Vorstellung: Stellantis Smart Compact Van
Clever & Smart
Fiat Doblò, Opel Combo, Peugeot Partner und Citroen Berlingo bekommen im Herbst 2026 neue Einstiegs-Varianten, für die zugleich aber zusätzliche praktische Features angeboten werden. Motorisch bleibt es vorerst bei zwei Diesel und einem Benziner, aber nur noch mit Handschaltung kombiniert. Das E-Modell erhält eine kleinere Batterie mit beinahe gleicher Reichweite.
18.06.2026Fotos: Werk
Ist der Smart Compact Van (SCV) ein neues Modell?
Nein, es handelt sich um eine Straffung des Angebots bei allen vier Marken, das durch eine neue, einheitliche Frontschürze in schwarzem Kunststoff erkennbar sein wird. Außer dem Logo sind alle Modele nun äußerlich identisch. Das bisherige Lineup bleibt laut Stellantis im Programm, ist aber künftig auch preislich darüber angesiedelt.
Die SCV-Varianten werden also günstiger angeboten?
Ja, wie hoch die Differenz ausfällt, wurde aber noch nicht spezifiziert. Der einheitliche Look, diverse Vereinfachungen bei der Innenausstattung und Technik – der stärkere Diesel wird hier nicht mehr mit Automatik kombiniert, sondern mit Sechsgang-Handschaltung – sowie der neue Akku ermöglichen eine strammere Kalkulation der Endkundenpreise. Anzunehmen ist eine Vergünstigung um mindestens 1.000 bis zu maximal 3.000 Euro.
Was fällt im Innenraum weg?
Der Touchscreen wird nur noch als Extra angeboten, womit der Aufwand an kostspieliger Elektronik im Basismodell deutlich geringer wird. Dafür wird die Serienausstattung um einen sogenannten Flexi-Seat auf der Beifahrerseite ergänzt. Seine Sitzfläche lässt sich hochklappen, wodurch davor Stauraum für Werkzeugkoffer etc. entsteht, die so griffbereit im Cockpit untergebracht werden können.
Nein, es handelt sich um eine Straffung des Angebots bei allen vier Marken, das durch eine neue, einheitliche Frontschürze in schwarzem Kunststoff erkennbar sein wird. Außer dem Logo sind alle Modele nun äußerlich identisch. Das bisherige Lineup bleibt laut Stellantis im Programm, ist aber künftig auch preislich darüber angesiedelt.
Die SCV-Varianten werden also günstiger angeboten?
Ja, wie hoch die Differenz ausfällt, wurde aber noch nicht spezifiziert. Der einheitliche Look, diverse Vereinfachungen bei der Innenausstattung und Technik – der stärkere Diesel wird hier nicht mehr mit Automatik kombiniert, sondern mit Sechsgang-Handschaltung – sowie der neue Akku ermöglichen eine strammere Kalkulation der Endkundenpreise. Anzunehmen ist eine Vergünstigung um mindestens 1.000 bis zu maximal 3.000 Euro.
Was fällt im Innenraum weg?
Der Touchscreen wird nur noch als Extra angeboten, womit der Aufwand an kostspieliger Elektronik im Basismodell deutlich geringer wird. Dafür wird die Serienausstattung um einen sogenannten Flexi-Seat auf der Beifahrerseite ergänzt. Seine Sitzfläche lässt sich hochklappen, wodurch davor Stauraum für Werkzeugkoffer etc. entsteht, die so griffbereit im Cockpit untergebracht werden können.
Schwarz-Nase: Die neuen Smart Compact Van-Versionen – hier die Fiat-Variante – sind äußerlich identisch und unterscheiden sich nur noch durch das Logo.
Serienmäßig: Der Flexiseat für zusätzlichen Stauraum im Cockpit.
Der Modutable kann mit wenigen Handgriffen optional am Flexiseat …
… angebracht werden – und eignet sich dann als mobiles Büro, sonstiger Arbeitsplatz oder Esstisch.Welche weiteren Optionen gibt es?
