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CARANTÄNE-TIPP: STIRLING MOSS

Stirling Moss in 7 Videos erklärt

Unser CARANTÄNE-Tipp des Tages widmet sich natürlich dem verstorbenen Sir Stirling Moss. Der berühmteste Nicht-Weltmeister der Formel-1-Geschichte wurde auch ohne Titel zur Legende. Wir haben sieben Videos für Sie ausgesucht, eine Homestory – und zeigen die Liste der erfolgreichsten Fahrer ohne Championat. Und verlinken Sie mit einem wunderbaren Nachruf seines Freundes Helmut Zwickl.
Am Ostersonntag hat die Welt des Motorsport einen ihrer Größten verloren:
Stirling Moss starb im 90. Lebensjahr.

Sir Stirling Craufurd Moss, OBE.  Er startete zwischen 1951 und 1961 in der Formel 1 und gilt mit vier Vizeweltmeisterschaften und 16 Grand-Prix-Siegen als der erfolgreichste Fahrer unter denen, die nie Weltmeister wurden.

Falls Sie jetzt überlegen, wie dieses "Race of Champions ohne Championship", gereiht nach Grand-Prix-Siegen, aussieht:
1. Stirling Moss 16
2. David Coulthard 13
3. Carlos Reutemann 12
4. Rubens Barrichello, Felipe Massa 11
6. Gerhard Berger, Ronnie Peterson 10
8. Mark Webber 9
9. Jackie Ickx, Max Verstappen 8
11. Rene Arnoux, Valtteri Bottas, Juan Pablo Montoya, Dani Ricciardo 7
15. Tony Brooks, Jacques Laffite, Riccardo Patrese, Ralf Schumacher, Gilles Villeneuve 6


Moss bestritt insgesamt 529 Rennen, er gewann 212 (!).
Darunter die Mille Miglia 1955 und den Monaco-GP 1961 mit einem unterlegenen Wagen. Ein Jahr später, 1962, crashte er in Goodwood schwer, er lag ein Monat im Koma – und kämpfte sich auf beeindruckende Weise zurück. Aber Rennen fuhr er danach keine mehr.

Doch er lebte noch fast sechs Jahrzehnte, bis 2018 war er in der Öffentlichkeit präsent. Moss war Stammgast bei der Ennstal-Classic, er interviewte für das TV (etwa James Hunt nach seinem WM-Titel 1976), fuhr bei Nostalgie-Events. 2015 war der motorprofis.at - Reporter dabei, als Stirling Moss Monza noch einmal mit und "gegen" Lewis Hamilton im Silberpfeil fuhr.
Er musste in das Cockpit gehoben werden – doch dann gab der Mann, der schon schwach auf den Beinen war, auf unvergleichliche Weise sofort Gas. Ein denkwürdiger Augenblick.

Wir haben für Sie im Rahmen unserer CARANTÄNE-Tipps sieben Videos ausgesucht, die sie mit dem Lebenswerk von Sir Moss vertraut machen. Tributes von Mercedes und der Formel 1, die erwähnte Mille-Miglia mit dem Monza-Trip 2015 mit Hamilton, ein ausführliches Interview und ein Portrait über Moss von Captain Picard Patrick Stewart, der ein großer Moss-Verehrer war. Dazu seltenes Footage von Stirlings Rennen – und eine Fahrt mit ihm im legendären Weltmeister-Cooper von 1959.

Stirling Moss verbrachte die letzten Jahrzehnte mit seiner geliebten Frau Susie, einer Hongkong-Britin, die nie von seiner Seite wich und ihm unterstützte. Bis zum Tod: „Er starb, so wie er gelebt hat. Selbst dabei sah er noch wundervoll aus. Am Ende war er einfach müde, hat seine schönen Augen geschlossen und das war’s.“
Corona spielte bei seinem Tod keine Rolle.

Ehe Sie sich durch unsere sieben Videos "arbeiten" können, hier noch eine Homestory aus dem Jahr 2015.
Und der wunderbare Nachruf , den sein Freund Helmut Zwickl verfasst hat.

Anmerkung: In unserem Service-Schwerpunkt CARANTÄNE empfehlen wir Ihnen in der Phase von Ausgangsbeschränkungen und Quarantäne jeden Tag ein Highlight aus der PS-Welt: vom Live-Event bis hin zur ausführlichen Dokumentation, von einem Tribute  bis hin zu einer Geschichte, die Sie erfahren sollten. Oder manchmal vielleicht einfach nur etwas Lustiges oder Verrücktes aus der Welt der Mobilität.
Sir Stirling Moss und Lewis Hamilton kannten sich von zahlreichen Ehrungen und Show-Auftritten, etwa hier in Silverstone.Sir Stirling Moss und Lewis Hamilton kannten sich von zahlreichen Ehrungen und Show-Auftritten, etwa hier in Silverstone.
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