Opel-CEO Florian Huettl im Gespräch
„Haben das Fundament gelegt, um in die Zukunft gehen zu können“
Im Sommer hat der Stellantis-Konzern verkündet, dass auch die nächste Generation des Astra in Rüsselsheim vom Band laufen wird. Bis 2030 wird eine Milliarde Euro in den Standort Deutschland investiert und in den nächsten vier Jahren kommen vier neue Opel-Modelle. Wir sprachen mit CEO Florian Huettl, über die Pläne von Opel, die neue Zusammenarbeit mit Leapmotor und die Situation in der deutschen und europäischen Autoindustrie angesichts der neuen Herausforderungen durch die wachsende Konkurrenz aus China.
15.10.2026Fotos: Werk
Florian Huettl über die derzeitige Lage von Opel:
Huettl: Wir haben in den letzten Jahren sehr intensiv an unserem industriellen Setup in Deutschland gearbeitet, an unseren Werken, an unserer gesamten Infrastruktur und an unserer Heimatbasis in Rüsselsheim. Dabei haben wir sehr viel Augenmerk darauf gelegt, dass wir auch in Zukunft in Deutschland produzieren können. Das ist uns gelungen, und wir konnten deshalb dieses Jahr die gute Nachricht verkünden, dass bis 2030 eine Milliarde in unseren Standort in Deutschland investiert wird. Die Investition fließt in die Transformation unseres Unternehmensstandorts. Aus den 220 Hektar Industrieland wird in den nächsten zwei bis drei Jahren ein komplett neuer, leistungsfähiger Standort, mit einem leistungsfähigen Werk, einem neuen Entwicklungszentrum, einem neuen Designzentrum und einem neuen Bürokomplex. Der ultimative Beweis, dass die Arbeit ans Ziel geführt hat, ist, dass auch die nächste Generation des Astra in Rüsselsheim gebaut werden wird. Wir werden in das Werk investieren, die neue Plattform STLA-One in Deutschland einrichten und auf dieser Basis den neuen Astra entwickeln. Dadurch haben wir weitere Möglichkeiten, unser Werk in Rüsselsheim in die Zukunft zu bringen. Das sind konkrete, spürbare und greifbare Beweise dafür, dass sich die Arbeit der Transformation ausgezahlt hat.
… über die Rolle von Opel innerhalb des Stellantis-Konzerns:
Huettl: Opel hat heute eine sehr klare Rolle innerhalb von Stellantis. Wir sind mit weitem Abstand die meistverkaufte Marke innerhalb von Stellantis in Nord- und Osteuropa. Das kommt aus unserer starken Verwurzelung in Märkten wie Deutschland, England und Österreich. Damit sorgen wir dafür, dass Stellantis geografisch in Europa besser aufgestellt ist als jeder andere Hersteller. Wir haben das Fundament gelegt und in den letzten Jahren sehr viel Arbeit geleistet, um in die Zukunft gehen zu können – mit der Anpassung unserer Kapazitäten, der klaren Ausrichtung unseres Entwicklungszentrums und einem klaren Bekenntnis zum Standort Deutschland.
… über das Conceptcar STX:
Huettl: Mit dem Concept Car STX geben wir einen Ausblick auf die nächste Generation der Fahrzeuge, die man von Opel erwarten kann. STX steht für Sports Tourer Experimental und zeigt die Zukunft des Kombis, eines Karosserietyps, der bei Opel seit den 1950er-Jahren zentral ist. Wir werden auch in Zukunft dieses Segment bedienen. Viele Menschen haben auch im Zeitalter der SUVs Interesse an diesem Konzept: niedrige Sitzposition, gute Fahrdynamik, hohes Niveau, ein hohes Maß an Aerodynamik und gleichzeitig der praktische Aspekt mit hoher Ladefähigkeit. Damit geben wir ein klares Statement ab, dass es bei Opel auch in Zukunft solche Modelle geben wird. Darüber hinaus präsentieren wir die Weiterentwicklung unseres Markengesichts, des Opel-Vizors der nächsten Generation. Der Vizor ist tief in der Opel-Designsprache verwurzelt, unverwechselbar, mit einer klaren Identität. Wir haben nun die Möglichkeit mehr mit Licht zu arbeiten. Und die Lichtelemente, die wir einsetzen, geben uns noch mehr Möglichkeiten unverkennbar Opel zu sein.
