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INTENSIVTEST: SUBARU LEVORG 1.6

Langweiler oder Geheimtipp?

Ein Mittelkasse-Kombi mit Benzinmotor und CVT-Getriebe – klingt nicht so aufregend für Sie? Der Intensivtest ergibt jedenfalls ein überraschendes Urteil.
Was steckt hinter dem Namen Levorg?
Der Nachfolger des Legacy. Subaru hat den neuen, etwas sperrigen Namen aus den Worten Legacy, Revolution und Touring kreiert.
 
In welcher Klasse mischt der Kombi mit?
Mit 4,69 Metern Länge ist er ein klassischer Mittelklasse-Kombi im Stil von Mazda6 oder VW Passat. Beim Ladevolumen entspricht er mit 522 bis 1446 Litern circa den deutschen Premiumkombis wie Audi A4 Avant oder BMW 3er Touring, der Passat Variant liegt mit 650 bis 1780 Litern deutlich darüber.
Klassischer Mittelklasse-Kombi im Stil von Mazda6 oder VW Passat. Aber…Klassischer Mittelklasse-Kombi im Stil von Mazda6 oder VW Passat. Aber…
…einen so sportlichen Auftritt hat keiner der Konkurrenten serienmäßig.…einen so sportlichen Auftritt hat keiner der Konkurrenten serienmäßig.
Mit 170 PS scheint die Leistung nicht so außergewöhnlich wie das Design zu sein. Und die Kombination von Benzinmotor und stufenlosem CVT-Getriebe klingt auch nicht so aufregend. Berechtigte Sorgen?
Eines muss man wissen: Der Levorg ist fahrerisch nicht der Sportler, der er optisch vorgibt zu sein. Das ist aber kein Nachteil, denn Subaru hat einen Allrounder geschaffen, in den wir uns ein bisschen verliebt haben: Irgendetwas scheinen die Japaner in ihre Autos einzubauen, was den Fahrer mit jedem Kilometer entspannter macht…
 
Wie lässt sich dieser Entspannungsfaktor erklären?
Das beginnt mit der supersolide Ausführung: Hohe Fertigungsqualität, angenehme Materialien, hervorragende Sitze, durchdachte Bedienung. Und es geht weiter mit dem Fahrstil: Fahrwerk und Lenkung sind wunderbar ausgewogen, der Benzinmotor ist bei gemütlicher Fahrweise kaum zu hören, auch die Automatik merkt man nicht. Das alles können natürlich auch andere, aber Subaru hat die Summe der Eigenschaften hier ganz wunderbar hinbekommen. Auch die flotte Gangart beherrscht der Levorg durchaus, legt dann aber natürlich seine Gelassenheit ab, speziell der Motor ist präsent, weil er durch das CVT-Getriebe öfter hochdreht.
Optisch unauffällig, aber die supersolide Ausführung begeistert: Hohe Fertigungsqualität, angenehme Materialien.Optisch unauffällig, aber die supersolide Ausführung begeistert: Hohe Fertigungsqualität, angenehme Materialien.
Der Benzinmotor ist bei gemütlicher Fahrweise kaum zu hören, auch die Automatik merkt man nicht.Der Benzinmotor ist bei gemütlicher Fahrweise kaum zu hören, auch die Automatik merkt man nicht.
Nur auf den ersten Blick kleinteilig: Auch die durchdachte Bedienung sorgt für Entspannung.Nur auf den ersten Blick kleinteilig: Auch die durchdachte Bedienung sorgt für Entspannung.
Ist der Verbrauch nicht zu hoch mit der Benziner-Automatik-Kombination?
Wir haben im Test rund neun Liter pro 100 Kilometer gebraucht. Auch wenn das zwei, drei Liter mehr als mit einem vergleichbaren Diesel sind, bleibt der Levorg durch den guten Preis ein auch wirtschaftlich sehr attraktives Auto.
 
Fazit?
Der vermeintliche Langweiler Levorg hat sich als veritabler Geheimtipp entpuppt.

Bildergalerie: Subaru Levorg 1.6 GT-S

 

DATEN & FAKTEN

Subaru Levorg 1.6 GT-S

(Oktober 2016)

Preis

Einstiegspreis Levorg 29.990 Euro. Testwagen (Version GT-S) 34.990 Euro.

Antrieb

Vierzylinder-DOHC-Boxermotor mit Turboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung, 125 kW (170 PS) bei 4.800 - 5.600/min, 250 Nm bei 1.800-4.800/min. Allradantrieb. Stufenloses Automatikgetriebe.

Abmessungen

Länge/Breite/Höhe: 4690/1780/1485 mm, Kofferraum: 522–1446 l, Tankinhalt: 60 l

Gewicht

Leergewicht: 1531 kg.

Fahrwerte

Vmax 210 km/h, 0–100 km/h: 8,9 s, CO2: 159 g/km.

Testverbrauch

9,3 Liter

MOTORPROFIS WERTUNG

Fahrspass

9 Punkte

Vernunft

8 Punkte

Preis-Leistung

8 Punkte

Gesamturteil

8 Punkte
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