Vorstellung: Peugeot 408
Ein Exot für alle
Coupéhaft gezeichnete Crossover im erschwinglichen C-Segment sind rar. Klare Vergleichsmodelle fehlen sowieso oder kommen aus Italien und kosten ein Vielfaches. Übrig bleibt der Peugeot 408, der sich von Beginn an schwer einordnen ließ und nun fast allein dasteht. Peugeot reagiert darauf nicht mit Vereinfachung, sondern mit Nachschärfung.
09.01.2026Fotos: Christian Houdek
Um wen geht es?
Peugeot positioniert das Modell am oberen Rand des C-Segments, allerdings außerhalb gängiger Muster. Kategorien wie SUV oder Limousine lassen sich für den 408 nicht anwenden, der Franzose verbindet Elemente aus mehreren Welten. Entscheidend ist für ihn die (coole) Wirkung im Straßenbild. Produziert wird das Auto seit 2022 im französischen Mulhouse, 2026 erfolgt nun ein Facelift.
Wie schaut er aus?
Die grundlegenden Proportionen bleiben mit 4,69 Metern Länge und 1,85 Metern Breite unverändert: Die flache Dachlinie, die lange Silhouette und das stark modellierte Heck prägen weiterhin den speziellen Charakter. Kunststoff-Schutzleisten einerseits, und eine Gesamthöhe von lediglich 1,48 Metern andererseits, sorgen für den Mix aus Robustheit und Schnittigkeit. In eine vergleichbare Designrichtung geht eigentlich nur der exotische Lamborghini Urus, sonst am ehesten noch die rein elektrische und teurere Alpine A390.
Überarbeitet hat Peugeot nun die Ausführung des 408-Designs, besonders deutlich zeigt sich das an der Front: Kühlergrill und Stoßfänger wurden neugestaltet, die dreidimensionale Wirkung erhöht. Glänzende und mattschwarze Flächen verstärken den Eindruck von Breite und Stabilität.
Eine zentrale Rolle übernimmt die Lichtsignatur. Drei schmale, schräg gestellte LED-Elemente formen die bekannten Krallen und ziehen sich nun feiner und in der Anmutung technischer über die Front. Verbunden werden sie durch einzelne Lichtsegmente, positioniert oberhalb des erstmals beleuchteten Peugeot-Emblems. Die Hauptscheinwerfer treten optisch in den Hintergrund. Tief im Stoßfänger platziert, bestehen sie aus zwei extrem flachen Modulen und sind im ausgeschalteten Zustand kaum wahrnehmbar. Matrix-LED-Technologie kommt in den höheren Ausstattungslinien zum Einsatz, Full-LED gehört bereits zur Serienausstattung.
Am Heck setzt Peugeot erstmals auf einen beleuchteten Markenschriftzug, integriert in ein dunkles Band, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Auch hier greifen die dreifachen LED-Krallen das neue Markengesicht auf. Neue Felgendesigns mit geometrischer Anmutung stechen ebenfalls heraus. Die neue Lackierung „Flare Green“ changiert je nach Licht zwischen tiefgrünen und grüngelben Tönen. Neben dieser Farbe stehen vier weitere, zurückhaltende Lackierungen zur Wahl. Der bislang angebotene Blauton der ersten Generation entfällt mit dem Facelift.
Peugeot positioniert das Modell am oberen Rand des C-Segments, allerdings außerhalb gängiger Muster. Kategorien wie SUV oder Limousine lassen sich für den 408 nicht anwenden, der Franzose verbindet Elemente aus mehreren Welten. Entscheidend ist für ihn die (coole) Wirkung im Straßenbild. Produziert wird das Auto seit 2022 im französischen Mulhouse, 2026 erfolgt nun ein Facelift.
Wie schaut er aus?
