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DTM-SPEKTAKEL

Spielbergs Super-Show

Warum die DTM am Red Bull Ring 2018 für Fans ein Pflichttermin ist. Die einzige Top-Serie der Welt mit schnellen Österreichern. Rad-an-Rad-Action wie in der guten, alten Zeit. Keiner weiß, welches Team gewinnen wird. Und weitere schnelle Argumente.
Die DTM ist die schnellste, beste und populärste Tourenwagenserie der Welt.
Nun, an diesem Wochenende, gastiert sie in Spielberg.
Zehn kurze und gute Gründe, warum der Red Bull Ring einmal mehr eine Reise wert ist.

1. Beide Österreicher sind absolut siegfähig.

Die DTM ist die einzige Top-Serie der Welt, in der Österreicher nicht nur Kommandos geben, sondern zudem auch am Steuer erfolgreich sind. Lucas Auer hat schon fünf Rennen gewonnen - und Philipp Eng als Rookie schon mehrmals gezeigt, dass er reif für den Sieg ist.

2. Der Red Bull Ring ist eine echte RENN-Strecke.
Am Reißbrett mag das Layout der Piste in Spielberg jetzt nicht sehr spektakulär wirken, doch gerade bei Rennen ist sie es. Es ist ein Rundkurs, der wie geschaffen ist für Rennen, in denen man gut überholen kann und wo es auch aufgrund der Kürze der Strecke sehr dichten und intensiven Verkehr gibt.

3. Gerhard Berger & sein Team haben aus der DTM eine echte Showbühne gemacht.
Einige wenige Regeländerungen, die aber gravierend waren, haben aus der DTM wieder eine echte Racer-Formel gemacht.

4. Mit frischen Reifen sieht man die wahren Heroes.
Wahrscheinlich die beste Neuerung unter Berger: es ist verboten, die Reifen künstlich aufzuheizen. Dadurch werden die ersten ein, zwei Runden nach dem Stopp zu einer echten Balancefahrt, in der der Fahrer wirklich viel Gespür braucht.

5. Die Fahrer sind nicht ferngesteuert.
Es herrscht - von wenigen Sondersituationen abgesehen - Funkverbot. Daher muss der Pilot selbst merken, wann und wo er das Auto wie fordern soll. Es ist nicht so wie in der Formel 1, wo ein Fahrer oft bis auf den Meter genau vorgesagt bekommt, wo er bremsen und einlenken soll.
Philipp Eng beeindruckt in seiner ersten Saison.Philipp Eng beeindruckt in seiner ersten Saison.
Sebastien Ogier bei seiner DTM-Premiere.Sebastien Ogier bei seiner DTM-Premiere.
6. Es gibt keinen einzigen Paydriver.
Timo Glock glaubt, dass die Fahrer in der DTM besser sind als in der Formel 1. Gut, so weit möchten wir jetzt definitiv nicht gehen, aber fest steht: In die Formel 1 kann man sich einkaufen, in die DTM nie und nimmer. Die jeweils sechs Fahrer-Plätze sind in den deutschen Premium-Konzernen heißbegehrt. Sie sind über Monate und oft Jahre beobachtet worden, bis man sie engagiert hat. Sie werden gut bezahlt und sind begehrt.

7. Die DTM-Autos sind beeindruckend schnell.
Um ganz ehrlich zu sein. Das "T" für Tourenwagen stimmt nicht mehr so ganz. Denn mit herkömmliche Tourenwagen haben die Boliden der DTM wenig zu tun. Der Beweis: am Hungaroring, wo sowohl die DTM als auch die WTCR gefahren ist, betrug der Pole-Position-Unterschied heuer 16,5 Sekunden. Dafür lagen alle Autos in der DTM nur innerhalb von 0,9 Sekunden, die in der WTCR hatten große Abstände - bis zu 2,9 Sekunden.

8. Es gibt hier noch Gridgirls.
Nur, damit wir es kurz erwähnt haben.

9. Die Vielfalt der Fahrer ist erfrischend.
Die Piloten befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere. Manche wie Lucas Auer dürfen noch von der Formel 1 träumen. Andere wie Rene Rast haben sich mit jahrelangen Erfolgen in Porsche-Cups mühsam in die DTM gekämpft. Wehrlein, Glock und Di Resta kommen nach zum Teil sehr erfolgreichen Rennen in der Formel 1 (wieder) in die DTM. Mike Rockenfeller hat einen Horror-Unfall in Le Mans überlebt, wie auch Loic Duval. Marco Wittmann schrieb Geschichte, weil er sehr schnell Meister wurde. Gary Paffett galt mal als größte Nachwuchshoffnung für die Formel 1, verlor aber den entscheidenden Kampf ums McLaren-Cockpit 2007 an Lewis Hamilton. Die Stars sind auf höchst unterschiedlichen Wegen in die DTM gekommen - und dementsprechend vielfältig und vielschichtig in ihrer Art.

10. Weil es die letzte Chance ist, heuer noch Top-Rundstreckensport in Österreich zu sehen.
Der Termin Ende September ist zwar hart an der Grenze, aber angesichts der Tatsache, dass danach fast sieben Monate Pause ist, sollte man sich diese Race-Track-Chance nicht entgehen lassen. Schon gar nicht am Red Bull Ring - der einzigen Strecke, die 2018 alle drei großen Serien - Formel 1, MotoGP und DTM - zu Gast hat(te).
Lucas Auer - auch bekannt als #LA22.Lucas Auer - auch bekannt als #LA22.
Auer dominierte in Spielberg 2018 das erste Training.Auer dominierte in Spielberg 2018 das erste Training.
DTM-Chef Gerhard Berger mit seinen schnellen Österreichern Lucas Auer & Philipp Eng.DTM-Chef Gerhard Berger mit seinen schnellen Österreichern Lucas Auer & Philipp Eng.
Auer mit einem Fan.Auer mit einem Fan.
Fan-Nähe wie sonst nirgends.Fan-Nähe wie sonst nirgends.
Klassiker: Paffett vs. GlockKlassiker: Paffett vs. Glock
Bei den Pressekonferenzen darf auch schon mal gelacht werden: Rast, Ogier & EngBei den Pressekonferenzen darf auch schon mal gelacht werden: Rast, Ogier & Eng
Gary PaffettGary Paffett
Rene RastRene Rast
Lucas AuerLucas Auer
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