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Test: Ford Tourneo Custom PHEV

Test: Ford Tourneo Custom PHEV

Steuervehikel fürs Family-Business

Der Tourneo Custom hat sich zu einem komfortablen Van entwickelt, profitiert aber auch von den schlauen Gimmicks des Nutzfahrzeug-Marktführers Ford. Der Plug-in-Hybridantrieb vermeidet in Österreich viel Steuer und ist die günstigste Variante, das Familien-Raumschiff zu lenken.
Um welches Auto geht es?
Herzig eigentlich, dass Kleinbusse so genannt werden. Klein sind sie ja nur in Relation zu anderen Bussen. Tatsächlich ist schon die kurze L1-Variante des Tourneo Custom 5,05 Meter lang, der L2 sogar 5,45 Meter. Beide bleiben aber natürlich unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und dürfen mit dem normalen Pkw-Führerschein der Klasse B gefahren werden. Damit eignet sich der Ford-Bus als privates Familien-Raumschiff ebenso wie als professioneller Personen-Transporter für Hotels, Shuttledienste oder Sportvereine.
Seit 2024 baut der Tourneo Custom auf einer neuen Plattform auf, die wesentliche Veränderungen bringt: Einzelradaufhängung, Raumoptimierung durch weit nach außen gerückte Radpositionen, Multi-Energy-Ansatz mit Diesel, Plug-in-Hybrid- und Elektro-Varianten. Ein im Vergleich zum Vorgänger tieferer Boden hat ein Absenken des Dachs ohne Raumverlust ermöglicht, die neuen Modelle bleiben unter zwei Meter Bauhöhe und können in städtische Tiefgaragen einfahren. Gleichzeitig ist die Aerodynamik besser und das Auto damit effizienter.
 
Hochwertige Ausstattungsvarianten erfüllen die Komfort- und Designansprüche von Privatkunden, neben dem hier getesteten „Active“ mit Outdoor-Insignien zählen dazu der „Sport“ mit Performance-Streifen und der elegante „Titanium X“.
 
In der aktuellen Generation ist der Tourneo Custom baugleich mit dem VW Caravelle. Zu den Konkurrenten zählen aber auch der nun auf einer PKW-Plattform basierende VW Multivan und der elektrische ID.Buzz, Opel Zafira Life, Peugeot Traveller, der Citroën SpaceTourer, Toyota Proace Verso sowie Mercedes V-Klasse und EQV.
 
Ford positioniert sich mit Angeboten deutlich unter Listenpreis kämpferisch – wobei der Plug-in-Hybridantrieb in Österreich aufgrund der entfallenden NoVA die mit Abstand günstigste Variante ist, den Tourneo Custom zu fahren.

Wie schaut er aus?
Das Design hat mit der neuen Generation einen großen Sprung gemacht. Der Tourneo Custom ist mit seinen glatten Flächen, bündigen Anschlüssen und Details wie dem Außenspiegeldesign aerodynamisch optimiert, zugleich verabschiedet er sich vom knubbeligen Frontdesign und stylt sich vorne nun wie ein moderner Van, also ein PKW. Die PHEV-Variante mit normalem Grill und Zierleiste darüber ist klassischer gestylt als der Tourneo Custom mit geschlossener Front und durchgehendem LED-Band. Eine konturierte Motorhaube, schmalen Scheinwerfer und sportive Lüftungsschlitze sind gut aufeinander abgestimmt.
 