Die grundlegenden Proportionen bleiben mit 4,69 Metern Länge und 1,85 Metern Breite unverändert: Die flache Dachlinie, die lange Silhouette und das stark modellierte Heck prägen weiterhin den speziellen Charakter. Kunststoff-Schutzleisten einerseits, und eine Gesamthöhe von lediglich 1,48 Metern andererseits, sorgen für den Mix aus Robustheit und Schnittigkeit. In eine vergleichbare Designrichtung geht eigentlich nur der exotische Lamborghini Urus, sonst am ehesten noch die rein elektrische und teurere Alpine A390.
Überarbeitet hat Peugeot nun die Ausführung des 408-Designs, besonders deutlich zeigt sich das an der Front: Kühlergrill und Stoßfänger wurden neugestaltet, die dreidimensionale Wirkung erhöht. Glänzende und mattschwarze Flächen verstärken den Eindruck von Breite und Stabilität.
Eine zentrale Rolle übernimmt die Lichtsignatur. Drei schmale, schräg gestellte LED-Elemente formen die bekannten Krallen und ziehen sich nun feiner und in der Anmutung technischer über die Front. Verbunden werden sie durch einzelne Lichtsegmente, positioniert oberhalb des erstmals beleuchteten Peugeot-Emblems. Die Hauptscheinwerfer treten optisch in den Hintergrund. Tief im Stoßfänger platziert, bestehen sie aus zwei extrem flachen Modulen und sind im ausgeschalteten Zustand kaum wahrnehmbar. Matrix-LED-Technologie kommt in den höheren Ausstattungslinien zum Einsatz, Full-LED gehört bereits zur Serienausstattung.
Am Heck setzt Peugeot erstmals auf einen beleuchteten Markenschriftzug, integriert in ein dunkles Band, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Auch hier greifen die dreifachen LED-Krallen das neue Markengesicht auf. Neue Felgendesigns mit geometrischer Anmutung stechen ebenfalls heraus. Die neue Lackierung „Flare Green“ changiert je nach Licht zwischen tiefgrünen und grüngelben Tönen. Neben dieser Farbe stehen vier weitere, zurückhaltende Lackierungen zur Wahl. Der bislang angebotene Blauton der ersten Generation entfällt mit dem Facelift.
Kühlergrill und Stoßfänger wurden neugestaltet, die dreidimensionale Wirkung verstärkt. Die neue Lackierung changiert zwischen tiefgrün und grüngelb.
Edel und aerodynamisch: Die eckigen Dachhörnchen und …
… das Fließheck mit markanter Spoilerkante.
Kunststoff-Schutzleisten einerseits, und eine Gesamthöhe von lediglich 1,48 Metern andererseits, sorgen für den Mix aus Robustheit und Schnittigkeit.
Das Markenlogo und der Grill werden künftig LED-beleuchtet.
Neu ist die Elektrovariante: 213 PS, 456 Kilometer Reichweite.
Flache Dachlinie, lange Silhouette, stark modelliertes Heck: In eine vergleichbare Designrichtung geht eigentlich nur der exotische Lamborghini Urus.Was wird im Innenraum geboten?
Das bekannte i-Cockpit-Layout bleibt erhalten, wirkt jedoch klarer strukturiert. Serienmäßig kommt ein digitales Kombiinstrument mit überarbeiteten Grafiken zum Einsatz, optional auch mit dreidimensionaler Darstellung. Anzeigen rücken näher ins Blickfeld, Lesbarkeit und Struktur wurden verbessert. Der zentrale Touchscreen ist leicht zum Fahrer geneigt, bleibt aber auch für den Beifahrer gut erreichbar.
Die Materialauswahl spielt eine große Rolle. Neue Stoffe, Alcantara, echtes Aluminium und optional Nappaleder sorgen für fühlbare Qualität. Acht Farben für die Ambientebeleuchtung ziehen sich vom Armaturenbrett bis in die Türverkleidungen und lassen sich individuell konfigurieren. AGR-zertifizierte Sitze mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten, Massagefunktion, Heizoptionen und Memory-Funktion richten sich an Vielfahrer.
