelt in der Stadt das „ich-biege-flott-um-die-Ecken-Gefühl“. Für unseren Geschmack ist die Abstimmung aber etwas zu straff, zumal der DS 3 kein forcierter Sportler ist: Speziell dem Cabrio, aber auch dem Coupé, fehlt es dafür an Steifigkeit. Man geht es also im DS 3 eigentlich lieber entspannter an.
 
Wie ist das Cabrio-Erlebnis im DS 3?
Das Cabrio hat bei geöffnetem Dach eine eingeschränkte Sicht nach hinten, man muss also mit den Außenspiegeln beobachten was sich rückwärts abspielt. Dafür ist das DS 3 Cabrio ein echter Fünfsitzer und das Dach kann bis 120 km/h geöffnet und geschlossen werden. Durch die umklappbare Rücksitzbank bleibet der Nutzwert voll erhalten. Dass es weniger zieht als in einem normalen Cabrio, aber trotzdem schönes Open-Air-Feeling aufkommt, ist ein Vorteil der fixen Dachholme. Und mit 3,95 Metern Länge ist der DS 3 natürlich eines parkplatzfreudlichsten Cabrios am Markt.
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Das Cabrio könnte steifer sein und bei geöffnetem Dach ist die Sicht nach hinten eingeschränkt – aber der Franzose hat auch viele Stärken: er ist ein Fünfsitzer, das Dach kann bis 120 km/h geöffnet werden, durch die umklappbare Rücksitzbank bleibet der Nutzwert erhalten, es zieht wenig und 3,95 Meter Länge sind parkplatzfreudlich.

Was ist noch aufgefallen?
Dass französische Frauen oft um das gewisse Etwas eleganter sind, ist uns schon oft aufgefallen. Das es an ihren Stylingtricks liegen könnte, zeigt die Sonderedition „DS 3 Givenchy Le MakeUp“: Lippenstift, Mascara, Puder, und Nagellack von Givenchy sind serienmäßig in einem Fach in der Mittelkonsole versteckt.

Wo eröffnen die Preislisten des DS 3? Welche Version sollte man nehmen?
Das Coupé startet bei 15.590 Euro, das Cabrio bei 18.390 Euro. Wir würden den DS 3 als ganz individuelles Stadtauto konfigurieren, sprich: das Coupé mit dem sparsamen 110-PS-Benziner und Schaltgetriebe um 18.940 Euro wählen und dann noch ein bisschen in die Individualisierung investieren.
Wir würden den DS 3 als ganz individuelles Stadtauto konfigurieren, sprich: das Coupé mit dem sparsamen 110-PS-Benziner und Schaltgetriebe um 18.940 Euro wählen und dann noch ein bisschen in die Individualisierung investieren.Wir würden den DS 3 als ganz individuelles Stadtauto konfigurieren, sprich: das Coupé mit dem sparsamen 110-PS-Benziner und Schaltgetriebe um 18.940 Euro wählen und dann noch ein bisschen in die Individualisierung investieren.
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