Huettl: Wir haben in den letzten Jahren sehr intensiv an unserem industriellen Setup in Deutschland gearbeitet, an unseren Werken, an unserer gesamten Infrastruktur und an unserer Heimatbasis in Rüsselsheim. Dabei haben wir sehr viel Augenmerk darauf gelegt, dass wir auch in Zukunft in Deutschland produzieren können. Das ist uns gelungen, und wir konnten deshalb dieses Jahr die gute Nachricht verkünden, dass bis 2030 eine Milliarde in unseren Standort in Deutschland investiert wird. Die Investition fließt in die Transformation unseres Unternehmensstandorts. Aus den 220 Hektar Industrieland wird in den nächsten zwei bis drei Jahren ein komplett neuer, leistungsfähiger Standort, mit einem leistungsfähigen Werk, einem neuen Entwicklungszentrum, einem neuen Designzentrum und einem neuen Bürokomplex. Der ultimative Beweis, dass die Arbeit ans Ziel geführt hat, ist, dass auch die nächste Generation des Astra in Rüsselsheim gebaut werden wird. Wir werden in das Werk investieren, die neue Plattform STLA-One in Deutschland einrichten und auf dieser Basis den neuen Astra entwickeln. Dadurch haben wir weitere Möglichkeiten, unser Werk in Rüsselsheim in die Zukunft zu bringen. Das sind konkrete, spürbare und greifbare Beweise dafür, dass sich die Arbeit der Transformation ausgezahlt hat.
… über die Rolle von Opel innerhalb des Stellantis-Konzerns:
Huettl: Opel hat heute eine sehr klare Rolle innerhalb von Stellantis. Wir sind mit weitem Abstand die meistverkaufte Marke innerhalb von Stellantis in Nord- und Osteuropa. Das kommt aus unserer starken Verwurzelung in Märkten wie Deutschland, England und Österreich. Damit sorgen wir dafür, dass Stellantis geografisch in Europa besser aufgestellt ist als jeder andere Hersteller. Wir haben das Fundament gelegt und in den letzten Jahren sehr viel Arbeit geleistet, um in die Zukunft gehen zu können – mit der Anpassung unserer Kapazitäten, der klaren Ausrichtung unseres Entwicklungszentrums und einem klaren Bekenntnis zum Standort Deutschland.
… über das Conceptcar STX:
Huettl: Mit dem Concept Car STX geben wir einen Ausblick auf die nächste Generation der Fahrzeuge, die man von Opel erwarten kann. STX steht für Sports Tourer Experimental und zeigt die Zukunft des Kombis, eines Karosserietyps, der bei Opel seit den 1950er-Jahren zentral ist. Wir werden auch in Zukunft dieses Segment bedienen. Viele Menschen haben auch im Zeitalter der SUVs Interesse an diesem Konzept: niedrige Sitzposition, gute Fahrdynamik, hohes Niveau, ein hohes Maß an Aerodynamik und gleichzeitig der praktische Aspekt mit hoher Ladefähigkeit. Damit geben wir ein klares Statement ab, dass es bei Opel auch in Zukunft solche Modelle geben wird. Darüber hinaus präsentieren wir die Weiterentwicklung unseres Markengesichts, des Opel-Vizors der nächsten Generation. Der Vizor ist tief in der Opel-Designsprache verwurzelt, unverwechselbar, mit einer klaren Identität. Wir haben nun die Möglichkeit mehr mit Licht zu arbeiten. Und die Lichtelemente, die wir einsetzen, geben uns noch mehr Möglichkeiten unverkennbar Opel zu sein.
„Der STX zeigt die Zukunft des Kombis, eines Karosserietyps, der bei Opel seit den 1950ern zentral ist. Wir werden auch in Zukunft dieses Segment bedienen."
„Opel hat heute eine sehr klare Rolle innerhalb von Stellantis. Wir sind mit Abstand die meistverkaufte Marke innerhalb von Stellantis in Nord- und Osteuropa."
