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GRASSER-LAMBORGHINI IN DIE DTM

Steirer-Power für die DTM

Steirer-Power für die DTM: In einem spektakulären Manöver wechselt das Knittelfelder Grasser Racing Team, seit Jahren von Daytona bis hin zum GT Masters erfolgreich, exklusiv in die DTM. Und das mit gleich vier (!) Lamborghini Huracan. Teamchef Gottfried Grasser im Interview über einen Kindheitstraum, der in Erfüllung geht. Besonders cool: im September kommt es zu den Heimrennen am Red Bull Ring.

Sensationelle Neuigkeiten für die vielen DTM-Fans in Österreich, aber auch in Italien und der ganzen Welt: Das Knittelfelder Grasser Racing Team, eines der besten GT3-Teams der Welt mit Siegen in Daytona, Sebring und verschiedensten Rennserien, steigt ab der Saison 2022 exklusiv in die DTM ein – und fokussiert sich voll und ganz auf die „Königsklasse des GT3-Sports“. Mit Grasser verstärkt auch die große italienische Rennwagen-Schmiede Lamborghini ihren DTM- Auftritt, von Beginn an wird Grasser vier Lamborghini Huracán GT3 EVO einsetzen – darunter auch das „Kult-Auto“ mit der Nummer 63, das einem Lamborghini-Werksfahrer vorbehalten sein wird.


Benedikt Böhme, Geschäftsführer ITR: „Das Grasser Racing Team ist ein absolutes Top-Team, das seine Qualität bereits hinlänglich nachgewiesen hat und damit sehr gut zum Anspruch unserer Serie passt. Das GRT und Lamborghini mit gleich vier Autos am Start sein werden, unterstreicht die ungebrochene Strahlkraft der DTM.“


Frederic Elsner, Direktor für Events und Operations in der DTM: „Für die DTM ist es eine große Bereicherung und unterstreicht die Wertschätzung der Rennserie, dass Grasser Racing vier Lamborghini mit offizieller Unterstützung der Lamborghini Squadra Corse für die DTM 2022 eingeschrieben hat. Die Erfolgsbilanz der Mannschaft um Gottfried Grasser ist eindrucksvoll, und Lamborghini ist eine faszinierende Sportwagen-Marke, die schon in der abgelaufenen Saison die Fans begeistert hat. Umso mehr sind wir nun gespannt auf das Fahrerquartett, mit dem Grasser Racing in der DTM angreifen wird.“


Mastermind und Teamgründer Ing. Gottfried Grasser, der es einst als Rennfahrer bis in die Formel 3 brachte, über die Gründe zu diesem spektakulären Schritt in die DTM, seinen Kindheitstraum und seine Vorfreude auf die Heimrennen am Red Bull Ring.


Gottfried Grasser über...


... den Einstieg in die DTM: „Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Die DTM hat eine ganz außergewöhnliche Geschichte – vor allem und gerade auch bei uns in der Steiermark, wo sie auf der Rennstrecke in Spielberg, die nur wenige Kilometer von mir daheim liegt, immer ein absolutes Saisonhighlight war und ist. Und ich weiß noch wie ich wie ein kleines Kind mit offenem Mund durchs Fahrerlager gegangen bin, als ich im Rahmenprogramm in der Formel 3 fuhr und die ganze Dimension und Professionalität dieses Rennserie erleben konnte. Diese Begeisterung ist immer geblieben. In den vergangenen Jahren habe ich auf jeder Strecke auf der Welt, auf der ich gerade war, eine Möglichkeit gefunden, die DTM live in einem Stream oder im Fernsehen zu verfolgen.“


...den Zeitpunkt des Einstieges: „Von dem Moment an, als klar wurde, dass die DTM mit GT3- Autos fahren wird, hatten wir Interesse – aber für die Saison 2021 waren wir einfach zu spät dran. Denn bei uns gilt die alte steirische Devise: entweder ich mache es gescheit, oder ich mache es nicht! Die DTM ist eine Serie, die so professionell ist, dass sie höchste Konzentration und vollen Fokus erfordert. Deshalb haben wir uns zu einer exklusiven Zusammenarbeit mit der DTM entschieden, wir beenden alle anderen Engagements.“


...seinen Eindruck von der DTM 2021: „Das erste Jahr der DTM mit GT3-Autos hatte viel zu bieten, es ist alles sehr professionell. Wenn man etwa sieht wie innovativ man beim Thema BoP/Balance of Performance eine eigene und gute Lösung gefunden hat, dann ist man beeindruckt. Die DTM nimmt eine super Entwicklung.“


