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DS-HEIMSPIEL

Vergne liebt Paris – Paris liebt Vergne

Im Vorjahr erlebte Jean-Eric Vergne in Paris den tollsten Moment seiner Karriere, vergangene Woche den größten Schock. Nun ist der Meister der Formel E bereit für sein Heimspiel in seiner Geburtsstadt Paris. Und das voestalpine European Race.

Diesen Moment wird Jean-Eric Vergne, der am Donnerstag 29 Jahre jung wurde, nie vergessen. Vergangen Montag nachmittag spazierte der begeisterte Hobby-Fotograf durch seine Heimatstadt Paris. Er fotografierte die berühmte Notre Dame von außen. "30 Minuten später hat es zu brennen begonnen", erzählt "JEV" aufgeregt, der es nicht fassen kann, was einem der berühmtesten Wahrzeichen seiner Stadt passiert ist.

In jener Stadt, in der im Vorjahr den E-Prix gewonnen hat, "den sicherlich emotionalsten Sieg meiner Karriere" erlebte. Ein Sieg, der zu einem wesentlichen Teil seines Meisterschafts-Erfolges geworden ist.

Nun fährt er erstmals als Titelverteidiger im Viertel beim Invalidendom. Und diesmal ist es auch für sein Team ein Heimrennen. Denn seit heuer ist DS Automobiles der Partner von Techeetah, man liefert den Antrieb. Alles, das wichtgste was ein Hersteller liefern kann. Und im Moment führt DS in der Teamwertung, vor all den großen Konkurrenten.

Und nun geht es auch für DS nach Paris, in die Heimat. Zum zweiten Rennen der voestalpine European Races, die einen besonderen Wert für die die Fahrer haben. Die Klassiker von morgen.

Der ePrix in Paris findet auf einer 1,92 Kilometer langen Strecke mit 14 Kurven rund um das legendäre „Hôtel des Invalides“ statt. DS Automobiles geht als einziger französischer Konstrukteur mit Rennwagen der neuesten Generation an den Start der rein elektrischen Motorsportserie.

Mark Preston, der Teamchef von DS Techeetah: „Paris ist für uns ein besonderer Ort. Hier findet das Heimrennen für DS Automobiles statt. Gleichzeitig ist Paris die Stadt, in der Jean-Éric Vergne aufgewachsen ist. Sein Sieg im letzten Jahr und insbesondere die Siegerehrung mit der Nationalhymne waren magische Momente.“
Und Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, ergänzt: „Nach dem Auftakt der Europa-Tournee in Rom findet alle zwei Wochen ein Formel E-Rennen in Europa statt. Der kommende ePrix in der französischen Hauptstadt ist für DS Automobiles als einziger französischer Konstrukteur ein besonderes Ereignis. Umso erfreulicher, dass DS Techeetah die Führung in der Teamwertung übernommen hat.“

Für manche ist aber Vergnes Teamrivale und Freund André Lotterer der Sieger-Tipp, zuletzt war er sowohl in Hongkong als auch in Rom nahe dran: „Ich will in Paris unbedingt mein erstes Rennen gewinnen. Die Meisterschaft ist zwar noch lang, aber jeder Punkt zählt. Paris ist eine einzigartige Stadt – ich kann es kaum erwarten, dort an den Start zu gehen.“

Vielleicht aber gewinnt jemand anderes. In sieben Rennen heuer gab es sieben Sieger, sieben Siegerteams. Nur mehr vier Teams sind ohne Sieger-Trophäe. Darunter auch Nissan. Es wäre unglaublich, und es ist möglich, dass entweder Sebastien Buemi oder Geheimtipp Oliver Rowland hier gewinnt, denn das Paket von Nissan ist bislang weit unter Wert geschlagen worden.

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