„Das ist die Weiterentwicklung unseres Markengesichts, des Opel-Vizor der nächsten Generation. Wir haben nun die Möglichkeit mehr mit Licht zu arbeiten."… über kommende Modelle und Antriebe:
Huettl: Wir haben vier neue Modelle bis Ende 2030 angekündigt. Die ersten beiden sind in der Entwicklung: Der neue Corsa sowie ein neues C-SUV, das wir gemeinsam mit unserem Partner Leapmotor, im 4,50-Meter-Segment entwickeln. Wir haben mit der Entwicklungsarbeit Mitte 2026 begonnen, das Fahrzeug ist definiert und ein sogenannter Styling Freeze ist bereits erfolgt. Wir entwickeln das Produkt jetzt weiter und rechnen mit einem Produktionsstart im Jahr 2028. Beide Modelle werden rein elektrisch sein. Beim Corsa ist das nötig, um den anvisierten Preis zu erreichen, beim C-SUV beginnen wir mit Elektro, weil das für uns der Antrieb der Zukunft ist. Gleichzeitig können wir uns je nach Segment und Entwicklung der Kundenbedürfnisse breiter aufstellen. Die STLA-One-Plattform von Stellantis, die auch die Basis für den neuen Astra sein wird, erlaubt uns auch hybride Antriebe einzusetzen.
… über die Zusammenarbeit mit Leapmotor:
Huettl: Das ist ein sehr spannendes Projekt. Wir verbinden die Entwicklungskompetenzen unserer Opel-Ingenieure in Rüsselsheim mit denen der Leapmotor-Ingenieure in Hangzhou in China. Gemeinsam entwickeln wir ein neues Modell, mit der Ambition das Beste aus beiden Welten zu verbinden: Also ein echter Opel – mit allem, was einen Opel ausmacht, und mit unseren Ansprüchen an Fahrleistung, Lenkung, Lichttechnologie, Sitze und Qualität. Gleichzeitig erlaubt uns die Partnerschaft, hochmoderne Technologie bei E-Architektur, Batterie und Antriebsträngen zu verwenden. Die Teams in beiden Entwicklungszentren arbeiten gemeinsam an dem neuen Produkt, die Geschwindigkeit ist dabei beachtlich und sehr stark Engineering-getrieben. Technische Probleme werden identifiziert und mit der Entwicklungskraft beider Teams gelöst. Weniger Planung, mehr Entwicklung. Wir sind deutlich im Zeitplan und zuversichtlich, die angekündigte Entwicklungszeit von zwei Jahren einzuhalten. Es geht mehr Energie in die eigentliche Entwicklung und weniger in die Planung. Ich verspreche mir hier ein attraktives, wettbewerbsfähiges Modell.
Huettl: Wir haben vier neue Modelle bis Ende 2030 angekündigt. Die ersten beiden sind in der Entwicklung: Der neue Corsa sowie ein neues C-SUV, das wir gemeinsam mit unserem Partner Leapmotor, im 4,50-Meter-Segment entwickeln. Wir haben mit der Entwicklungsarbeit Mitte 2026 begonnen, das Fahrzeug ist definiert und ein sogenannter Styling Freeze ist bereits erfolgt. Wir entwickeln das Produkt jetzt weiter und rechnen mit einem Produktionsstart im Jahr 2028. Beide Modelle werden rein elektrisch sein. Beim Corsa ist das nötig, um den anvisierten Preis zu erreichen, beim C-SUV beginnen wir mit Elektro, weil das für uns der Antrieb der Zukunft ist. Gleichzeitig können wir uns je nach Segment und Entwicklung der Kundenbedürfnisse breiter aufstellen. Die STLA-One-Plattform von Stellantis, die auch die Basis für den neuen Astra sein wird, erlaubt uns auch hybride Antriebe einzusetzen.
