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VORSTELLUNG: NEUER VW POLO (2021)

Strahlende Erscheinung

Einer für alles, einer für alle – kompakte, klassenlose Allrounder wie den Polo gibt es nicht viele. Jetzt glänzt der gar nicht mehr so kleine Kleinwagen-Klassiker mit Statussymbolen der oberen Klassen: Die neue Lichtshow in zwei Akten und das digitale Cockpit sind künftig sogar serienmäßig. Was der Polo-Jahrgang 2021 im Detail bietet und wann er kommt, verrät Motorprofis.at in der großen Vorstellung.
Der Polo ist ein Klassiker der kleinen Klasse…
Das kann man sagen: Seit seinem Debüt 1975 wurde er über 18 Millionen Mal gebaut und ist damit neben dem Golf der Volkswagen schlechthin. Dabei war der erste Polo, das wissen viele nicht, eigentlich ein Audi. Die Schwestermarke wollte im Kleinwagensegment Fuß fassen und hatte den Audi 50 entwickelt, der dann in einer etwas preiswerteren Variante zum Polo wurde. Während sich Audi ab 1978 wieder auf größerer Modelle konzentrierte (und erst 2010 mit dem A1 ins Segment zurückkehrte), wurde der Wolfsburger zu einem der erfolgreichsten Kleinwagen überhaupt. Zugrunde liegt, wie beim Golf, ein möglichst zeitloses und universales Design: Das Polo-Outfit ist für alle tragbar und passt für lange Zeit.
 
Der Polo von heute orientiert sich nach oben – wie wirkt sich das aus?
Die technischen Möglichkeiten machen Autos aus dem B-Segment heute zu erstaunlichen Allroundern – kompakt genug, um sich bequem durch die Innenstadt zu schlängeln, aber auch souverän genug, um jederzeit nach Italien oder sonst wohin zu fahren. Für den Polo gilt das ganz besonders, denn er basiert seit 2017 auf dem Modulare Querbaukasten (MQB) des Konzerns, und hat damit ähnliche technische Möglichkeiten wie sie zum Beispiel Golf, A3 und Co. haben. Einher geht ein Größenwachstum auf nun 4,07 Meter Länge und 1,75 Meter Breite sowie 2,56 Meter Radstand. Zum Vergleich: beim aktuellen Golf sind es 4,28 Meter Länge, 1,78 Meter Breite und 2,61 Meter Radstand. Der erste Polo von 1975 war übrigens 3,50 Meter lang.
 
Jetzt bekommt die sechste Polo-Generation ein Update…
Ja, der 2017 eingeführte Polo VI wird im Jahrgang 2021 optisch und technisch überarbeitet – nach Österreich kommt die neue Variante ab September, Interessenten können sich hier für Updates registrieren.
Zweigeteilte und zugespitzte LED-Rückleuchten – das erinnert an den Golf, und sieht ja dort schon sehr hochwertig aus. Im Bild der Polo R-Line.Zweigeteilte und zugespitzte LED-Rückleuchten – das erinnert an den Golf, und sieht ja dort schon sehr hochwertig aus. Im Bild der Polo R-Line.
Glänzender, schwarzer Diffusor mit zwei silbernen Auspuffblenden.Glänzender, schwarzer Diffusor mit zwei silbernen Auspuffblenden.
Leicht gebogene LED-Frontscheinwerfer mit doppeltem LED-Lidstrich.Leicht gebogene LED-Frontscheinwerfer mit doppeltem LED-Lidstrich.
Strahlende Erscheinung durch serienmäßige Lichtshow: Ein auffälliges LED-Lichtband über die gesamte Front verbindet die Scheinwerfer.Strahlende Erscheinung durch serienmäßige Lichtshow: Ein auffälliges LED-Lichtband über die gesamte Front verbindet die Scheinwerfer.
Wie groß sind die Änderungen beim Design?
Ziemlich groß, denn der neue Polo zeigt nun serienmäßig eine Lichtshow in zwei Akten: Vorne kommen neue, leicht gebogene LED-Frontscheinwerfer zum Einsatz, die eine auffällige Lichtsignatur mit doppeltem LED-Lidstrich haben und durch ein noch auffälligeres LED-Lichtband über die gesamte Front verbunden sind – bisher eher ein Statussymbol der oberen Klassen, und dann zumeist auch nur hinten eingesetzt. Am Heck hat der neue Polo zweigeteilte und dynamisch zugespitzte LED-Rückleuchten, das erinnert an den Golf und sieht dort schon sehr hochwertig aus.
Auch die Stoßfänger wurden neue gemacht und verändern das Erscheinungsbild: Vorne entweder mit dünnen horizontalen Querspangen (Version „Style“) oder mit glänzenden schwarzen Quer- und Längsstreben (Version „R-Line, wie auf den Fotos). Am Heck hat die R-Line einen glänzenden, schwarzen Diffusor, in dem zwei silberne Auspuffblenden angedeutet sind (die allerdings keinen echten Inhalt haben). Dazu bekommen Polo-Fahrer zusätzlichen Gestaltungsspielraum: Vier der acht Lackfarben und sieben der elf (!) Felgen sind neu.
In den zwei höheren Ausstattungsvarianten (R-Line, Style) sind auch animierte Blinker serienmäßig, bei denen die LED-Blöcke so nacheinander geschaltet werden, dass sie die Fahrtrichtung dynamisch anzeigen – was hilfreich ist und natürlich auch schick aussieht. Ebenfalls im Serienumfang sind dann die IQ.LIGHT Matrix-LED-Schweinwerfer, bei denen einzelne LED-Segmente gezielt ein- und ausgeschaltet werden. Das ermöglicht dauerhaftes Fahren mit Fernlicht, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.
 