Das Raumangebot ist großzügig: Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Sitzreihe steht ausreichend Platz zur Verfügung. Das Kofferraumvolumen beträgt 536 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf bis zu 1.611 Liter. Akustikverglasung, verbesserte Dämmung und optional ein großes Glasdach sorgen für ein ruhiges, helles Ambiente. Für Musikliebhaber steht ein gemeinsam mit Focal entwickeltes Hi-Fi-System mit 690 Watt Leistung, zehn Lautsprechern und digitaler Klangaufbereitung zur Verfügung.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Technisch ist der neue 408 vielseitig, drei Antriebskonzepte decken unterschiedliche Ansprüche ab. Den Einstieg bildet der Hybrid 145, der einen Benzinmotor mit elektrischer Unterstützung und einem elektrifizierten Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Die Batterie lädt sich während der Fahrt selbst auf und ermöglicht im urbanen Verkehr bis zu 50 Prozent rein elektrisches Fahren. Darüber positioniert sich der Plug-in-Hybrid 240. Ein 180 PS starker Benziner arbeitet mit einem 92-Kilowatt-Elektromotor zusammen, die Systemleistung beträgt 240 PS. Die rein elektrische Reichweite liegt im Alltag bei bis zu 85 Kilometern. Die Batterie mit 14,6 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität lässt sich an einer 7,4-kW-Wallbox in etwas mehr als zwei Stunden vollständig laden.
Neu ist der E-408, die Elektromotorleistung beträgt 213 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 343 Newtonmetern. Die nutzbare Batteriekapazität von 58,2 Kilowattstunden ermöglicht bis zu 456 Kilometer Reichweite nach WLTP. Aerodynamik spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert trägt zu einem Verbrauch von 14,7 kWh pro 100 Kilometer bei. Die Ladeleistung von bis zu 120 Kilowatt erlaubt einen Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten. Zur elektrischen Ausstattung zählen Batterie-Vorkonditionierung, integrierter Trip Planner, Plug-and-Charge-Funktionalität sowie Vehicle-to-Load, womit externe Geräte über die Hochvoltbatterie betrieben werden können. Over-the-Air-Updates halten Software und Systeme aktuell. Infotainment und Konnektivität basieren auf i-Connect und i-Connect Advanced mit TomTom-Navigation, Smartphone-Integration, Fernzugriff über die MyPeugeot-App und integrierter ChatGPT-Funktionalität in höheren Ausstattungslinien. Neu an Bord ist zudem eine Fahrerüberwachungskamera, die Aufmerksamkeit und Zustand des Fahrers erfasst.
Das bekannte i-Cockpit-Layout bleibt erhalten, wirkt jedoch klarer strukturiert. Serienmäßig kommt ein digitales Kombiinstrument mit überarbeiteten Grafiken zum Einsatz, optional auch mit dreidimensionaler Darstellung. Anzeigen rücken näher ins Blickfeld, Lesbarkeit und Struktur wurden verbessert. Der zentrale Touchscreen ist leicht zum Fahrer geneigt, bleibt aber auch für den Beifahrer gut erreichbar.
Die Materialauswahl spielt eine große Rolle. Neue Stoffe, Alcantara, echtes Aluminium und optional Nappaleder sorgen für fühlbare Qualität. Acht Farben für die Ambientebeleuchtung ziehen sich vom Armaturenbrett bis in die Türverkleidungen und lassen sich individuell konfigurieren. AGR-zertifizierte Sitze mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten, Massagefunktion, Heizoptionen und Memory-Funktion richten sich an Vielfahrer.
