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PREMIERE: PORSCHE PANAMERA

Ist der Panamera jetzt richtig schön geworden?

Neuer Look und High-Tech-Offensive: Porsche enthüllt die zweite Generation seiner Sport-Limousine. Wird der neue Panamera weniger polarisieren als sein Vorgänger?
Die wichtigste Frage zuerst. Ist der Panamera jetzt endlich ein rundum schönes Auto geworden?
Ganz klar ja. Der Buckel ist verschwunden, ersetzt durch ein schlankes, glattes Coupé-Heck. Erinnert stilistisch ein bisschen an den A7. Das restliche Design ist auf den ersten Blick näher am Vorgänger, tatsächlich aber neu und sehr dynamisch. Erstaunlich ist, dass das flotte Heckdesign das Platzangebot nicht einschränkt: Das Platzangebot im Fond bleibt wie bisher, der Kofferraum wächst sogar auf 500 Liter (plus 55). Die Länge bleibt mit 5,05 Metern unverändert, der Radstand ist um 30 Millimeter gewachsen.
 
Was ändert sich technisch?
Viel. Der Panamera baut auf dem gleichen Baukasten wie Bentley Bentayga und Audi SQ7 auf. Die Karosserie ist aus Aluminium, tragende Strukturen aus hochfesten Stählen. Das erhöht die Steifigkeit massiv und bringt 50 Kilo Ersparnis, das Gesamtgewicht bleibt aber weitgehend unverändert (ab 1.870 kg). Sehr viele Innovationen im Fahrwerks-Bereich sollen den Panamera noch agiler, aber auch komfortabler machen: Wankstabilisierung, Luftfederung, Chassis-Control und Allradlenkung sind neu. 19-Zöller sind Serie, beim Turbo sogar 20-Zöller, 21-Zoll-Räder gibt es optional.
 
Der Panamera soll in 3,6 Sekunden auf Hundert sprinten. Was hat Porsche beim Antrieb getan?
Der 4,0-Liter-V8-Biturbo des Panamera Turbo wurde neu entwickelt, neben dem 3,6-Sekunden-Sprintwert beeindruckt er mit 306 km/h Spitze. Dahinter stehen 550 PS und 770 Newtonmeter. Laut Porsche soll das neue Aggregat drehfreudig wie ein Sauger sein. Normverbrauch 9,3 Liter, durch Zylinderabschaltung fährt der Panamera Turbo zwischendurch unbemerkt als Vierzylinder.
Revolution, alle Knöpfe sind weg! Die Funktionen werden über einen zentralen Bedienknopf und berührungssensitive Glasflächen gesteuert.Revolution, alle Knöpfe sind weg! Die Funktionen werden über einen zentralen Bedienknopf und berührungssensitive Glasflächen gesteuert.
Innovationen im Fahrwerks-Bereich sollen den Panamera noch agiler, aber auch komfortabler machen: Wankstabilisierung, Luftfederung, Chassis-Control und Allradlenkung sind neu.Innovationen im Fahrwerks-Bereich sollen den Panamera noch agiler, aber auch komfortabler machen: Wankstabilisierung, Luftfederung, Chassis-Control und Allradlenkung sind neu.
Welche Motorvarianten gibt es noch? Was kann der Diesel?
Der Panamera 4S mit 2,9-Liter-Sechszylinder leistet 440 PS, maximalen Drehmoment 550 Newtonmetern. Das macht 4,2 Sekunden auf Hundert, Höchstgeschwindigkeit 289 km/h, 8,1 Liter Normverbrauch. Der 4S Diesel hat einen V8 mit 422 PS und 850 Newtonmetern, er erreicht 100 km/h in 4,3 Sekunden, schafft 285 km/h Spitze. Normverbrauch nur 5,7 Liter Diesel. Zum Start haben alle Panamera Allradantrieb und verwalten die Kraft über ein von ZF neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe.
 
Was ist mit dem Innenraum. Immer noch so viele Knöpfe?
Revolution, alle Knöpfe sind weg! Viele Funktionen werden über einen zentralen Bedienknopf gesteuert, als Anzeige dient der riesige rahmenlose Multimedia-Screen in der Mitte. Die verbliebenen „Knöpfe“ sind berührungssensitive Glasflächen – das schaut sehr modern aus. In den Armaturen blieb der mittige Drehzahlmesser zum Glück analog, die Skalen rechts und links davon sind nun Bildschirme.
 
Wann geht es in Österreich los?
Etwas Geduld noch, bitte. Verkaufsstart ist November.
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