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SUZUKI JIMNY

Kultauto vor Comeback in neuer Form

Das sind gute Nachrichten! Der kurzfristig von EU-Gesetzen ausgebremste Suzuki Jimny ist ab 2021 in neuer Form wieder am Start: Das Kultauto kehrt als Klein-LKW zurück, was für die Kunden aber nicht allzu viel ändert.

Für viele ist er ein wichtiges Arbeitsgerät. Für andere eines der sympathischsten Autos, die es gibt: Ein gerade mal 3,64 Meter kleiner Japaner löste 2018 größtmögliche Emotionen aus und gab der versammelten SUV-Meute eine Lehrstunde in Coolness. Aber dann wurde der neue Jimny von EU-Gesetzten ausgebremst! Weil für jedes verkaufte Auto, das den C02-Grenzwert der Marke überschreitet, seit heuer Strafzahlungen an Brüssel fällig werden, nahm Suzuki den Jimny erst mal vom Markt. Eine verständliche Entscheidung, denn ein Umbau allein für Europa ist nicht rentabel und mit ernsthaftem Offroad-Equipment wie dem Untersetzungsgetriebe kommt man ohnehin nicht unter die Grenzwerte. Trotzdem bitter für die Marke, die gerade zum 100. Geburtstag kurzfristig auf ihre Ikone verzichten muss. Und bitter für die Händler, denn die Kunden stehen ja weiter Schlange.

Jetzt atmen Forstbetriebe und Fans gleichermaßen auf: Der Jimny steht vor dem Comeback in neuer Form. Durch die Zulassung als Klein-LKW (Fahrzeugklasse N1) kann er ab 2021 wieder loslegen.
 
Für die Kunden ändert sich nicht allzu viel: Zwar wird der Jimny wie alle Klein-LKW geschlossene hintere Seitenscheiben haben und statt der Fondsitzbank eine abgetrennte fixe Ladefläche – aber die Reihe zwei war für meisten Kunden ja schon bisher mehr Lade- als Sitzfläche. Weitere optische oder technisch Modifikationen gibt es im Vergleich zum bisherigen Modell (hier geht’s zum Test) nicht.
 
„Wir haben viele Anfragen von Firmenkunden, die das Fahrzeug benötigen. Der Jimny hat ein Alleinstellungsmerkmal. Auch als Aushängeschild ist es ganz wichtig, ihn zu haben“, freut sich Suzuki Austria-Präsident Roland Pfeiffenbeger über das Comeback. Durch die Beliebtheit des neuen Modells könnte der Jimny-Absatz sogar steigen, Pfeiffenberger schätzt ihn „auf rund 1000 Stück, wenn wir sie bekommen”.


Tatsächlich schließt der Jimny auch als Klein-LKW niemanden aus. Er ist eines der letzten echten Geländefahrzeuge und überhaupt das einzige kleine Auto mit Starrachsen und Untersetzungsgetriebe. Für Förster, Jäger und Landwirte ist er damit ein wichtiges Arbeitsgerät zum vernünftigen Preis. Vom Tierarzt bis zur Werbeagentur ist er zudem zugeschnitten auf Firmenkunden aller Art, die den Vorsteuerabzug nutzen können. Und Privatkunden entstehen durch die Klein-LKW-Umbauten keine nennenswerten Nachteile. Für sie bleibt der Jimny die günstigste Möglichkeit, eine automobile Ikone zu erwerben.
 
Preise für das Klein-LKW-Modell gibt es noch keine. Zuletzt lag der Brutto-Eintstiegspreis des Jimny in Österreich bei rund 18.000 Euro, also netto gut 14.000 Euro.

Als Klein-LKW wird der Jimny geschlossene hintere Seitenscheiben und statt der Fondsitzbank eine abgetrennte fixe Ladefläche haben, aber…Als Klein-LKW wird der Jimny geschlossene hintere Seitenscheiben und statt der Fondsitzbank eine abgetrennte fixe Ladefläche haben, aber…
…für die meisten Kunden ändert sich nicht allzu viel: Reihe zwei war für viele schon bisher mehr Lade- als Sitzfläche.…für die meisten Kunden ändert sich nicht allzu viel: Reihe zwei war für viele schon bisher mehr Lade- als Sitzfläche.
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