Das Raumangebot ist großzügig: Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Sitzreihe steht ausreichend Platz zur Verfügung. Das Kofferraumvolumen beträgt 536 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf bis zu 1.611 Liter. Akustikverglasung, verbesserte Dämmung und optional ein großes Glasdach sorgen für ein ruhiges, helles Ambiente. Für Musikliebhaber steht ein gemeinsam mit Focal entwickeltes Hi-Fi-System mit 690 Watt Leistung, zehn Lautsprechern und digitaler Klangaufbereitung zur Verfügung.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Technisch ist der neue 408 vielseitig, drei Antriebskonzepte decken unterschiedliche Ansprüche ab. Den Einstieg bildet der Hybrid 145, der einen Benzinmotor mit elektrischer Unterstützung und einem elektrifizierten Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Die Batterie lädt sich während der Fahrt selbst auf und ermöglicht im urbanen Verkehr bis zu 50 Prozent rein elektrisches Fahren. Darüber positioniert sich der Plug-in-Hybrid 240. Ein 180 PS starker Benziner arbeitet mit einem 92-Kilowatt-Elektromotor zusammen, die Systemleistung beträgt 240 PS. Die rein elektrische Reichweite liegt im Alltag bei bis zu 85 Kilometern. Die Batterie mit 14,6 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität lässt sich an einer 7,4-kW-Wallbox in etwas mehr als zwei Stunden vollständig laden.
Neu ist der E-408, die Elektromotorleistung beträgt 213 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 343 Newtonmetern. Die nutzbare Batteriekapazität von 58,2 Kilowattstunden ermöglicht bis zu 456 Kilometer Reichweite nach WLTP. Aerodynamik spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert trägt zu einem Verbrauch von 14,7 kWh pro 100 Kilometer bei. Die Ladeleistung von bis zu 120 Kilowatt erlaubt einen Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten. Zur elektrischen Ausstattung zählen Batterie-Vorkonditionierung, integrierter Trip Planner, Plug-and-Charge-Funktionalität sowie Vehicle-to-Load, womit externe Geräte über die Hochvoltbatterie betrieben werden können. Over-the-Air-Updates halten Software und Systeme aktuell. Infotainment und Konnektivität basieren auf i-Connect und i-Connect Advanced mit TomTom-Navigation, Smartphone-Integration, Fernzugriff über die MyPeugeot-App und integrierter ChatGPT-Funktionalität in höheren Ausstattungslinien. Neu an Bord ist zudem eine Fahrerüberwachungskamera, die Aufmerksamkeit und Zustand des Fahrers erfasst.
Das bekannte i-Cockpit-Layout bleibt erhalten, wirkt aber klarer strukturiert. Serienmäßig ist ein digitales Kombiinstrument mit überarbeiteten Grafiken …
… und optional auch dreidimensionaler Darstellung.
Der zentrale Touchscreen ist leicht zum Fahrer geneigt.
AGR-zertifizierte Sitze mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten, Massagefunktion, Heizoptionen und Memory-Funktion.
Peugeot-typtisch kleines Lenkrad.
Von Focal entwickeltes Hi-Fi-System mit 690 Watt.
Das Kofferraumvolumen beträgt 536 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf bis zu 1.611 Liter.Wann ist der Verkaufsstart und wie schaut es preislich aus?
Markteinführung des überarbeiteten Peugeot 408 ist für Sommer 2026 vorgesehen. Konkrete Preise für Österreich stehen noch aus. Orientierung bietet das bisherige Modell, das bei etwas über 35.000 Euro für die Hybrid-Variante startet. An dieser Positionierung dürfte sich auch die Facelift-Variante ausrichten.
Das erste Fazit?
Eigenständigkeit bleibt das prägendste Merkmal des Peugeot 408. Auch nach dem Facelift ordnet sich das Modell keiner gängigen Kategorie unter. Fehlende direkte Konkurrenz erhöht die Sichtbarkeit und spricht Käufer an, die bewusst nach einer Alternative zu klassischen SUVs oder Limousinen suchen. Design, Technik und Ausstattung wurden weiterentwickelt, ohne das coole Grundkonzept zu verändern.
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Am Rande der Präsentation sprach Motorprofis.at mit Produktdirektorin Agnès Tesson-Faget und CEO Alain Favey über den Peugeot 408.
