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RENNWAGEN AUS ÖSTERREICH

600 PS in 1000 kg: Der neue KTM-Bolide

KTM erobert weiter den Autorennsport: Ab Herbst werden die Oberösterreicher auch einen Boliden in der GT2-Klasse haben. Diese wird demnächst ziemlich durchstarten – und so werden die KTM X-BOW GTX sich künftig mit Branchen-Größen wie Porsche und Audi matchen.

Hier sehen Sie einen echten Traum-Rennwagen aus Österreich.
Einen, der es schon bald mit den großen Jungs von Porsche oder Audi aufnehmen wird.

Der KTM X-Bow GTX.

Mit ihm wird KTM noch 2020 in die neue GT2-Kategorie der SRO von Organisator Stephane Ratel einsteigen. Vermutlich im Herbst.

Bei einem Basisgewicht von nur rund 1.000 Kilogramm und mit über 600 PS aus dem Audi 2,5 Liter Fünfzylinder-Motor soll der KTM X-BOW GTX als GT2 Rennfahrzeug eine echte Benchmark im Segment der Leichtgewichtssportwagen sein – mit einem Leistungsgewicht von unter 2,0 kg pro PS!

„Dank der bewährten Kooperation mit Audi Sport können wir auf deren neuesten Fünfzylindermotor, den 2,5 Liter TFSi, zurückgreifen. Zudem setzt der KTM X-BOW GTX in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe. Als erster Hersteller kombinieren wir ein homologiertes Monocoque mit einem homologierten GT-Käfig und – auf Wunsch – mit einem homologierten Advanced-Seat. Nach den weltweiten Erfolgen des KTM X-BOW GT4 und als regierender Champion der ADAC GT4 Germany machen wir mit unserem neuen Rennfahrzeug also den nächsten Schritt und starten bald in einer höheren Rennklasse“, so KTM Vorstand Hubert Trunkenpolz, der im oberösterreichischen Konzern für die Belange der KTM Sportcar GmbH zuständig ist.

Als Entwicklungspartner fungierte neben dem Designteam von KISKA einmal mehr die im benachbarten Bayern ansässige Reiter Engineering GmbH. Geschäftsführer Hans Reiter skizziert die Einsatzmöglichkeiten des zukünftigen Fahrzeugs: „Die ersten 20 Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr verfügbar sein."
Das Fahrzeug kann dann in allen GT2-Rennserien eingesetzt werden. Damit ist KTM neben Audi und Porsche der dritte Hersteller, der so ein Auto anbietet.
Auch in vielen weiteren Rennserien mit GT-Reglement, etwa den Creventic 24 H Series, GT-Open, DMV-GTC oder Nürburgring Langstreckenserie, soll der neue KTM X-BOW GTX, dann mit rund 500 PS Leistung, in diversen Klassen startberechtigt sein.
Zudem plant KTM mit diesem Fahrzeug ab 2021 auch einen eigenen Cup. Reiter: "Ich bin überzeugt davon, dass uns aufregende Zeiten bevorstehen und der KTM X-BOW GTX bzw. der KTM X-BOW GT2 von Kunden und Teams rund um den Globus begeistert aufgenommen wird.“

Österreichs einziger Automobil- und Europas größter Motorradhersteller setzt damit eine aufregenden Geschichte fort. Eine, die KTM-CEO Stefan Pierer mit der Markteinführung des KTM X-BOW vor gut 12 Jahren begonnen hat. Seit damals wurden in Graz über 1.300 Fahrzeuge in einer der modernsten Kleinserien-Manufakturen aufgebaut und weltweit vertrieben. Die Geschichte gipfelt nun im KTM X-BOW GTX, dem Leichtgewichtssportwagen, der – laut KTM-Eigendefinition – "die Benchmark" werden soll.


 Trunkenpolz: "Wir transferieren die essentiellen Markeninhalte von KTM – Performance, Purity, Extreme – sowie die Kernkompetenzen von KTM – modernste Motorsporttechnologie in Verbindung mit extremen Leichtbau und hochwertigsten Komponenten – in ein Rennfahrzeug, das ein klares Bekenntnis dazu ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen: Im Motorsport muss eine Entwicklung hin zur besseren Power-To-Weight-Ratio stattfinden, um mit kleinvolumigen, sparsameren und effizienteren Motoren noch schneller zu sein. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse müssen dann auch in die Serienentwicklung einfließen.“


Technische Details und Preise werden noch bekanntgegeben, der erste Renneinsatz eines KTM X-BOW GT2 soll im Rahmen einer SRO-Veranstaltung im Herbst über die Bühne gehen.

Die bekanntesten Werkspiloten bei KTM sind Laura Kraihamer und Reini Kofler, aber auch Fahrer wie die Gebrüder Ferdinand und Johannes Stuck haben im Austro-Renner schon für Aufsehen gesorgt.

Das jüngste Auto-Baby aus Österreich: der KTM X-Bow GTX, ab nun auch in einer GT2-Version.Das jüngste Auto-Baby aus Österreich: der KTM X-Bow GTX, ab nun auch in einer GT2-Version.
Eike Angermayr (li) und Mads Siljehaug (re) gewannen 2019 den Titel in der ADAC GT4 Germany im KTM.Eike Angermayr (li) und Mads Siljehaug (re) gewannen 2019 den Titel in der ADAC GT4 Germany im KTM.
Beim 24 Stunden Rennen in Barcelona 2019 hatte der GTX seinen ersten Testeinsatz...Beim 24 Stunden Rennen in Barcelona 2019 hatte der GTX seinen ersten Testeinsatz...
...und Laura Kraihamer & Co. gewannen dabei gleich in ihrer Kategorie....und Laura Kraihamer & Co. gewannen dabei gleich in ihrer Kategorie.
Schon das Testfahrzeug des GTX hatte in Barcelona für Aufsehen gesorgt. Ab Herbst rast auch die GT2-Version der Österreicher.Schon das Testfahrzeug des GTX hatte in Barcelona für Aufsehen gesorgt. Ab Herbst rast auch die GT2-Version der Österreicher.
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