Die SCV-Modelle sind alle auf pure Praxis-Eigenschaften getrimmt. Also wird es optional eine Tischfläche geben, die sich zwischen Armaturenbrett und Beifahrersitz fixieren lässt und sogar als erweiterter Arbeitsplatz Richtung Fahrer ausziehbar ist. Unter dessen Sitz lässt sich wiederum ein extra Staufach unterbringen. Zudem wird für die rechte Seite eine umlegbare Lehne samt Öffnung für die Trennwand zum Ladebereich angeboten, womit noch längere Gegenstände transportiert werden können. Für die offenen Ablagen auf der Oberseite des Armaturenbretts sind verschließbaren Deckel bestellbar.
Wie kommt Stellantis auf diese Idee?
Indem sie ihre Kunden befragt haben. Das Ergebnis: 40 Prozent aller gewerblichen Nutzer dieser Baureihe sind fast ausschließlich allein unterwegs, brauchen also kaum einen zweiten, geschweige denn einen dritten Sessel vorne – aber mehr Platz für sperriges Ladegut, einen Arbeitsplatz, um von unterwegs Kundenanfragen zu bearbeiten, oder Raum für handwerkliche Vorbereitungen. Eine verhältnismäßig teure Automatik für den beliebten stärkeren Diesel wollen sie ebenso wenig, wie digitalen Schnickschnack – sondern einfach ein möglichst flexibles, robustes Interieur. All das wurde hier umgesetzt.
Warum eine kleinere Batterie in den E-Modellen?
Aus Kosten- und Gewichts-Gründen. Obwohl Stellantis praktisch für jedes Modell eine E-Variante anbietet, liegt der Gesamtanteil an den Konzern-Verkäufen unter 15 Prozent. Das ist ziemlich ernüchternd. Für gewerbliche Kunden spielt der Kostenfaktor eine große Rolle, und wieviel sie mit ihrem Auto transportieren können. Der neue, kleinere Akku ist billiger, aber leichter – die Zuladung bei den batterieelektrischen Versionen verbessert sich also, um wieviel wurde noch nicht genannt. Statt der bisher 50 kWh wird er 42 kWh Kapazität haben, die WLTP-Reichweite soll damit 270 Kilometer betragen, nur geringfügig weniger als bei den aktuellen E-Modellen.
Die SCV-Modelle sind alle auf pure Praxis-Eigenschaften getrimmt. Also wird es optional eine Tischfläche geben, die sich zwischen Armaturenbrett und Beifahrersitz fixieren lässt und sogar als erweiterter Arbeitsplatz Richtung Fahrer ausziehbar ist. Unter dessen Sitz lässt sich wiederum ein extra Staufach unterbringen. Zudem wird für die rechte Seite eine umlegbare Lehne samt Öffnung für die Trennwand zum Ladebereich angeboten, womit noch längere Gegenstände transportiert werden können. Für die offenen Ablagen auf der Oberseite des Armaturenbretts sind verschließbaren Deckel bestellbar.
Wie kommt Stellantis auf diese Idee?
Indem sie ihre Kunden befragt haben. Das Ergebnis: 40 Prozent aller gewerblichen Nutzer dieser Baureihe sind fast ausschließlich allein unterwegs, brauchen also kaum einen zweiten, geschweige denn einen dritten Sessel vorne – aber mehr Platz für sperriges Ladegut, einen Arbeitsplatz, um von unterwegs Kundenanfragen zu bearbeiten, oder Raum für handwerkliche Vorbereitungen. Eine verhältnismäßig teure Automatik für den beliebten stärkeren Diesel wollen sie ebenso wenig, wie digitalen Schnickschnack – sondern einfach ein möglichst flexibles, robustes Interieur. All das wurde hier umgesetzt.
Warum eine kleinere Batterie in den E-Modellen?
Aus Kosten- und Gewichts-Gründen. Obwohl Stellantis praktisch für jedes Modell eine E-Variante anbietet, liegt der Gesamtanteil an den Konzern-Verkäufen unter 15 Prozent. Das ist ziemlich ernüchternd. Für gewerbliche Kunden spielt der Kostenfaktor eine große Rolle, und wieviel sie mit ihrem Auto transportieren können. Der neue, kleinere Akku ist billiger, aber leichter – die Zuladung bei den batterieelektrischen Versionen verbessert sich also, um wieviel wurde noch nicht genannt. Statt der bisher 50 kWh wird er 42 kWh Kapazität haben, die WLTP-Reichweite soll damit 270 Kilometer betragen, nur geringfügig weniger als bei den aktuellen E-Modellen.