Wie entstand eigentlich die Idee zum 408, einer Mischung aus Coupé, Limousine und Crossover. Und wer ist der typische Kunde – Designfans, Familien oder frühere Limousinen- und SUV-Fahrer?
Agnès Tesson-Faget: Im Grunde sprechen wir alle diese Gruppen an. Viele Kunden wollen kein klassisches SUV mehr, wünschen sich aber dennoch eine erhöhte Sitzposition, viel Platz und Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig legen sie Wert auf ein elegantes und dynamisches Design. Der 408 verbindet genau diese Eigenschaften. Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich. Einige wechseln aus Kompaktmodellen, andere kommen von größeren Fahrzeugen. Viele sind sehr designaffin. Der 408 ist bewusst auffällig und ein echter Blickfang.
Was stimmt Sie optimistisch für die nächste Modellphase?
Alain Favey: Der 408 ist in unserem Portfolio etwas untergegangen, da der 3008 und 5008 im stark wachsenden C-SUV-Segment sehr erfolgreich waren. Der 408 bewegt sich zwischen mehreren Segmenten. Weil wir aber sehr an das Modell glauben, haben wir ihm ein Facelift verpasst. Unser Ziel ist es, die Bekanntheit deutlich zu steigern. Das Design polarisiert positiv und fällt auf der Straße sofort auf. Er ist kein klassisches Mainstreamprodukt und gleichzeitig sehr charakterstark. Wir sind überzeugt, dass der Markt wieder offener für neue Fahrzeugkonzepte wird, die über das klassische SUV hinausgehen. Genau deshalb investieren wir in dieses Facelift.
Markteinführung des überarbeiteten Peugeot 408 ist für Sommer 2026 vorgesehen. Konkrete Preise für Österreich stehen noch aus. Orientierung bietet das bisherige Modell, das bei etwas über 35.000 Euro für die Hybrid-Variante startet. An dieser Positionierung dürfte sich auch die Facelift-Variante ausrichten.
Das erste Fazit?
Eigenständigkeit bleibt das prägendste Merkmal des Peugeot 408. Auch nach dem Facelift ordnet sich das Modell keiner gängigen Kategorie unter. Fehlende direkte Konkurrenz erhöht die Sichtbarkeit und spricht Käufer an, die bewusst nach einer Alternative zu klassischen SUVs oder Limousinen suchen. Design, Technik und Ausstattung wurden weiterentwickelt, ohne das coole Grundkonzept zu verändern.
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Am Rande der Präsentation sprach Motorprofis.at mit Produktdirektorin Agnès Tesson-Faget und CEO Alain Favey über den Peugeot 408.
Wie entstand eigentlich die Idee zum 408, einer Mischung aus Coupé, Limousine und Crossover. Und wer ist der typische Kunde – Designfans, Familien oder frühere Limousinen- und SUV-Fahrer?
Agnès Tesson-Faget: Im Grunde sprechen wir alle diese Gruppen an. Viele Kunden wollen kein klassisches SUV mehr, wünschen sich aber dennoch eine erhöhte Sitzposition, viel Platz und Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig legen sie Wert auf ein elegantes und dynamisches Design. Der 408 verbindet genau diese Eigenschaften. Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich. Einige wechseln aus Kompaktmodellen, andere kommen von größeren Fahrzeugen. Viele sind sehr designaffin. Der 408 ist bewusst auffällig und ein echter Blickfang.
Was stimmt Sie optimistisch für die nächste Modellphase?