… über die Zusammenarbeit mit Leapmotor:
Huettl: Das ist ein sehr spannendes Projekt. Wir verbinden die Entwicklungskompetenzen unserer Opel-Ingenieure in Rüsselsheim mit denen der Leapmotor-Ingenieure in Hangzhou in China. Gemeinsam entwickeln wir ein neues Modell, mit der Ambition das Beste aus beiden Welten zu verbinden: Also ein echter Opel – mit allem, was einen Opel ausmacht, und mit unseren Ansprüchen an Fahrleistung, Lenkung, Lichttechnologie, Sitze und Qualität. Gleichzeitig erlaubt uns die Partnerschaft, hochmoderne Technologie bei E-Architektur, Batterie und Antriebsträngen zu verwenden. Die Teams in beiden Entwicklungszentren arbeiten gemeinsam an dem neuen Produkt, die Geschwindigkeit ist dabei beachtlich und sehr stark Engineering-getrieben. Technische Probleme werden identifiziert und mit der Entwicklungskraft beider Teams gelöst. Weniger Planung, mehr Entwicklung. Wir sind deutlich im Zeitplan und zuversichtlich, die angekündigte Entwicklungszeit von zwei Jahren einzuhalten. Es geht mehr Energie in die eigentliche Entwicklung und weniger in die Planung. Ich verspreche mir hier ein attraktives, wettbewerbsfähiges Modell.
Auf Pariser Autosalon zeigt Opel den über 800 PS starken Formel-E-Boliden GSE 27FE – flankiert von den Corsa GSE und Mokka GSE mit 281 PS.
Florian Huettl (3.v.l.) mit Marketingchefin Rebecca Reinermann, Stellantis-CEOs Antonio Filosa & Emanuele Cappellano, Designern Mark Adams & Gilles Vidal.… über die Situation in der deutschen und europäischen Automobilindustrie:
Huettl: Die Herausforderungen unserer Industrie sind bemerkenswert. Wir haben es mit vielen Umwälzungen in der Welt zu tun, nicht nur in der Autoindustrie. Dazu kommt der Aufstieg der chinesischen Industrie, die sich besonders bei elektronischen Komponenten, E-Architektur und E-Mobilität in vielen Bereichen einen Vorsprung erarbeitet hat. Dadurch entsteht neue Konkurrenz für die etablierte Industrie. Damit müssen wir umgehen und das ist nicht völlig neu, aber die Welle im Moment ist sehr stark. Wir haben es mit einer Wettbewerbssituation zu tun, in der wir nach einem sogenannten Level-Playing-Field verlangen, das heißt, wir brauchen in einem gewissen Maß gleiche Bedingungen. Deshalb begrüßen wir Initiativen der Europäischen Union und es sollte aus unserer Sicht belohnt werden, wenn jemand hier investiert und auf dem europäischen Kontinent produziert. Denn es ist teurer als in China, aber wichtig für Europa. Wir halten es für richtig, die Industrie, unabhängig von der Marke, ein Stück weit zu schützen. Gleichzeitig muss ich sagen, dass wir bei Opel unsere Hausaufgaben gemacht haben und in den letzten Jahren sehr viel weiterentwickelt wurde. Man sieht, dass wir das Thema direkt angehen, eben in den Bereichen Batterietechnik, Antriebstechnik und E-Architektur. Der Rückstand hier ist aktuell zwar sichtbar, aber wir müssen unsere Hausaufgaben machen und haben das eben zu einem gewissen Grad auch schon getan. Ich sehe einen klaren Weg für Ope nach vorne. Wir werden in zwei Jahren ein Angebot im Autohaus haben, das sich mit allem messen kann, was am Markt passiert.
… über weitere gemeinsame Projekte mit Leapmotor:
Huettl: Wir verwenden unsere gesamte Energie im Moment darauf, dieses Kooperationsprojekt erfolgreich auf die Straße zu bringen. Darauf konzentrieren wir uns. In unserem Produktplan bis Ende 2030 steht nur dieses Projekt.
… über ein günstiges Elektroauto unterhalb des Corsa:
Huettl: So ein Auto ist derzeit nicht Teil des Plans bis 2030. Wir konzentrieren uns vor allem auf das C-Segment. Unterhalb des Corsa ist im Moment nichts geplant. Sollte sich das europäische Regulationsumfeld weiterentwickeln, etwa durch sogenannte Supercredits für Kleinwagen begleitet von einem Regulation Freeze, dann würde das die Karten neu mischen können. Dadurch könnte auch das Geschäftsmodell eines Kleinwagens besser dastehen.
