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HONDA-FORMEL-1

Verstappen rast in die Vergangenheit

Honda macht es möglich: Max Verstappen, der Mann mit der großen Zukunft in der Formel 1, raste in Japan für einen Tag in die Vergangenheit. Gemeinsam mit Indy500-Sieger Takuma Sato durfte er einen legendären Formel-1-Honda testen.
Der Grand Prix in Japan auf der legendären Rennstrecke in Suzuka ist das Heimrennen von Honda. Einer Marke, die in der Formel 1 im Steilflug ist. Jahrelang von Ex-Partner McLaren gedemütigt, ist man mit den neuen Freunden von Red Bull Racing und Toro Rosso nun mehr als glücklich.

Und so gab es in Japan auch schon Geschenke für den erfolgreichsten Piloten: Max Verstappen, mit Honda Sieger in Spielberg und Hockenheim, wurde zu einer ganz besonderen Reise in die Vergangenheit eingeladen. Gemeinsam mit Takuma Sato, dem Ex-Formel-1-Piloten und dem Sieger des Indy-500-Klassiker 2017, durfte der Niederländer hinter das Lenkrad des legendären Honda RA272.

Auf Honda's Tochigi Proving Ground, der Teststrecke, durfte die beiden in jenes Auto, mit dem der Amerikaner Richie Ginther 1965 den Formel-1-Grand-Prix von Mexiko gewonnen hatte.
Ein Rennwagen mit Geschichte: der Sieg damals war der erste eines japanischen Rennwagens in der Königsklasse, und der erste eines japanischen Teams und eines japanischen Motors.

Der mit einem 1,5-Liter-V12-Triebwerk betriebene RA272 durfte vor den Augen (und Ohren...) zahlreicher Honda-Mitarbeiter dabei gemeinsam mit einem Red Bull RB7 aus dem Jahr 2011 auf die Strecke, in einem freundschaftlichen Duell der Generationen.

Für Max, eben erst 22 geworden, ein beeindruckendes Erlebnis. "Es ist total cool, in einem so legendären Auto aus dem Jahr 1965 zu fahren. Bis heute war ein Auto aus dem Jahr 2008 der älteste Rennwagen, mit dem ich bislang gefahren bin – das macht schon einen Unterschied!"
Und dann schwärmt der junge Wilde: "Dieses Gefühl, dass der Motor vermittelt, dieses Pure, und das Feedback vom Auto – einfach unglaublich. Und ich hatte nicht einmal richtige Sitzgurte, hab kaum in das Auto gepasst. Da fühlte ich mich erst noch etwas ungewohnt, ebenso weil ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einmal eine Kupplung hatte, die ich mit dem Pedal bedienen musste."

Sato, 20 Jahre älter und früher in der Formel 1 bei BAR und bei Jordan unterwegs, ergänzt: "Daran sieht man, wie schwer es ist, so ein altes Auto zu fahren – es ist offensichtlich ganz anders als ein modernes Rennauto. Diese Erfahrung musste auch Max machen. Man sieht, wie schwierig so ein Auto zu fahren ist. Aber für jeden Rennfahrer ist es ein Lebenstraum mit so einer Legende unterwegs zu sein."

Der Grand Prix von Japan soll am Sonntag früh MESZ stattfinden. Wegen Orkan-Warnungen könnte das Qualifying übrigens erst kurz davor ausgetragen werden statt, wie geplant, am Samstag.


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