...die starke Leistung seines langjährigen Piloten Mirko Bortolotti als Gaststarter bei den DTM- Rennen in Zolder: „Auch wenn Mirko für ein anderes Team gefahren ist, haben wir natürlich besonders genau hingeschaut. Und seine großartigen Zeiten haben gezeigt, dass eben die Rahmenbedingungen wie die erwähnte BoP passen. Wenn so ein exzellenter Fahrer kommt, dann kann er auch weit vorne mitfahren. Das ist es, was die DTM so interessant macht – diese Ausgeglichenheit zwischen den einzelnen Marken.“


...die Vorbereitung auf die DTM 2022: „Unser ganzer Fokus gilt ab nun der DTM. Die DTM kannst du nur mit höchster Konzentration machen. Würden wir, wie sonst üblich, Anfang 2022 die Klassiker in Daytona und Sebring fahren, würde uns das wertvolle Vorbereitungszeit für die DTM kosten. Performance-Boxenstopps sind uns aus der Vergangenheit nicht gänzlich unbekannt, wir haben 2017 die Pitstop-Challenge in einer anderen Serie gewonnen. Sie werden eine zentrale Rolle spielen. So etwas kann man nicht mal schnell am Donnerstag an der Strecke üben, das braucht konsequentes Training über den Winter. In der DTM ist es so eng: wenn du zwei Sekunden in der Box verlierst, dann bist du wahrscheinlich chancenlos.“


...das Besondere an der DTM: „Gerade die Performance-Pitstops sind ein Symbol dafür, dass es in der DTM um reinen Sport geht, alles ist auf maximale Leistung getrimmt und so ist der Stellenwert jedes Einzelnen im Team noch größer. Jeder Mechaniker kann hier den Unterschied machen. Deshalb ist es so interessant, in einer auf Leistung programmierten Serie zu arbeiten.“


...die Wahl der Mitarbeiter: „Die volle Konzentration auf die DTM ermöglicht es uns, die besten Leute aus unseren bisherigen Welten auszuwählen und zu vereinen. Es kommt viel Arbeit auf uns zu, schon den ganzen Winter über. Denn wir müssen bestens vorbereitet sein, wenn die Saison Ende April mit den Rennen auf der aufregenden Rennstrecke in Portimaó startet.“


...die Heimrennen am Red Bull Ring im September: „Das ist natürlich ein absolutes Highlight. Schon 2020 war das Zuschauerinteresse beeindruckend, gerade in Österreich und im süddeutschen Raum ist die DTM einfach ein echter Publikumsmagnet. Wir hoffen, mit entsprechenden Ergebnissen in der Saison beste Werbung zu machen für dieses Rennen auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Dass das so ist, ist mir gerade erst dieser Tage bewusst geworden, als ich ein Bild gesehen habe, wo man von der Westseite her auf die Boxengasse runtersieht und auf die DTM-Autos, die sich gerade formieren. Diese Anlage, diese Autos – das ist einfach all das, was wir am Rennsport lieben.“


Die Rennen am Red Bull Ring werden vom 23. bis 25. September über die Bühne gehen. Alle Infos zur DTM, zu Teams, Terminen und Tickets unter www.dtm.com.

Erfolgs-Macher: Ing. Gottfried Grasser ist mit dem von ihm gegründeten Team schon an vielen Orten erfolgreich gewesen – so etwa zwei Mal mit dem Klassensieg in Daytona, den ersten Siegen für Lamborghini beim Klassiker überhaupt.Erfolgs-Macher: Ing. Gottfried Grasser ist mit dem von ihm gegründeten Team schon an vielen Orten erfolgreich gewesen – so etwa zwei Mal mit dem Klassensieg in Daytona, den ersten Siegen für Lamborghini beim Klassiker überhaupt.
Mirko Bortolotti ist Lamborghini-Werkspilot und Grasser-Stammfahrer. Er brillierte heuer bei einem Gastauftritt in der DTM für das Team T3. Möglich (aber noch unbestätigt) dass er 2022 einen der Grasser-Huracan lenken wird.Mirko Bortolotti ist Lamborghini-Werkspilot und Grasser-Stammfahrer. Er brillierte heuer bei einem Gastauftritt in der DTM für das Team T3. Möglich (aber noch unbestätigt) dass er 2022 einen der Grasser-Huracan lenken wird.
Mirko Bortolotti: auch dank seiner Erfolge in aller Welt ist Lamborghini im Motorsport international in der Offensive.Mirko Bortolotti: auch dank seiner Erfolge in aller Welt ist Lamborghini im Motorsport international in der Offensive.
Auch in der GT World Challenge (früher: Blancpain) war Grasser immer Klasse - und Meister 2017. Nun wechselt man exklusiv in die DTM.Auch in der GT World Challenge (früher: Blancpain) war Grasser immer Klasse - und Meister 2017. Nun wechselt man exklusiv in die DTM.
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