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PREMIERE: SKODA KODIAQ

Warum sollten sich andere SUV vor diesem fürchten?

Wenn der neue Kodiaq ab Frühjahr 2017 auch nach Österreich kommt, müssen alle anderen SUV-Hersteller zittern: Mit bis zu sieben Sitzen, Mega-Kofferraum und guten Preisen wird der flotte Tscheche in fremdem Revieren wildern.
Was macht den Skoda Kodiaq so besonders?
Ganz einfach: Seine Größe und sein Preis-Leistungs-Verhältnis. Kein anderes SUV dieser Klasse – und wenige der höheren Klassen – bieten einen geräumigeren Innenraum. Und das zu Preisen, die wahrscheinlich nicht weit entfernt von jenen des VW Tiguan liegen werden.

Wo ordnet sich der Kodiaq ein?
Er benutzt wie der Tiguan den modularen Querbaukasten des VW-Konzerns – streckt sich aber mit 4,7 Meter um 21 Zentimeter mehr in die Länge als der verwandte Volkswagen. Um den Kodiaq richtig einzuordnen, hier ein paar Vergleichsdaten mit Außenlängen und Kofferraum-Inhalten (stehende/umgeklappte Rückbank):

Volkswagen Tiguan                  4,49 Meter        615/1655 Liter
Audi Q5                                       4,63 Meter        540/1560 Liter
Skoda Octavia Limousine        4,66 Meter        590/1580 Liter
Skoda Octavia Combi              4,66 Meter        610/1740 Liter
Skoda Kodiaq                           4,70 Meter       720/2065 Liter
Volkswagen Touareg               4,80 Meter        697/1642 Liter
Skoda Superb Limousine        4,86 Meter        625/1760 Liter
Skoda Superb Combi              4,86 Meter        660/1950 Liter
Audi Q7                                      5,05 Meter        890/2075 Liter

Wow, über zwei Kubikmeter Laderaum ...
Ja, wirklich gewaltig. Wie schlau die Architektur ist, sieht man im Vergleich zum viel größeren Touareg, der hier Federn lassen muss – und ins Über-Fünf-Meter-Schiff namens Audi Q7 passen umgeklappt auch gerade lächerliche zehn Liter mehr hinein. Der große Kofferraum ermöglicht auf Wunsch auch eine dritte Sitzreihe; damit wird der Kodiaq zum ersten Siebensitzer in der Skoda-Geschichte. Noch ein kleines Detail: Bestellt man einen nach vorne klappbaren Beifahrersitz, lassen sich 2,8 Meter lange Gegenstände transportieren.
Viel Platz auch in der zweiten Reihe ...Viel Platz auch in der zweiten Reihe ...
... und ein wenig in der dritten, wenn man sie bestellt hat.... und ein wenig in der dritten, wenn man sie bestellt hat.
Riesiger Kofferraum, hier mit zwei weiteren, versteckten Sitzen.Riesiger Kofferraum, hier mit zwei weiteren, versteckten Sitzen.
Viel Platz um wenig Geld also. Wie viel wird der Kodiaq in Österreich kosten?
Der genaue Preis ist noch nicht bekannt. Wir konnten aber erfahren, dass man mit Preisen auf dem Niveau des jeweils vergleichbar motorisierten Superb wird rechnen können. Ein Einstiegspreis knapp unter 30.000 Euro könnte sich damit ausgehen.

Wie wird die Modellpalette aussehen?
Zu Beginn werden folgende Versionen verfügbar sein (darunter, erstmals bei Skoda, auch 7-Gang-DSG-Versionen):

1,4 TSI         125 PS       200 Nm       Frontantrieb      6-Gang, manuell
1,4 TSI         150 PS       250 Nm       Frontantrieb      6-Gang-DSG
1,4 TSI         150 PS       250 Nm       4x4                     6-Gang, manuell
1,4 TSI         150 PS       250 Nm       4x4                     6-Gang-DSG
2,0 TSI         180 PS       320 Nm       4x4                     7-Gang-DSG
2,0 TDI         150 PS       340 Nm       Frontantrieb      7-Gang-DSG
2,0 TDI         150 PS       340 Nm       4x4                    6-Gang, manuell
2,0 TDI         150 PS       340 Nm       4x4                    7-Gang-DSG
2,0 TDI         190 PS       400 Nm       4x4                    7-Gang-DSG