Das Ladevolumen von bis zu 4,4 m3 oder 1 einer Tonne bliebt auch bei den SCV-Varianten aller vier Marken gleich.
Mehr Ladelänge: Öffnung in der Trennwand und umlegbarer Beifahrer-Sitz.
Die E-Modelle erhalten eine kleineren, aber effizienteren Akku.
Strammere Preiskalkulation: Anzunehmen ist eine Vergünstigung um mindestens 1.000 bis zu maximal 3.000 Euro.Bleibt es bei der aktuellen Antriebspalette?
Nein, sie wird im kommenden Jahr noch durch eine Mildhybrid-Variante als Premiere bei kompakten Leicht-Nutzfahrzeugen ergänzt. Um welchen Motor es sich handelt, ist unschwer zu erraten, Stellantis hat ja nur einen: Den 1,2-Liter-Mildhybrid. Bei den Pkw-Modellen ist er bisher stets mit der ebenfalls elektrifizierten Sechsgang-Doppelkupplungsautomatik kombiniert. Dass nun extra eine Handschalter-Version gebastelt wird, ist eher unwahrscheinlich, also wird diese Lösung wohl auch in das SCV-Quartett einziehen.
Bleibt es auch hier bei zwei Längen-Optionen?
Ja, die SCVs werden sowohl als L1 mit 4,40 Metern Länge als auch als L2 mit 4,76 Metern Länge angeboten. Der Radstand von 2,79 Metern ist bei beiden Varianten gleich.
Werden die neuen Version auch SCV heißen?
Nein, hier handelt es sich nur um den Sammelbegriff für das neue Setup. Die auf die Marken verteilte Namensgebung ist jeweils ganz unterschiedlich: Fiat Professional Doblò EasyPRO, Opel Combo Start, Peugeot Partner Active und Citroen Berlingo Van First.
Wann werden die SCV-Modelle erstmals präsentiert?
Sie werden auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover im September erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich sollen auch die jeweiligen nationalen Preise bekannt gegeben werden. Die Auslieferung wird laut jetzigen Plänen ab November dieses Jahres erfolgen.
Nein, sie wird im kommenden Jahr noch durch eine Mildhybrid-Variante als Premiere bei kompakten Leicht-Nutzfahrzeugen ergänzt. Um welchen Motor es sich handelt, ist unschwer zu erraten, Stellantis hat ja nur einen: Den 1,2-Liter-Mildhybrid. Bei den Pkw-Modellen ist er bisher stets mit der ebenfalls elektrifizierten Sechsgang-Doppelkupplungsautomatik kombiniert. Dass nun extra eine Handschalter-Version gebastelt wird, ist eher unwahrscheinlich, also wird diese Lösung wohl auch in das SCV-Quartett einziehen.
Bleibt es auch hier bei zwei Längen-Optionen?
Ja, die SCVs werden sowohl als L1 mit 4,40 Metern Länge als auch als L2 mit 4,76 Metern Länge angeboten. Der Radstand von 2,79 Metern ist bei beiden Varianten gleich.
Werden die neuen Version auch SCV heißen?
Nein, hier handelt es sich nur um den Sammelbegriff für das neue Setup. Die auf die Marken verteilte Namensgebung ist jeweils ganz unterschiedlich: Fiat Professional Doblò EasyPRO, Opel Combo Start, Peugeot Partner Active und Citroen Berlingo Van First.
Wann werden die SCV-Modelle erstmals präsentiert?
Sie werden auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover im September erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich sollen auch die jeweiligen nationalen Preise bekannt gegeben werden. Die Auslieferung wird laut jetzigen Plänen ab November dieses Jahres erfolgen.
Die SCVs werden sowohl als L1 mit 4,40 Metern Länge als auch als L2 mit 4,76 Metern Länge angeboten. Auslieferungen sind ab November 2026 geplant.