Was tut sich im Innenraum?
Der Polo bekommt serienmäßig ein Digitalcockpit. Ab der Einstiegsvariante hat er nun digitale Instrumente mit einem 8-Zoll-Display. Dadurch rücken viele wichtige Informationen direkt in das Blickfeld des Fahrers, wenn auch noch nicht alle: Die Navigationsführung erfolgt über Pfeile, Kartendarstellung bleibt dem optionalen, 10,25 Zoll großen „Digital Cockpit Pro“ vorbehalten. Das zeigt dann aber auch das Bild es Anrufers, die Cover der Lieblingslieder und vieles mehr an.
In der Mitte kommuniziert das Multimedia-System serienmäßig über einen 6,5-Zoll-Monitor und eine Bluetooth-Telefonschnittstelle, in den höheren Versionen über das 8-Zoll-Infotainmentsystem „Ready2Discover“. Die Software kommt von der neuesten Infotainment-Generation des VW-Konzerns (MIB3), ist also schnell und spielt alle Stückerl. Zum Beispiel funktioniert Apple Carplay ohne Kabelverbindung. Nachdem das Auto dauerhaft an das Internet angeschlossen ist, können bei „Ready2Discover“ auch einzelne Funktionen, etwas die Navigation, problemlos nachgerüstet werden.
Bei der Klimaautomatik verschwinden die Knöpfe zugunsten einer neuen Touch-Bedieneinheit, auch für die Musiklaustärke gibt es keinen Drehregler mehr – eleganter, aber nicht unbedingt praktischer. Man hilft sich mit der Lenkradfernbedienung.
Wie schon außen weht auch innen ein stilistisch frischer Wind, zwei der sechs Bezugsstoffe und vier der sechs Dekorfarben sind neu.
Der Polo bekommt serienmäßig ein Digitalcockpit. Ab der Einstiegsvariante hat er digitale Instrumente mit 8-Zoll-Display, optional mit 10,25-Zoll-Display.Der Polo bekommt serienmäßig ein Digitalcockpit. Ab der Einstiegsvariante hat er digitale Instrumente mit 8-Zoll-Display, optional mit 10,25-Zoll-Display.
Bei der Klimaautomatik verschwinden die Knöpfe zugunsten einer neuen Touch-Bedieneinheit. Kabelloses Smartphone-Laden darunter.Bei der Klimaautomatik verschwinden die Knöpfe zugunsten einer neuen Touch-Bedieneinheit. Kabelloses Smartphone-Laden darunter.
Die Multimedia-Software kommt von der neuesten Infotainment-Generation des VW-Konzerns (MIB3), ist also schnell und spielt alle Stückerl.Die Multimedia-Software kommt von der neuesten Infotainment-Generation des VW-Konzerns (MIB3), ist also schnell und spielt alle Stückerl.
Gibt es weitere Technologie-Highlights?
Zum Beispiel ein Assistenzsystem, das es bislang nur in höheren Fahrzeugklassen gab: Im „IQ.DRIVE Travel Assist“ verschmelzen die vorausschauende automatische Distanzregelung (ACC; optional) und der Spurhalteassistent (Lane Assist; künftig serienmäßig) zu einem System, das teilautomatisiertes Fahren ermöglicht.
 
