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PARIS MOTOR SHOW: DIE NEUEN KLEINEN

PARIS MOTOR SHOW: DIE NEUEN KLEINEN

Was können Citroën C3, Kia Rio und Nissan Micra?

Das Ende der Niedlichkeit scheint im B-Segment angebrochen. Was können die neuen Kleinen von Citroën, Kia und Nissan?

In der Vergangenheit waren Kleinwagen entweder von Pragmatismus oder von Verspieltheit geprägt. Sind nun neue Zeiten in diesem Segment angebrochen?
Definitiv. Mit dem neuen Citroën C3, dem Kia Rio und dem Nissan Micra haben die Designer frische, individuelle Ansätze in diesem Segment ausprobiert und ihren B-Segment-Modellen damit einen merkbaren Entwicklungsschub ermöglicht. Deutlich ist die Abkehr von rundlichen oder knuffigen Formen. Die Fahrzeuge präsentieren sich nun wesentlich flacher und breiter, sie wirken damit weitaus sportlicher und erwachsener.

Wie unterscheiden sich die neuen Modelle von ihren Vorgängern?
Der neue Citroen C3, der nun in der dritten Generation lanciert wird, übernimmt Designelemente des Cactus: etwa die hohe Frontpartie mit den schmalen High-Tech-Scheinwerfern oder die Airbumps, die die Seitenflächen des Fahrzeugs schützen. Insgesamt sieht das Fahrzeug nun gestreckter und weniger kugelförmig aus, was es wesentlich dynamischer erscheinen lässt. Den neuen C3 gibt es zudem zweifarbig und er bietet ein umfassendes Angebot an Personalisierungsmöglichkeiten – innen und außen. Der neue Kia Rio tritt verglichen dazu weitaus dezenter auf. Er verzichtet auf allzu progressive Gestaltungsmerkmale, wirkt aber dennoch modern und durchaus elegant. Sein zeitloses Design strahlt Solidität und Zuverlässigkeit aus, ohne dabei fad zu wirken. Für alle, die es aber doch ein bisschen sportlicher wollen, wird Kia zu einem späteren Zeitpunkt auch noch GT-Varianten für den neuen Rio anbieten. 

Bleibt noch der neue Micra ...
Er wird völlig neu positioniert. Nissans Einstiegsmodell hat die Ursprünge seiner Vorgänger-Generation als günstiger Kleinwagen „made in India“ hinter sich gelassen. In der Neuauflage wurde der Micra speziell für Europa konzipiert und wird nunmehr in Frankreich gefertigt. Die enge Verwandtschaft mit dem Konzernbruder Clio beschert ihm einen breiteren Radstand und 17 cm mehr Länge. Durch seine flache Silhouette hinterlässt er nun einen sportlichen, regelrecht aggressiven Eindruck, der durch die neue, V-förmige Frontpartie noch betont wird.


Citroën C3Citroën C3
Kia RioKia Rio
Nissan MicraNissan Micra
Was hat sich in den Innenräumen der neuen Kleinen verändert?
Der Citroën C3 bietet das innovativste Innenraumkonzept mit einem bunten Mix an Farben, Texturen und Materialien. Dennoch wirkt das Interieur harmonisch, übersichtlich und klar gegliedert. Auch hier gibt es ein breites Spektrum an Gestaltungsoptionen, mit denen der Innenraum dem individuellen Geschmack angepasst werden kann: von klassisch-gediegen bis hin zu poppig-modern. Der Kia Rio verbindet die Ansätze seines zeitlosen Außendesigns mit der Interieurgestaltung. Diese wirkt funktionell und gut strukturiert. Zahlreiche Ablage- und Staufächer sorgen im Alltagsleben dafür, dass der aufgeräumte Eindruck des Innenraums erhalten bleibt. Das Interieur des Nissan Micra hingegen kann mit seinem progressiven Außendesign nicht mithalten. Zwar lässt es sich je nach Ausstattung mit farbigen Akzenten aufwerten – Lenkrad, Armaturenbrett und Mittelkonsole wirken jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern deutlich gesetzter.

An wen richten sich diese neuen Modelle?
Mit ihrer neuen Ausrichtung bieten die neuen Kleinwagen nun wesentlich mehr als reine Vernunftangebote. Wer Spaß an Design hat und auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten Wert legt, wird Gefallen am Citroën C3 finden. Wer eine zeitlose Formensprache schätzt, liegt mit dem Kia Rio richtig und wer ein schnittiges Äußeres vorzieht, ist mit dem Nissan Micra gut beraten. Auch in dieser Fahrzeugklasse wird mittlerweile ein hohes Maß an Sicherheits- und Infotainment-Technologien geboten, sodass auch hier keine Abstriche gemacht werden müssen.

Wann kommen die neuen Kleinwagen nach Österreich?
Alle Fahrzeuge werden auf der kommenden Vienna Autoshow im Jänner 2017 zu sehen sein.
Der Citroën C3 wird bereits zu Jahresende, der Kia Rio im Februar 2017 bei den Händlern stehen. Auch der Nissan Micra wird noch im ersten Quartal des neuen Jahres erhältlich sein.

Was werden die neuen Modelle in diesem Segment kosten und welche Antriebe wird es geben?
Zu den Preisen gibt es in allen drei Fällen noch keine Informationen.
Der Citroën C3 wird mit den Dreizylinder-PureTech-Benzinmotoren 68, 82 und 110 sowie als Dieselversionen mit den BlueHDi 75 und 100 angeboten.
Für den Kia Rio stehen ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit 100 oder 120 PS, ein 1,2-Liter-Benziner mit 84 PS sowie ein 1,4-Liter-Turbodieselmotor mit 70 oder 90 PS zur Auswahl.
Der Nissan Micra wird zu seiner Markteinführung mit zwei Antriebsversionen erhältlich sein: mit einem 0,9-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner und einem 1,5-Liter-Turbodiesel. Beide Motoren leisten 90 PS. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Motorenpalette des neuen Nissan Micra um einen 1,0-Liter-Benziner mit 73 PS erweitert werden.

Auto Bildergalerie: Der neue Citroën C3

 

Auto Bildergalerie: Der neue Nissan Micra

 

Auto Bildergalerie: Der neue Kia Rio

 
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