… über neue Akku-Technologien:
Huettl: Der erste Schritt für eine leistungsfähige E-Mobilität sind moderne LFP-Batterien. LFP sorgt für Bezahlbarkeit. Der zweite Schritt ist modernes Batteriemanagement, Kühlungssysteme, Ladetechnologie. All das bekommen wir durch die Kooperation mit Leapmotor, aber auch durch die STLA-One-Plattform. Wir haben mit dieser Plattform die Möglichkeit, LFP-Batterien für die Einstiegsvarianten und NMC für die höheren Ausbaustufen einzusetzen und 800-Volt-Technologie können wir hier auch integrieren.
Huettl: Die Herausforderungen unserer Industrie sind bemerkenswert. Wir haben es mit vielen Umwälzungen in der Welt zu tun, nicht nur in der Autoindustrie. Dazu kommt der Aufstieg der chinesischen Industrie, die sich besonders bei elektronischen Komponenten, E-Architektur und E-Mobilität in vielen Bereichen einen Vorsprung erarbeitet hat. Dadurch entsteht neue Konkurrenz für die etablierte Industrie. Damit müssen wir umgehen und das ist nicht völlig neu, aber die Welle im Moment ist sehr stark. Wir haben es mit einer Wettbewerbssituation zu tun, in der wir nach einem sogenannten Level-Playing-Field verlangen, das heißt, wir brauchen in einem gewissen Maß gleiche Bedingungen. Deshalb begrüßen wir Initiativen der Europäischen Union und es sollte aus unserer Sicht belohnt werden, wenn jemand hier investiert und auf dem europäischen Kontinent produziert. Denn es ist teurer als in China, aber wichtig für Europa. Wir halten es für richtig, die Industrie, unabhängig von der Marke, ein Stück weit zu schützen. Gleichzeitig muss ich sagen, dass wir bei Opel unsere Hausaufgaben gemacht haben und in den letzten Jahren sehr viel weiterentwickelt wurde. Man sieht, dass wir das Thema direkt angehen, eben in den Bereichen Batterietechnik, Antriebstechnik und E-Architektur. Der Rückstand hier ist aktuell zwar sichtbar, aber wir müssen unsere Hausaufgaben machen und haben das eben zu einem gewissen Grad auch schon getan. Ich sehe einen klaren Weg für Ope nach vorne. Wir werden in zwei Jahren ein Angebot im Autohaus haben, das sich mit allem messen kann, was am Markt passiert.
… über weitere gemeinsame Projekte mit Leapmotor:
Huettl: Wir verwenden unsere gesamte Energie im Moment darauf, dieses Kooperationsprojekt erfolgreich auf die Straße zu bringen. Darauf konzentrieren wir uns. In unserem Produktplan bis Ende 2030 steht nur dieses Projekt.
… über ein günstiges Elektroauto unterhalb des Corsa:
Huettl: So ein Auto ist derzeit nicht Teil des Plans bis 2030. Wir konzentrieren uns vor allem auf das C-Segment. Unterhalb des Corsa ist im Moment nichts geplant. Sollte sich das europäische Regulationsumfeld weiterentwickeln, etwa durch sogenannte Supercredits für Kleinwagen begleitet von einem Regulation Freeze, dann würde das die Karten neu mischen können. Dadurch könnte auch das Geschäftsmodell eines Kleinwagens besser dastehen.
… über neue Akku-Technologien:
Huettl: Der erste Schritt für eine leistungsfähige E-Mobilität sind moderne LFP-Batterien. LFP sorgt für Bezahlbarkeit. Der zweite Schritt ist modernes Batteriemanagement, Kühlungssysteme, Ladetechnologie. All das bekommen wir durch die Kooperation mit Leapmotor, aber auch durch die STLA-One-Plattform. Wir haben mit dieser Plattform die Möglichkeit, LFP-Batterien für die Einstiegsvarianten und NMC für die höheren Ausbaustufen einzusetzen und 800-Volt-Technologie können wir hier auch integrieren.
„Durch die STLA-One-Plattform haben wir die Möglichkeit, LFP-Batterien für die Einstiegsvarianten und NMC für die höheren Ausbaustufen einzusetzen sowie 800-Volt-Technologie zu integrieren. STLA-One, die auch die Basis für den neuen Astra sein wird, erlaubt uns aber auch hybride Antriebe einzusetzen."