Neu konzipiert sind die Ausstattungslinien. Was ändert sich? Was wird geboten?
Die Basisversion heißt schlicht „Polo“ und inkludiert LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, Multifunktionslenkrad, Lane Assist, den neuen Center-Airbag (in der Sitzlehne des Fahrers), 8-Zoll-Digital-Cockpit, Audiosystem mit 6,5-Zoll-Monitor, Bluetooth, Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, 14-Zoll-Räder und elektrische Fensterheber rundum.
Nächste Stufe ist „Life“ mit zusätzlich 15-Rädern, App-Connect, Mittelarmlehne, USB-C-Schnittstelle, Lederlenkrad und Lederschaltknauf an Bord.
Dann folgen wie beim Golf die zwei neuen Topausstattungen „Style“ und „R-Line“, die unterschiedlich ausgeführt, aber auf ähnlichem Niveau sind. Serie sind bei ihnen unter anderem IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfer, individualisierte Stoßfänger, LED-Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallräder, Einparkhilfe, 10,25-Zoll „Digital Cockpit Pro", Ambiente-Beleuchtung und 8-Zoll-Infotainmentsystem „Ready2Discover“.
 
Was tut sich bei den Motoren?
Da hält sich VW noch etwas bedeckt. Geplant sind wohl Benziner mit 80 PS, 95 PS und 110 PS sowie eine Erdgasvariante mit 90 PS. Neben dem Fünfgang-Handschalter soll es das Siebengang-DSG geben. Und natürlich weiter einen Polo GTI mit über 200 PS!
 
Gibt es schon Preise?
Die sind noch offen, sollen aber trotz der Mehrausstattung nicht stark steigen.
 
Das erste Fazit?
Strahlender Auftritt mit neuer Lichtshow und digitalem Cockpit. Der nicht mehr so kleine Kleinwagen-Klassiker Polo glänzt mit Statussymbolen der oberen Klassen und rückt noch näher an den Golf heran. Das passt, denn kompakte, klassenlose Allrounder wie ihn, die Innenstadt und Langstrecke so souverän meistern, gibt es nicht viele. Der Polo – einer für alles, einer für alle.
Fazit von Motorprofis-Tester Fabian Steiner: „Einer für alles, einer für alle: Der nicht mehr so kleine Kleinwagen-Klassiker Polo rückt noch näher an den Golf heran. Das passt, denn kompakte, klassenlose Allrounder wie ihn, die Innenstadt und Langstrecke so souverän meistern, gibt es nicht viele.Fazit von Motorprofis-Tester Fabian Steiner: „Einer für alles, einer für alle: Der nicht mehr so kleine Kleinwagen-Klassiker Polo rückt noch näher an den Golf heran. Das passt, denn kompakte, klassenlose Allrounder wie ihn, die Innenstadt und Langstrecke so souverän meistern, gibt es nicht viele."

DATEN & FAKTEN

VW Polo Facelift 2021 - Vorläufige Daten

(April 2021)

Preis

folgt.

Antrieb

Geplant: Benziner mit 80 PS, 95 PS und 110 PS. Erdgasvariante mit 90 PS. Fünfgang-Handschalter und Siebengang-DSG. Polo GTI mit über 200 PS.

Abmessungen

Länge 4,07 Meter, Breite 1,75 Meter, Radstand 2,56 Meter.

Gewicht

folgt.

Fahrwerte

folgt.
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