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NEWS: VW T-ROC

Wird VW jetzt flippig?

Die Wolfsburger machen sich locker, ohne ihre Stärken zu vernachlässigen: Das neue Kompakt-SUV mischt farbenfrohe Lässigkeit mit den üblichen klaren Strukturen von VW. Was unterscheidet den T-Roc vom Golf und vor allem vom alten und neuen Tiguan? Erster Check mit alle Fakten.
Viel wurde im Vorfeld vom Golf-SUV gesprochen. Wie eigenständig ist der T-Roc?
Komplett eigenständig. VW hat den T-Roc sehr konsequent als eigene Baureihe gestaltet. Die bullige Optik ist VW-typisch geradlinig angelegt, sie trägt rustikale Crossover-Züge (zum Beispiel durch Plastikverkleidungen betonte Radhäuser) ebenso wie sportliche Insignien (zum Beispiel die Coupé-hafte Dachlinie). Schaut alles sehr modern aus und erinnert dort und da an den Arteon-Stil.
 
Neben dem mutigeren Designstil traut sich VW nun auch bei den Farben mehr. Werden die Wolfsburger gar flippig?
Für ihre Verhältnisse ja. Denn der T-Roc hat serienmäßig eine Zweifarbenlackierung, zur Wahl stehen zehn Farben für den unteren Teil der Karosserie sowie vier Farben fürs Dach. Im Innenraum gibt es ebenfalls vier Farben zur Auswahl – wer hätte vor Kurzem noch einen VW mit Armaturenbrett in Braun, Blau, Orange oder Gelb erwartet!
 
Bleiben wir gleich beim Styling: Wie sind die Ausstattungslinien aufgebaut?
Einfach, es gibt mit Style und Sport zwei gleichwertige Linien. Style hat edle silberne Designelemente, eine Zweifarbenlackierung Außen und flippe Innenfarben. Sport hat coole Sport-Elemente wie rote Bremssättel, eine einfärbige Karosserie und Innen graue Zierelemente statt der bunten Farben. Im nächsten Jahr kommt noch eine exklusiv-sportliche R-Line-Ausstattung dazu.
Die bullige Optik ist VW-typisch geradlinig angelegt, sie trägt rustikale Crossover-Züge (Radhäuser) ebenso wie sportliche Insignien (Dachlinie).Die bullige Optik ist VW-typisch geradlinig angelegt, sie trägt rustikale Crossover-Züge (Radhäuser) ebenso wie sportliche Insignien (Dachlinie).
Die Technik und damit auch das Fahrverhalten sind natürlich nahe am Golf, aber wie schaut es im Innenraum aus?
Wichtig zunächst: Erwachsene kommen vorne wie hinten gut unter, im T-Roc kommen nirgends Kleinwagen-Gefühle auf. Der T-Roc ist mit 4,23 Metern drei Zentimeter kürzer als ein Golf, bietet aber mehr Kofferraum, vor allem in der Basis: 445 Liter bedeuten ein Plus von 65 zum Golf. Beim Maximalwert ist der T-Roc mit 1290 Litern dem Golf nur um 20 Liter überlegen – dafür hat er aber auch eine lässig abfallende Dachlinie und ein knackiges Heck.
 
Wird der Inneraum vom Golf übernommen?
Was die VW-typisch klare Bedienstruktur, in der man sich sofort auskennt, betrifft, ist der T-Roc dem Golf ebenbürtig. Auch das Golf-Multimedia-System mit schickem, sehr großen Touchscreen ist im T-Roc erhältlich, wobei es hier zwei praktische Drehregler zusätzlich hat. Die Materialien des Armaturenbretts sind weniger hochwertig als im Golf, dafür farbenfroh-flippig.
VW-typisch klare Bedienstruktur, in der man sich sofort auskennt. Die Materialien sind weniger hochwertig als im Golf, dafür farbenfroh-flippig.VW-typisch klare Bedienstruktur, in der man sich sofort auskennt. Die Materialien sind weniger hochwertig als im Golf, dafür farbenfroh-flippig.
Wie fällt der Vergleich zum alten und neuen Tiguan aus?
Obwohl der T-Roc kürzer als der alte Tiguan ist, ist der Unterschied im Innenraum eher gering. Vom aktuellen Tiguan trennen den T-Roc über 25 Längen-Zentimeter und ziemlich vielen Liter Kofferraumvolumen – ein ordentlicher Respektabstand, zum Glück auch preislich…
 
Wieviel soll der T-Roc denn kosten?
Bei rund 20.000 Euro wird es losgehen. Die Markteinführung in Österreich ist für Ende November 2017 geplant, der Vorverkauf startet schon im September.
 
Wird es Allrad geben?
Ja, vier Versionen des T-Roc sind mit permanentem Allradantrieb ausgestattet, zum Teil auch mit DSG-Automatik.
 
Welche Motorisierungen gibt es konkret?
Bei den Benzinern den 1.0 TSI (mit 115 PS,  6-Gang-Getriebe, Frontantrieb) und den 1.5 TSI (mit 150 PS, 6-Gang-Getriebe oder DSG, Frontantrieb oder 4MOTION). Bei den Diesel den 1.6 TD (mit 115 PS, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb) und den 2,0 TDI (mit 150 PS oder 190 PS, 6-Gang-Getriebe oder DSG, Frontantrieb oder 4MOTION).  

Bildergalerie: VW T-Roc (2017)

 
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