Ford erreicht damit nicht den Chic der kostspieligen Lifestyle-Versionen von VW und Mercedes, gerade mit dem kräftigen Rot des Testwagens hat man aber einen flotten Bus vor sich – wobei die drei Lifestyle-Ausstattungen das Design noch einmal in eigene Richtungen ändern: Der getestete Active forciert den Outdoor-Look durch Kunststoffverkleidungen im unteren Bereich. Seine 17-Zoll-Räder wirken in den dunklen Radkasteneinfassungen indes ein wenig klein. Alternativ setzt die Sport-Variante mit ihren GT-Streifen auf Dynamik. Die Topversion Titanium X tritt vor allem durch die serienmäßigen 19-Zoll-Felgen noch einmal schicker auf, im Gegenzug sind natürlich Abstriche beim Allrollkomfort zu machen.
Die Active-Variante forciert den Outdoor-Look durch robuste Kunststoffverkleidungen im unteren Bereich.Die Active-Variante forciert den Outdoor-Look durch robuste Kunststoffverkleidungen im unteren Bereich.
Die 17-Zöller wirken in den dunklen Radkästen ein wenig klein.Die 17-Zöller wirken in den dunklen Radkästen ein wenig klein.
Konturierte Motorhaube, schmale Scheinwerfer, sportive Lüftungsschlitze.Konturierte Motorhaube, schmale Scheinwerfer, sportive Lüftungsschlitze.
Der Tourneo Custom stylt sich vorne nun wie ein moderner Van: Das Design macht mit der neuen Generation einen großen Sprung.Der Tourneo Custom stylt sich vorne nun wie ein moderner Van: Das Design macht mit der neuen Generation einen großen Sprung.
Was wird innen geboten?
Das neue Cockpit bringt die Innenraumgestaltung an Pkw-Niveau heran. Statt einer kargen Landschaft gibt es nun umfangreiches Digitalequipment, das auf dem modernen Entwicklungsstand der anderen Ford-Modelle ist: Ein großes Infodisplay vor dem Lenkrad, individuell veränderbar, übersichtlich gestaltet und alle wesentlichen Informationen in das Blickfeld rückend. Dank einer weiterhin klassischen Lenkradfernbedienung mit Knöpfen ist auch die Bedienung dieses Digitalcockpits angenehm-intuitiv. Dazu kommt ein ebenfalls großer Touchscreen in der Mitte, die dazugehörige Software ist modern und das Layout der Benutzeroberfläche durchwegs logisch. Eine Alexa-basierte und in einigen Anwendungsbereichen sehr praktische Sprachsteuerung gehört ebenfalls zum Serienumfang. Apple CarPlay und Android Auto verbinden kabellos, Over-the-Air-Updates sind möglich.

Gute Ergonomie und solide Materialqualität überzeugen, der Tourneo Custom nähert sich auch hier dem Pkw-Level. Teppichboden wird im gesamten Passagierraum verlegt. Das oben und unten leicht abgeflachte Kunstleder-Lenkrad liegt gut in der Hand und greift sich angenehm an. Auf längeren Strecken gefallen die bequeme Polsterung der Stühle, die angenehmen Armlehnen für Fahrer und Beifahrer sowie der komfortable Abstand zwischen den zwei Vordersitzen. Immer wieder praktisch ist die beheizbare Frontscheibe.

Dass der E-Tourneo Custom eine Wundertüte voll kleiner Gimmicks ist, zeigt sich unter anderem bei den Ablagemöglichkeiten, es poppen überraschende und überraschend schlaue Lösungen auf, aus denen die Nutzfahrzeug-Erfahrung von Ford spricht: Im oberen Bereich des Armaturenbretts gibt es eine offene Ablage vor dem Fahrer und ein sehr praktisches geschlossenes Fach vor dem Beifahrer, zudem universell einsetzbare Getränkehalter. Im unteren Bereich ist das verschließbare Handschuhfach richtig groß und damit auf das Laptop-Zeitalter abgestimmt. Die Ablage in der Mittelkonsole kann mit einem Rollladen geschlossen werden. Das Dreieck rechts davon ist für eine Handyhalterung gedacht, die sich „BigMount“ nennt. Darunter gibt es ein weiteres Ablagefach und verschiedene Stromanschlüsse, für die man sich ein bisschen verrenken muss, weil sie ziemlich tief platziert sind.

