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UPDATE: PORSCHE 911 GT3 RS

Was Loeb eben so fährt

Porsche weicht beim GT3 RS nur soviel vom echten Rennwagen ab, wie es für die Straßenzulassung notwendig ist. Viel ist das nicht.
Was macht den GT3 RS so besonders?
Das Auto ist eigentlich ein Rennwagen aus dem Porsche-Supercup. Für die Straßenzulassung werden nur jene Modifikationen gemach, die unbedingt notwendig sind – und das sind gar nicht so viele, technisch gesehen. Größter Unterschied sind die gut 200 Kilo, die der Rennwagen weniger wiegt.

Wer fährt so ein Auto?
Vor allem Leute, die ihr Auto in der Freizeit regelmäßig auf Rennstrecken bewegen. Man muss ja nicht gleich Sebastien Loeb sein (der Rekord-Weltmeister hat einen GT3 RS in seiner Schweizer Garage), sollte aber ein wenig mit einem Rennwagen umgehen können, damit so ein Auto wirklich Sinn macht. Natürlich lieben auch Poser und Sammler den GT3 RS, jeder Jahrgang hat Seltenheitswert: Die Stückzahl ist immer auf die einjährige Produktionszeit begrenzt.
 
Was ist der Unterschied zwischen GT3, GT2 und den RS-Varianten?
Der GT3 hat einen Saugmotor, der GT2 einen Turbomotor. RS ist jeweils die noch einmal verschärfte Version – hier reizt Porsche das Potenzial wirklich voll aus.
Ein wenig sollte man mit einem Rennwagen umgehen können, damit so ein Auto wirklich Sinn macht.Ein wenig sollte man mit einem Rennwagen umgehen können, damit so ein Auto wirklich Sinn macht.
Warum sprechen alle vom GT3, wo der GT2 doch mit 700 PS deutlich mehr Leistung hat?
Durch den Saugmotor ist der GT3 einfach besser dosierbar, das ist es, was für den Racer zählt, wenn er im Grenzbereich angekommen ist.

Der neue GT3 RS ist natürlich ein Facelift – was hat sich geändert?
Es handelt sich um den Porsche 911 GT3 RS der Baureihe 991.2. Er wurde optisch überarbeitet, das Design ist eine Mischung aus GT3 und GT2 RS. Jedes Detail macht Sinn: Zum Beispiel führen die zwei zusätzlichen Luftschlitze der Fronthaube frische Luft zu den vorderen Bremsscheiben. Folge: Der GT3 RS muss keine Luft vom Unterboden aufsaugen, was wiederrum mehr Abtrieb auf der Vorderachse bringt.
 
Gibt es auch mehr Power?
Der Boxermotor leistet jetzt 520 PS, das sind 20 PS mehr als im Vorgängermodell und als im 911 GT3. Die 520 PS liegen ab 8.250 Umdrehungen an, die vollen 470 Newtonmeter Drehmoment stehen bei 6.000 Umdrehungen bereit. Drehzahlgrenze: 9000 Umdrehungen, der Drehzahlmesser ist bis 10.000 Touren angeschrieben.

Warum gibt es im GT3 RS keine Option auf Schaltgetriebe wie im GT3?
Im Rennbetrieb macht das PDK mehr Sinn, weil es schneller ist, und mit Nostalgie hält sich Porsche hier nicht auf.

Die Fahrleistungen?
3,2 Sekunden von null auf 100 km/h. 312 km/h Höchstgeschwindigkeit.
 
Das wichtigste sind natürlich die Reifen…
Genau. Der GT3 RS hat 20 Zoll große Leichtbauräder mit neu entwickelten Sportreifen der Dimension 265/35 an der Vorderachse und 21-Zoll-Räder mit Pneus der Größe 325/30 an der Hinterachse.
Käfig wie immer ohne Aufpreis.Käfig wie immer ohne Aufpreis.
PDK serienmäßig, weil schneller.PDK serienmäßig, weil schneller.
Das Clubsportpaket kostet wie immer keinen Aufpreis – was enthält es?
Das Renn-Equipment. Überrollbügel, Motorsport-Handfeuerlöscher, Vorrüstung für einen Batterietrennschalter und Sechspunkt-Gurt.
 
Kann man noch etwas drauflegen?
Zur weiteren Gewichtseinsparung wurde ein optionales Weissach-Paket geschnürt. Es umfasst zusätzliche Carbon-Bauteile für Fahrwerk, Interieur und Exterieur sowie optional Magnesiumräder. Damit sinkt das Gewicht auf 1.430 Kilogramm.
 
Wie viel kostet der Spaß?
252.720 Euro sind in Relation zum Spaßpotenzial durchaus wohlfeil, wenn man das mit anderen Sportwagenmarken vergleicht. Ausgeliefert wird an Mitte April, also rechtzeitig zur Eröffnung der umliegenden Rennstrecken.
In Relation zum Spaß nicht teuer. Auslieferung Mitte April, noch vor Eröffnung der umliegenden Rennstrecken.In Relation zum Spaß nicht teuer. Auslieferung Mitte April, noch vor Eröffnung der umliegenden Rennstrecken.
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