Alain Favey: Der 408 ist in unserem Portfolio etwas untergegangen, da der 3008 und 5008 im stark wachsenden C-SUV-Segment sehr erfolgreich waren. Der 408 bewegt sich zwischen mehreren Segmenten. Weil wir aber sehr an das Modell glauben, haben wir ihm ein Facelift verpasst. Unser Ziel ist es, die Bekanntheit deutlich zu steigern. Das Design polarisiert positiv und fällt auf der Straße sofort auf. Er ist kein klassisches Mainstreamprodukt und gleichzeitig sehr charakterstark. Wir sind überzeugt, dass der Markt wieder offener für neue Fahrzeugkonzepte wird, die über das klassische SUV hinausgehen. Genau deshalb investieren wir in dieses Facelift.
Motorprofis-Redakteur Johannes Ibrahim im Gespräch mit Produktdirektorin Agnès Tesson-Faget: „Viele Kunden wollen kein klassisches SUV mehr".
CEO Alain Favey über den 408: „Das Design polarisiert positiv und fällt auf der Straße sofort auf. Er ist kein klassisches Mainstreamprodukt".Wie wird sich künftig der Mix zwischen Elektro- und Hybridmodellen entwickeln?
Agnès Tesson-Faget: Das hängt stark vom jeweiligen Markt ab. Mit unserem breiten Portfolio können wir sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Besonders bei Plug-in-Hybriden sehen wir großes Potenzial. Sie verbinden Effizienz mit Fahrspaß und ermöglichen auch einen sportlicheren Fahrstil. Durch die Preisstruktur erwarten wir allerdings, dass Hybride im Mix weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
2026 kommt der e-208 GTI auf den Markt. Ist so etwas auch für den 408 geplant?
Agnès Tesson-Faget: Momentan nicht. Unser Fokus liegt zunächst auf dem e-208 GTI, der 2026 startet. Sollte dieses Modell sehr erfolgreich sein, werden wir intern sicher darüber nachdenken. Beim 408 sehen wir aktuell aber mit dem Plug-in-Hybrid mit 240 PS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Alain Favey: Mit dem GTI greifen wir bewusst die Historie auf. Wir erinnern damit an den 205 GTI, der damals ein kleiner Sportler war. Deshalb fiel die Wahl auf den 208, um diese Idee fortzuführen. Beim 408 bieten die Plug-in-Hybride bis zu 240 PS und damit eine sehr gute Balance aus Effizienz und Leistung. Derzeit sehen wir keinen Bedarf für eine GTI-Variante des 408. Sollte der 208 GTI allerdings ein großer Erfolg werden, werden wir dieses Thema intern erneut prüfen.
Agnès Tesson-Faget: Das hängt stark vom jeweiligen Markt ab. Mit unserem breiten Portfolio können wir sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Besonders bei Plug-in-Hybriden sehen wir großes Potenzial. Sie verbinden Effizienz mit Fahrspaß und ermöglichen auch einen sportlicheren Fahrstil. Durch die Preisstruktur erwarten wir allerdings, dass Hybride im Mix weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
2026 kommt der e-208 GTI auf den Markt. Ist so etwas auch für den 408 geplant?
Agnès Tesson-Faget: Momentan nicht. Unser Fokus liegt zunächst auf dem e-208 GTI, der 2026 startet. Sollte dieses Modell sehr erfolgreich sein, werden wir intern sicher darüber nachdenken. Beim 408 sehen wir aktuell aber mit dem Plug-in-Hybrid mit 240 PS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Alain Favey: Mit dem GTI greifen wir bewusst die Historie auf. Wir erinnern damit an den 205 GTI, der damals ein kleiner Sportler war. Deshalb fiel die Wahl auf den 208, um diese Idee fortzuführen. Beim 408 bieten die Plug-in-Hybride bis zu 240 PS und damit eine sehr gute Balance aus Effizienz und Leistung. Derzeit sehen wir keinen Bedarf für eine GTI-Variante des 408. Sollte der 208 GTI allerdings ein großer Erfolg werden, werden wir dieses Thema intern erneut prüfen.
Motorprofis-Redakteur Johannes Ibrahim, Peugeot-Chef Alain Favey und Produktdirektorin Agnès Tesson-Faget mit dem neuen 408.