Der Tourneo Custom hat bis zu neun Sitzplätze in unterschiedlichen Bank-Einzelsitz-Konfigurationen. Die Ausstattungsliste ist 67 Seiten dick und enthält faszinierend viele Details, aus denen die Nutzfahrzeug-Erfahrung von Ford spricht. In den Lifestyle-Varianten Active, Sport und Titanium X haben maximal acht Personen im Tourneo Custom Platz, weil vorne immer zwei Einzelsitze moniert werden. Die sechs Stühle der zweiten und dritten Reihe sind jeweils vollflexible Einzelsitze, die alle Stückerl spielen. Auf massiven Schienen können sie ohne größeren Kraftaufwand unabhängig voneinander verschoben werden, wodurch sich Schultern und Beine der Passagiere versetzt anordnen lassen und der Komfort steigt. Das Umklappen der Lehnen ergibt flache Rücken, in der mittleren Reihe sind die Rückseiten als Tischchen mit Getränkehaltern ausgeführt. Alternativ können einzelne Sitze, etwa die der Mittelbahn, auch ausgebaut werden, um den anderen Passagieren mehr Platz einzuräumen. Die vier Passagiere auf den hinteren Fensterplätzen haben in Reihe zwei Sitzheizung, USB-Anschlüsse und Sonnenrollos, in beiden Reihen können sie über eigene Lüftungsdüsen und Leselampen verfügen, auch das Bose-Soundsystem mit 15 Boxen liefert seinen Sound zu allen Passagieren. Das Komfortangebot runden Panoramaglasdach, 3-Zonen-Klimatisierung, der 5G-Hotspot und eine 230-Volt-Steckdose für bidirektionales Laden ab.
Wer den Tourneo Custom in der 40 Zentimeter längeren L2-Variante fährt, wird sich fallweise Parkplatzprobleme einhandeln, kann aber auch über einen nochmal größeren Laderaum hinter der – mit bequemer Beinfreiheit ausgestatteten – dritten Sitzreihe verfügen. Wenn die Sitze hinter der ersten Reihe ganz ausgebaut werden, tun sich Räume auf, von denen man in klassischen Pkw‘s, selbst den größten, nur träumen kann: Wie groß 5.908 Liter maximales Ladevolumen sind, übersteigt die Vorstellungskraft von PKW-Fahrern. Selbst die Langversion des Land Rover Defender kommt nur auf die Hälfte dieses Volumens. 

Der Laderaum ist beleuchtet und mit Verzurrösen ausgestattet, die Ladekante wunderbar niedrig, Breite und Höhe der Öffnung sind ein Traum für Sportler und Familien. Die Heckklappe braucht beim Aufschwingen reichlich Platz und beim Zumachen einen gewissen Krafteinsatz, kann dafür aber auch der ganzen Familie ein Dach über dem Kopf bieten, wenn es regnet. Durch das sogenannte Picknicklicht wird der Bereich unter der Klappe auch schön ausgeleuchtet.
Umfangreiches Digitalequipment, solide Materialien und (nicht im Bild) angenehme Armlehnen: Das neue Cockpit bringt den Innenraum an Pkw-Niveau heran.Umfangreiches Digitalequipment, solide Materialien und (nicht im Bild) angenehme Armlehnen: Das neue Cockpit bringt den Innenraum an Pkw-Niveau heran.
Großer Touchscreen in der Mitte: Die Software ist modern und logisch.Großer Touchscreen in der Mitte: Die Software ist modern und logisch.
Ein ebenfalls großes, übersichtliches Infodisplay vor dem Lenkrad.Ein ebenfalls großes, übersichtliches Infodisplay vor dem Lenkrad.
Auf Schienen können die Sitze verschoben werden. Die dritte Reihe ist leicht zu erreichen.Auf Schienen können die Sitze verschoben werden. Die dritte Reihe ist leicht zu erreichen.
Solide Materialqualität, viele schlaue Ablagen.Solide Materialqualität, viele schlaue Ablagen.
Individuelle Klimatisierung für die Fondpassagiere.Individuelle Klimatisierung für die Fondpassagiere.
Beachtlicher Stauraum hinter der dritten Sitzreihe, hier in der L1-Variante mit 5,05 Metern Außenlänge.Beachtlicher Stauraum hinter der dritten Sitzreihe, hier in der L1-Variante mit 5,05 Metern Außenlänge.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Der Tourneo Custom PHEV kombiniert einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit einem Elektromotor und liefert eine Systemleistung von 233 PS. Im Gegensatz zum Range Extender-Prinzip der ersten Generation, bei der ein kleiner Verbrennungsmotor als reiner Generator des E-Antriebs fungierte, handelt es sich beim neuen Modell um einen seriell-parallelen Hybridantrieb, bei dem die Kraft wird über ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe an die Vorderachse übertragen. Der Elektromotor mobilisiert 152 PS und 320 Newtonmeter und kann das Auto im E-Modus auch allein antreiben – durch die mit 11,8 kWh nutzbarer Kapazität relativ kleine Batterie freilich in einem begrenzenten Radius, die elektrische WLTP-Reichweite beträgt 51 bis 56 Kilometer. Im Hybridmodus arbeiten Verbrenner und E-Motor zusammen, durch den 63-Liter-Tank ist die Reisereichweite ohne Laden sehr ordentlich. Allradantrieb gibt es beim Tourneo Custom nur für die Diesel- und Elektroversionen, der PHEV ist immer ein Fronttriebler.
 
