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ORF FORMEL 1

Die neue ORF-Show: Mit Toto aus der Box

Willkommen im Motorhome! Obwohl der ORF sich die Übertragung der Formel-1-Rennen heuer mit Servus TV teilen muss, gibt das traditionell starke Grand-Prix-Team jetzt erst recht Gas. Heute live aus Imola. Dabei könnte es eine spektakuläre Premiere geben: Während des Rennens sollen Ernst Hausleitner und Alex Wurz mit Toto Wolff reden können.
Mit einer Neuerung will der ORF heute bei seiner Formel-1-Live-Premiere in der "neuen Ära" gegen Servus TV, das beim Start in Bahrain sensationelle Quote erreicht hatte, kontern.

Nachdem man in den Trainings bereits mehrmals mit McLaren-Teamchef Andreas Seidl und Mercedes-Boss Toto Wolff direkt verbunden war, will man nun – wenn alles klappt – erstmals auch während des Rennens mit Mercedes-Rekordteamchef Toto Wolff sprechen, Ernst Hausleitner und Alex Wurz sollen das Gespräch führen.

Im Vorfeld wird Neuzugang-Bianca Steiner (nicht zu verwechseln mit ihrer Kollegin Corinna Kamper, die am Freitag as Co-Kommentatorin von Ernst Hausleitner fungierte) in Imola Dani Ricciardo interviewen – die beiden kennen sich gut, seit sie 2007 in der Formel Renault Italia gegeneinander fuhren.
Und auch im Vorprogramm kommt Toto Wolff, Chef von Pole-Setter Lewis Hamilton, schon zu Wort – in einem ausführlichen Interview mit Formel-1-Redaktionsleiter Marc Wurzinger.

Wie sieht das (neue) Team des ORF in der Formel 1 2021 aus?

Man kann gespannt sein: Neben dem seit zwölf Jahren eingespielten Team Wurz/Hausleitner und dem schon öfters im ORF als Experte aktiven Robert Lechner kommt auch Ferdinand Habsburg ins ORF-Team.
Habsburg hat heuer bereits zwei Rennen und eine Meisterschaft gewonnen – er holte sich die Asian Le Mans Championship, unter anderem gemeinsam mit Tiroler Rene Binder.
 
ORF-TV-Sportchef Hans Peter Trost freut sich auf die neue Sendung: „Neue Herausforderungen erfordern neue Ideen und Zugänge. Damit die Formel-1-Fans im ORF weiterhin bei jedem Grand Prix im Bild sind, öffnen wir im ORF-Zentrum ein eigenes ‚Formel 1 Motorhome‘ und bieten mit bekannten aber auch neuen, spannenden Motorsportlerinnen und Motorsportlern echte Insiderblicke, auf die rennentscheidenden Szenen ebenso wie auf die gesamte Formel-1-Szene. Und die Fans erhalten die Möglichkeit aktiv mitzudiskutieren.“
 
Wie aber funktioniert das „Formel 1 Motorhome“ im ORF?
 
An jedem GP-Sonntag widmet sich das „Formel 1 Motorhome“  nach dem Rennen den entscheidenden Szenen auf der Strecke und in den Boxenstraßen. Ernst Hausleitner ist dabei im „Motorhome“-Studio im ORF-Zentrum der Anchor, der in jeder Sendung von mindestens drei Expertinnen und Experten unterstützt wird: Alex Wurz ist der Chefanalytiker, Robert Lechner und Ferdinand Habsburg werden mittels Analyse-Tool-Zeichengerät die wichtigsten Szenen grafisch aufbereiten.
Corinna Kamper und Bianca Steiner werden ihre Expertisen zu den rennentscheidenden Momenten ebenfalls beisteuern und darüber hinaus Fragen der Fans (via Social Media) beantworten.

 Die neuen Expertinnen und Experten des ORF werden zudem alternierend gemeinsam mit dem ORF-Formel-1-Teamleader Marc Wurzinger bei den Rennen im Fahrerlager unterwegs sein.
 
Ferdinand Habsburg: „Wenn man am Bildschirm mitfiebert, schaut man natürlich die spektakulären Sachen ganz genau an, übersieht dadurch aber, ohne Hintergrundwissen, ein paar wichtige Details. Und genau dafür sind wir da, um zu erklären, was hinter diesen Szenen steckt.“
 
Robert Lechner über seine Erwartungshaltung: „Jeder Motorsportfan freut sich schon auf die neue Saison und wenn wir im ‚Motorhome‘ dazu beitragen können, für mehr Einblicke und Facts zu sorgen, dann ist schon viel gewonnen.“
 
Und das ist das Team, das gemeinsam mit Teamleiter Marc Wurzinger, Alex Wurz und Ernst Hausleitner das "ORF-Motorhome" hüten wird.
 
Ferdinand Habsburg. Der 1997 in Salzburg geborene Habsburg ist der Sohn von Francesca und Karl Habsburg-Lothringen. Er begann seine Motorsportkarriere 2012 im Kartsport, sein Mentor war Alex Wurz. 2014 wurde er österreichischer Staatsmeister in der DD2-Klasse der Rotax Max Challenge. 2014 debütierte Ferdinand Habsburg zudem im Formelsport. Für den österreichischen Rennstall Lechner Racing School trat er in der nordeuropäischen Formel Renault 1.6 an. Er erzielte vier Podest-Platzierungen und schloss die Saison auf dem vierten Rang ab. In der Toyota Racing Series erhielt er 2016 ein Cockpit bei Giles Motorsport und gewann den Saisonauftakt in Christchurch und gewann damit sein erstes Formelsportrennen. 2017 wechselte Habsburg in die europäische Formel-3-Meisterschaft, wo er beim zweiten Lauf von Spa-Francorchamps seinen ersten Sieg feierte. Noch viel mehr Schlagzeilen machte er freilich mit seiner Mega-Show beim Formel-3-Klassiker in Macau, in der in der letzten Kurbe der letzten Runde spektakulär überholte – und dann crashte. Mit seinem Wrack kam Ferdinand als Vierter ins Ziel. Das Video dazu sehen sie unten.
2019/20 war Ferdinand, der ebenso bodenständig wie Vollblut-Racer ist in der DTM an den Start, 2019 im unterlegenen Aston Martin, 2020 im WRT-Audi aber mit echten Highlights: In Zolder holte er seine erste Pole und das erste Podium. Ab nun gilt sein Fokus aber eher dem Langstreckensport, Habsburg liebt Klassiker.