Und bei den Ausstattungen?
Da folgt man der üblichen Skoda-Logik mit den Versionen Active, Ambition, Style.
Flottes Design – und unverkennbar Skoda. Der Kodiaq ist um 21 Zentimeter länger und zwei Zentimeter höher als der neue VW Tiguan.Flottes Design – und unverkennbar Skoda. Der Kodiaq ist um 21 Zentimeter länger und zwei Zentimeter höher als der neue VW Tiguan.
Leichter Offroadbetrieb sollte kein Problem sein; bis auf die Einstiegsvariante ist bei allen Motoren 4x4 verfügbar.Leichter Offroadbetrieb sollte kein Problem sein; bis auf die Einstiegsvariante ist bei allen Motoren 4x4 verfügbar.
Was darf man sich beim Basismodell an Annehmlichkeiten erwarten?
Ganz schön viel: Neben den üblichen Komfort- und Sicherheitsfeatures unter anderem eine elektromechanische Parkbremse, Heckleuchten mit LED-Technik, ein Basis-Infotainmentsystem mit 6,5-Zoll-Bildschirm, 17-Zoll-Felgen und das Sicherheitsfeature „Front Assist“ mit City-Notbremsassistenten.

Welche Goodies gibt’s in höheren Ausstattungen oder optional?
Hier zieht Skoda viele Register: Unter anderem gibt’s eine elektrische Heckklappe (auf Wunsch auch per Fuß sensorgesteuert), beheizte und belüftete Sitze, Alcantara-, Teilleder- oder Lederbezüge, ein beheiztes Lenkrad, Tablet-Halterungen für die Fondsitze, erstmals bei Skoda „Area View“ mit vier Kameras, ein Anhänger-Rangierassistent, eine Phonebox für induktives Laden des Handys, ein 575-Watt-Soundsystem und vieles mehr.
Geräumig, geradlinig; Ledersitze sind natürlich ein Extra.Geräumig, geradlinig; Ledersitze sind natürlich ein Extra.
Bekanntes Lenkrad; großes, aufpreispflichtiges Infotainmentsystem.Bekanntes Lenkrad; großes, aufpreispflichtiges Infotainmentsystem.
Und in Sachen Infotainment?
Da stehen neben dem Basissystem drei weitere Systeme im Programm. Damit kombinierbar ist auch das Skoda SmartLink und eine Skoda Connect App, mit der sich zu Hause geplante Routen ins Auto schicken lassen oder das Auto auch überwacht werden kann.

Skoda wirbt ja immer mit Simply-Clever-Lösungen. Wie sieht’s damit aus?
Im Kodiaq finden sich rund 30 solcher witzigen Ideen. Unser Favorit: Ein Türkantenschutz, der beim Öffnen der Tür automatisch mechanisch ausfährt und nicht nur das eigene Blech, sondern auch das anderer vor Kratzern oder kleinen Dellen bewahrt.

Weitere Hightech-Bausteine?
Gegen Aufpreis kann man mit „Driving Mode Select“ das Ansprechverhalten des Autos verändern. In Verbindung mit Allradantrieb steht noch eine weitere Möglichkeit – Snow – zur Verfügung; und auf Wunsch auch ein eigener Offroad-Modus. Und wenn man noch in die adaptiven Dämpfer investiert (DCC), dann regelt man auch gleich die Härte des Fahrwerks mit.

Erstes Resümee?
Der Kodiaq scheint alles richtig zu machen – er ist in den Außenmaßen nicht übergroß, bietet aber enorm viel Raum und viele clevere Lösungen. Für eine endgültige Einschätzung freuen wir uns auf die erste Ausfahrt und die endgültigen Preise. Bis dahin möchten wir nicht in der Haut der anderen Mittelklasse-SUV stecken.

Auto Bildergalerie: Skoda Kodiaq

 
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