Gleichstrom-Schnellladen (DC) ist bei der Plug-in-Hybrid-Variante nicht möglich, aber bei einem PHEV mit kleiner Batterie in der Regel auch unrelevant. Die Wechselstrom-Ladeleistung (AC) beschränkt sich auf maximal 3,7 kW (statt bis zu 11/22 kW bei anderen Systemen), was bei nur 11,8 kWh Speicherkapazität auch nicht wirklich entscheidend ist – ein vollständiger Ladevorgang dauert rund vier Stunden.
 
Wie fährt er sich?
Artgerecht bewegt man einen Plug-in-Hybrid, wenn man seine Batterie regelmäßig lädt. Im Falle des Tourneo Custom kommt ein vollwertiger Stromer für den Nahbereich heraus: Der E-Motor allein ist 152 PS stark und mobilisiert 320 Newtonmeter Drehmoment, was für halbwegs flottes Vorankommen absolut ausreichend ist. Stets leise und sofort bereit, wenn man ihn braucht, ist der Elektromotor dem Verbrenner im Alltag überlegen – das Auto fühlt sich damit komfortabel, aber auch spritzig an. Der Test ergab eine elektrische Praxis-Reichweite von (je nach Wetter) 45 bis 55 Kilometer im Stadtverkehr sowie 30 bis 45 Kilometer im Mix mit Landstraßen und Autobahn.
 
Klar ist, dass ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug in Österreich auch ein Steuervehikel ist, um die bei Nutzfahrzeugen vollkommen überzogene NoVA-Besteuerung der Dieselvarianten zu umgehen – den Tourneo PHEV werden also auch Kunden fahren, die nicht zuhause laden können. Für das Fahrgefühl ist das nicht schlimm: Im Hybridmodus mit leeren Batterien bleibt das Drehmoment des E-Motor sehr präsent, und der Antriebe somit angenehm elastisch und recht direkt im Ansprechverhalten. Beim flotten Gleiten ist das Hybridsystem in seinem Element und sehr komfortabel. Forsches Beschleunigen quittiert es hingegen mit einem hörbar hochdrehenden Motor, sportlich ist der Antrieb nicht. Der Testverbrauch ohne Laden betrug 8,5 Liter. Bei flotteren Autobahnreisen braucht man ein bisschen mehr, mit ein bis zwei Liter Aufschlag zu den Dieselversionen ist da zu rechnen.
 
Das Handling ist für einen Bus agil, die Lenkung auf fast schon sportliche Art verbindlich, das Abrollverhalten auch ordentlich. Vom leichtgängigen Einlenkverhalten über den soliden Geradeauslauf bis zur geringen Seitenneigung in Kurven und dem sehr reduzierten Lastwechsel-Verhalten überrascht im Tourneo Custom vieles positiv. Nach Nutzfahrzeug wirkt das alles nicht mehr, es herrscht das Gefühl vor, in einem soliden Van unterwegs zu sein. Die neue Einzelradaufhängung macht es möglich, die traditionell gute Ford-Abstimmung tut den Rest. Erwähnenswert sind auch die gut dosierbaren, kraftvollen Bremsen.
 