Robert Lechner. Der Sohn des 2020 verstorbenen österreichischen Motorsportpioniers Walter Lechner senior und der ältere Bruder von Walter Lechner junior, hat sich wie längst seinen Namen im Motorsport gemacht – auch als Teambesitzer, gemeinsam mit Walter junior.
Gemeinsam sind sie Inhaber und Geschäftsführer der Lechner Racing GmbH, die verschiedene Geschäftsbereiche rund um das Thema Motorsport betreut und vermarktet.
Robert Lechner begann mit 12 Jahren im Kartsport. 1995 stieg er in die Formel-Sport auf, 1996 zog es ih nach England, wo er Teamkollege von Mark Webber war. Ab 1997 fuhr er in der deutschen Formel Renault, wo er ebenfalls in seiner ersten Saison Gesamtsieger wurde. 1998 wechselte er in die deutsche Formel 3 und wurde auf Anhieb Vizemeister. Wie Habsburg brillierte auch Lechner (der übrigens später Habsburgs Teamchef war) in Macau, der Salzburger wurde 1999 Zweiter – eine Meisterleistung.
Mehrmals wurde Lechner als „Rookie des Jahres“ ausgezeichnet. 2002 wechselte Lechner endgültig zu den Touren- und Sportwagenrennen, in der deutschen V8-Star-Serie feierte er u.a. den Vizemeistertitel. Mit dem Zakspeed-Team feierte er einen seiner größten Erfolge – den Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring 2002. Ab der Saison 2004 fuhr Robert Lechner in der FIA-GT-Meisterschaft als Teamkollege von Karl Wendlinger und Toto Wolff und ging bei Langstrecken-Klassikern in Spa-Francorchamps und auf der Nürburgring-Nordschleife an den Start. Sein letztes 24-Stunden-Rennen bestritt Robert Lechner 2008 als Werksfahrer für Aston Martin Racing. Lechner war bereits als Co mit Ernst Hausleitner bei Formel-1-Rennen im ORF-Einsatz und gemeinsam mit Marc Wurzinger dreimal bei den 24 Stunden von Le Mans.

Bianca Steiner. Mitte der Nuller-Jahre wurde die Wiener Neustädterin von Reporter-Legende Heinz Prüller schon mit der GP2 in Verbindung gebracht, mit dem Ungarn Thomas Frank hatte sie einen in der Formel 1 sehr bekannten Manager. Immerhin brachte sie es in diverse Formel-Cups und in den Formel Renault Eurocup, mit einigen schönen Highlights. Einer ihrer Rivalen in jener Zeit: Dani Ricciardo. Bis 2009 fuhr Steiner noch in der italienischen Formel-Renault 2.0. Dann konzentrierte sie sich auf ihre junge Familie, zeigte bald aber wieder Mut und Können: etwa mit einem GP2-Boliden bei Bergrennen. Derzeit fährt sie immer wieder in der BOSS GP-Serie, der schnellsten rein europäischen Rennserie, in der auch mehrere Formel-1-Autos am Start sind.  Unten sehen Sie den youtube-Link zu einem Interview mit ihr.

Corinna Kamper. Die Steirerin sorgte für Aufsehen, als sie nach England ging und an der McLaren Driver Academy teilnahm. Später fuhr sie kurz im ADAC GT Masters. Mittlerweile leitet sie ihre eigene Bootsführerscheinschule.
Seit 12 Jahren ein populäres Paar: Alexander Wurz und Ernst Hausleitner werden künftig jedes zweite Rennen übertragen und auch im Seit 12 Jahren ein populäres Paar: Alexander Wurz und Ernst Hausleitner werden künftig jedes zweite Rennen übertragen und auch im "Motorhome" die Gastgeber sein.
Marc Wurzinger (hier mit Dani Ricciardo) als Leiter der neuen Formel-1-Berichterstattung im ORF-Marc Wurzinger (hier mit Dani Ricciardo) als Leiter der neuen Formel-1-Berichterstattung im ORF-"Motorhome".
Robert Lechner ist schon seit Jahren für den ORF in Formel 1 und Le Mans im Einsatz – nun ist er einer der Experten im Robert Lechner ist schon seit Jahren für den ORF in Formel 1 und Le Mans im Einsatz – nun ist er einer der Experten im "Motorhome".
Ferdinand Habsburg konnte heuer schon die Asian Le Mans Series gewinnen – u.a. gemeinsam mit Rene Binder.Ferdinand Habsburg konnte heuer schon die Asian Le Mans Series gewinnen – u.a. gemeinsam mit Rene Binder.
Habsburg ist heuer in der WEC und in der ELMS aktiv. Auch ein Start in Le Mans gilt als wahrscheinlich.Habsburg ist heuer in der WEC und in der ELMS aktiv. Auch ein Start in Le Mans gilt als wahrscheinlich.
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