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SUZUKI BEI RALLYE WALDVIERTEL

Ein Allrad für das Waldviertel

Die Rallye W4 wird das letzte große Motorsport-Festival in Österreich 2019. Und das mit vielen Stars im Waldviertel – und tollen Geschichten. So wird neben dem Meisterschafts-Showdown zwischen Hermann Neubauer und Julian Wagner auch ein neues Auto im Mittelpunkt stehen: Suzuki kommt mit einem Allrad-Swift. Pilot & Hirn: Christoph Zellhofer.
Es ist eines der spannendsten Projekte, das derzeit Rallye-Österreich bewegt und das in Rallye-Österreich bewegt wird.
Nun wird der Suzuki Swift ZMX erstmals unter Wettbewerbsbedingungen weltweit zu sehen sein – bei der Rallye W4 im Waldviertel.

Gelenkt wird der Prototyp von Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seinem Vater Martin "Max" die treibende Kraft hinter dem Projekt ist.

Um das geht es beim Swift ZMX:
Der SWIFT ZMX ist mit einem 2-Liter-Turbomotor mit einer Leistung von 310 PS ausgestattet. Das Gewicht des Wagens beträgt 1.300 Kilogramm. Es kommt ein sequentielles 6-Gang Getriebe zum Einsatz. Das Fahrwerk ist von Reiger und voll einstellbar. Die Karosserie ist auf der Basis eines serienmäßigen Suzuki SWIFT erstellt, der Bodykit wurde übrigens völlig neu entwickelt. Alle übrigen Umbau- und Entwicklungsarbeiten wurden im Hause ZM-Racing selbst durchgeführt.

Interessant bei diesem Projekt ist die Kostenfrage. Die Herstellung und der Aufbau des Autos liegt in etwa bei der Hälfte der Kosten die beim Ankauf eines R5 Autos entstehen. Rechnet man auch die Einsatzkosten für einen solchen Prototypen für eine ganze Saison dazu, wird dieser Preisvorteil noch weiter erhöht.

Aber ist er auch schnell genug? Genau das will man im Waldviertel in Erfahrung bringen.


Der ZMX SWIFT Prototyp war schon bei der Rallye Weiz und bei der NÖ-Rallye als Vorausfahrzeug im Einsatz, ebenso bei der ARC-Herbstrallye in Dobersberg. Nunmehr haben sich die Verantwortlichen entschlossen, den Wagen erstmals bei einem ÖM-Lauf an den Start zu bringen. Dafür hat man sehr viel getestet und auch die bisherigen technischen Erfahrungswerte eingebracht.

Christoph Zellhofer, der schon in Weiz und bei der NÖ-Rallye mit diesem Prototyp unterwegs war, geht recht zuversichtlich an den Start:“ Für uns wird es wichtig sein zu wissen, ob wir mit den über zehn R5 Autos, die bei der Rallye W4 an den Start gehen werden, halbwegs mithalten können. Sollte dies der Fall sein, werden wir dieses Projekt auch im nächsten Jahr weiter interessiert verfolgen. Wichtig wird es daher sein möglichst viele SP-Kilometer zu absolvieren, um dementsprechende Vergleiche zu haben. Ich selbst fahre mit dem deutschen Thomas Schöpf als Co-Pilot und freue mich schon auf diesen Schottereinsatz im Waldviertel.“

Christoph Zellhofer, der nach dem vorjährigen Gewinn des Rallye Junior-Staatsmeister Titels in Österreich eine kleine Rennpause einlegte, arbeitet seit Monaten daran, Suzuki wieder mit einem Allrad-Modell in die Rallye zu bringen, das Projekt ist in enger Zusammenarbeit mit Suzuki Austria am Laufen.

Durch den Suzuki-Cup haben die Zellhofers aus Amstetten ja eine jahrelange und sehr enge Beziehung zu Suzuki.


Christoph Zellhofer ist Vordenker und Lenker des Suzuki-Projektes in einer Person. Und nun im Waldviertel am Start.Christoph Zellhofer ist Vordenker und Lenker des Suzuki-Projektes in einer Person. Und nun im Waldviertel am Start.
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