Wie ist er preislich einzuschätzen?
Die bei Nutzfahrzeugen vollkommen überzogene NoVA-Besteuerung in Österreich erreicht bei Dieselvarianten inzwischen knapp 30 Prozent Extraaufschlag. Der Plug-in-Hybrid-Fahrzeug ist somit (noch) ein Steuervehikel zur Abgabenvermeidung, bevor 2027 auch hier schrittweise eine NoVA-Einführung erfolgt. Bei ähnlichem Nettopreis ist der Tourneo Custom PHEV brutto rund 15.000 Euro günstiger als vergleichbare Dieselvarianten, ähnlich ist der Preisabstand in der Liste zu den netto teureren batterieelektrischen Varianten.
 
Der Listenpreise für den Tourneo Custom PHEV in L1-Länge und mit der getesteten Active-Ausstattung beträgt 64.627 Euro brutto. Ford verkauft den Tourneo Custom Plug-in-Hybrid allerdings zu sehr attraktiven Privatkunden-Brutto-Aktionspreisen ab 45.990 Euro, gekoppelt an einen Leasingabschluss, aufgerechnet auf den Active würde das um die 50.000 Euro bedeuten. Auch wenn sich die den Tourneo Custom-Antriebe über die Aktionen preislich wieder angleichen bleibt der PHEV die günstigste Option.  

Das Fazit?
Der Tourneo Custom macht mit der neuen Generation einen großen Sprung zum komfortablen Familienauto: Design, Innenraum und Fahrverhalten entsprechen weitgehend einem Pkw-Van. Gleichzeitig profitiert der Innenraum weiterhin von den schlauen Gimmicks des Nutzfahrzeug-Marktführers Ford. Ford mag hier nicht ganz an den Chic der Lifestyle-Varianten von VW/Mercedes herankommen, stellt aber eine ebenfalls flott aussehende Alternative zum günstigeren Preis – insbesondere in der getesteten Plug-in-Variante, die als Hybrid ein angenehmer Gleiter und im Nahbereich ein vollwertiges E-Auto ist.
Fazit von Motorprofis-Tester Fabian Steiner: „Design, Innenraum und Fahrverhalten entsprechen weitgehend einem Pkw-Van. Gleichzeitig profitiert der Innenraum weiterhin  von den schlauen Gimmicks des Nutzfahrzeug-Marktführers Ford. Ford mag hier nicht ganz an den Chic der Lifestyle-Varianten von VW/Mercedes herankommen, stellt aber eine ebenfalls flott aussehende Alternative zum günstigeren PreisFazit von Motorprofis-Tester Fabian Steiner: „Design, Innenraum und Fahrverhalten entsprechen weitgehend einem Pkw-Van. Gleichzeitig profitiert der Innenraum weiterhin von den schlauen Gimmicks des Nutzfahrzeug-Marktführers Ford. Ford mag hier nicht ganz an den Chic der Lifestyle-Varianten von VW/Mercedes herankommen, stellt aber eine ebenfalls flott aussehende Alternative zum günstigeren Preis".

DATEN & FAKTEN

Ford Tourneo Custom PHEV L1 Active

Preis

Listenpreis Tourneo Custom Active 64.627 Euro brutto / Aktionspreis Tourneo Custom 45.990 Euro brutto.

Antrieb

Plug-in-Hybridantrieb mit 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, Elektromotor und CVT-Getriebe. Systemleistung 171 kW / 233 PS. Vorderradantrieb. 11,8-kWh-Batterie, AC-Laden mit 3,7 kW. Vollständiger Ladevorgang ca. Stunden. tank 66 Liter.

Abmessungen

Länge: 5.050 mm (L1) bzw. 5.450 mm (L2). Breite 2.032 mm. Höhe 1.963 – 2.031 mm. Radstand 3.100 mm (L1) bzw. 3.500 mm (L2). Gepäckraumvolumen bis zu 5.908 Liter.

Gewicht

Eigengewicht ca. 2.450 kg. Maximale Nutzlast 0,7 t.

Fahrwerte

Höchstgeschwindigkeit 160 km/h, Norm-Energieverbrauch 12,8 – 13,0 kW. Norm-Benzinverbrauch kombiniert ohne Laden 7,4 – 7,6 Liter. Elektrische Norm-Reichweite 49 bis 52 Kilometer.

Testverbrauch

ca. 4,0 Liter (mit Laden) – 8,5 Liter (ohne Laden).
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