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POLE-SETTER BEREIT FÜR NEUE FORMEL E

POLE-SETTER BEREIT FÜR NEUE FORMEL E

Citroen setzt auf die "neue" Formel E

Citroen hat nur drei Rennen gebraucht, um den Erfolgs-Hattrick zu erreichen: Podium im ersten Lauf, Sieg im zweiten und Pole Position am dritten Renn-Wochenende. Jetzt bekennt sich Citroen langfristig zur nächsten Generation.

Jetzt schlägt´s 13!
Die Formel-Saison 2025/26 ist zwar erst in ihrer Anfangs-Phase, doch schon jetzt fiebern alle der 13. Saison der Elektro-Rennserie entgegen –
in der die Fahrer und Teams mit komplett neuen und stark verbesserten Rennwagen an den Start gehen werden. Die Vorfreude auf diese "Generation4"-Boliden ist riesig.
Und langsam wird endgültig klar, welche Teams dabei sein werden – und während das so erfolgreiche Team von DS seinen Partner Penske und in der Folge die Formel E am Ende dieser Saison verlassen wird und Opel seinen Einstieg in der Elektro-Rennserie geben wird, wird die Konzern-Schwester der beiden Stellantis-Teams, Citroen Racing, mit voller Kraft an der neuen Ära teilnehmen. Das ist nun auch offiziell.

Xavier CHARDON, CEO Citroën
, stellte im Rahmen des E-Prix in Madrid auch gegenüber motorprofis.at klar, dass man langfristig auf diese Rennserie setzen wird: „Bei Citroën muss Innovation dem Alltag dienen. Die Formel E – inklusive GEN4 – ist unser Weg, elektrische Leistung in alltäglichen Fortschritt umzusetzen. Der Motorsport war schon immer Teil unserer DNA. Wir sind stolz darauf, nun dieses neue Kapitel zu schreiben.“ 
Citroen ist das jüngste Team der aktuellen Saison, nachdem man sich im Herbst 2025 in Paris präsentiert hatte und mit Nick Cassidy am Steuer sofort für Aufsehen sorgen konnte – das motorprofis-Interview mit Cassidy können Sie hier nachlesen. 
Chardon konnte sich im Gespräch mit einigen wenigen ausgewählten österreichischen Medien über den sensationellen Einstieg seiner Marke in die Weltmeisterschaft freuen: "Im ersten Rennen sind wir auf das Podest gefahren, im zweiten konnten wir gewinnen und und nun haben wir unsere erste Pole Position ausgerechnet hier auf dieser Traditionsstrecke in Madrid erreichen können." 
Auch wenn Pole-Setter Nick Cassidy wegen Problemen mit dem Energie-Management nicht viel aus seiner tollen Startposition machen konnte, bleibt er doch voll im Rennen um die Weltmeisterschaft, die er davor im Citroen ja bereits einmal angeführt hatte.

Die Hunderten Mitarbeiter von Citroen aus Spanien, Frankreich und anderen Teilen Europas sind mit dem Start in diese Ära trotzdem zufrieden – ist es doch zum ersten Mal in der Geschichte (!), dass die französische Kult-Marke überhaupt an einer internationalen Formel-Serie, noch dazu mit WM-Status, teilnimmt. So gesehen ist die bisherige Leistung absolut beachtlich.
Immerhin wurde die Veranstaltung in Madrid durch eine Reihe von Aktionen begleitet, die die Bedeutung des spanischen Marktes für Citroën hervorhoben. Zudem war es ein besonders Rennen – das größte (!), das seit rund vier Jahrzehnten in Jarama über die Bühne ging – auf jener Rennbahn, auf der Niki Lauda 1974 im Ferrari einst seinen ersten Sieg in der Formel 1 gefeiert hatte. Und wo diesmal Antonio Felix da Costa im Jaguar siegte.

Zu den wichtigsten Höhepunkten des Event 2026 zählten:
Ein Showcar von Citroën Racing
, das auf dem Circuito del Jarama ausgestellt wurde, um für den E-Prix Madrid zu werben.
Eine Show auf der Calle del Doctor Esquerdo, einer der Hauptstraßen Madrids, mit Tatiana Calderón am Steuer, die mehr als 8.600 Zuschauer anzog und über 300.000 Aufrufe im Livestream von Marca verzeichnete..
Eine starke Präsenz von Citroën im Fan Village mit dem Formel-E-Showcar sowie einer vollständig mit der Marke gestalteten Citroën Race Suite.
Eine eigene Citroën-Tribüne, auf der 700 geladene Gäste Platz fanden, darunter Händler, Werksangehörige, Fans und Citroën Teams.

Während die Formel E auf die GEN4-Ära zusteuert, wird Citroën weiterhin auf dem durch seine Rennsportaktivitäten erworbenen Know-how aufbauen, um seine Ambitionen sowohl im Motorsport als auch im Bereich der Elektrifizierung zu unterstützen.

Diese Generation4-Autos, die um Klassen besser, schneller und störker sind als die bisherigen Boliden, werden im April zum ersten Mal in großen Rahmen geteset – Citroen ist da natürlich mit dabei. Beginnen wird die Saison rund um den Jahreswechsel 2026/27.

Davor gilt es aber noch den letzten Weltmeister der Generation3 zu küren.

Citroen hat Lust auf mehr in der Formel E.Citroen hat Lust auf mehr in der Formel E.
Nick Cassidy gewann das Rennen in Mexiko für Citroen.Nick Cassidy gewann das Rennen in Mexiko für Citroen.
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