Test: Peugeot Polygon Concept
Französische Revolutionen
Nach dem Kurbeln kommt das hyperdirekte Lenken: Autos haben seit über 100 Jahren ein rundes Lenkrad, ab 2027 steigt Peugeot als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Mit dem Polygon Concept zeigen die Franzosen auch, wie der 3D-Drucker das gesamte Auto individualisieren wird, wie man in kleinen Autos die Füße ausstrecken kann und was richtig cooles Heckdesign ist. Bevor wir einiges davon im nächsten Peugeot 208 und in der neuen Konzernplattform STLA Small sehen, hat es Motorprofis.at schon ausprobiert.
09.04.2026Fotos: FOTObyHOFER/Christian Hofer
Um welches Auto geht es?
Das Polygon Concept gibt einen Ausblick auf den neuen Peugeot 208, der im Herbst 2027 bei den Händlern erwartet wird. Für den Ausblick auf ein bald fertiges Großserienauto im 20.000-Euro-Bereich sieht das weiße Einzelstück ziemlich futuristisch aus, und ein bisschen Trommelwirbel für den nächtsten 208 ist sicher auch einkalkuliert. Trotzdem ist der Polygon kein Eindruck schindendes Showcar, sondern ein mit konkreten Ideen ausgestattetes Conceptcar – einige verraten etwas über den kommenden 208 und die dort erstmals eingesetzte Konzernplattform STLA Small, anderen zeigen, wie die weitere Zukunft aussehen soll. Beim genauen Hinschauen offenbart sich jedenfalls viel von dem, was Peugeot in den nächsten Jahren vorhat.
Peugeot-Chef Alain Favey sieht seine Marke „wie viele andere Hersteller an einem Wendepunkt, wir müssen Entscheidungen für die Zukunft treffen“. Für den französischen Automanager mit Vergangenheit im VW-Konzern ist technischer und optischer Fortschritt im globalen Wettbewerb lebenswichtig: „Ein europäischer Hersteller muss Innovationen bringen“, betont Favey im Interview. Diesbezüglich haben seine Ingenieure und Designer in der jüngeren Vergangenheit auch geliefert: Vor gut zehn Jahren hat Peugeot das i-Cockpit mit oben liegenden Armaturen und kleinem Lenkrad erfunden. Jetzt folgt an gleicher Stelle die elektronische Revolution: Nach über 100 Jahren, in denen Autos mit rundem Lenkrad unterwegs waren, steigt Peugeot ab Herbst 2027 als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Zum ersten Einsatz wird es im neuen 208 kommen, also einem kompakten und preisgünstigen B-Segment-Auto.
Mit dem Polygon Concept demonstriert die Marke vorab ihre Hypersquare-Lenkung, die durchaus eine Französische Revolution ist – denn auch wenn Marken wie Lexus und Mercedes einen Serienstart für 2026 ankündigen, ist Peugeot der erste Großserienhersteller, der sich der Sache annimmt und die Innovation über kompakte, preisgünstige Fahrzeuge lanciert: „Wir werden die Technologie im Herbst 2027 auf den Markt bringen und danach in alle neuen Peugeot-Modellen einbauen. Diese Technik soll ganz normal werden“, kündigt Alain Favey an.
Wie funktioniert die Hypersquare-Lenkung technisch?
Basis ist der Umstieg auf die Steer-by-Wire-Technologie, also ein vollständig elektronisches Steuerungssystem ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkung und Rädern. Statt der Lenkstange bauen die Rechner eine Verbindung zur Vorderachse auf, die Räder werden von Elektromotoren betrieben. Indem es das lenkverhältnis je nach Geschwindigkeit anpasst, bringt es eine entscheidende Änderung: Ein herkömmliches Lenkrad macht fast drei volle Umdrehungen, die Hypersquare-Lenkung weniger als eine halbe Drehung in jede Richtung, maximal 170 Grad. Weil dann selbst beim Einparken oder Wenden nur noch eine, nicht einmal ganz vollständige, Umdrehung nötig ist, müssen die Hände nicht mehr vom Lenkrad genommen werden – und ohne Kurbeln braucht es auch kein Rad mehr. Das ermöglicht den Umstieg auf ein eckiges Lenkinstrument wie das Peugeot Hypersquare. Dass es so etwas bisher nur in Videospielen gibt, ist für Peugeot-Chef Alain Favey gerade das Reizvolle: „Die Steer-by-Wire-Technologie ermöglicht es, das Lenkrad selbst neu zu erfinden. Für Ältere mag das kleine eckige Lenkrad anfangs noch ungewohnt sein, aber für Jüngere, die Videogames spielen, ist es natürlich.“
Vorteile verspricht das neue System in vielen Situationen: Zentral ist das Komfortplus durch geringeren Lenkeinsatz bei niedrigem Tempo, vor allem in der Stadt, aber auch beim Einlenken in Kurven. Dazu soll ein sportliches Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten kommen, erzeugt durch mehr Reaktionsschnelligkeit und Präzision, und auch namensgebend für das System: Weil eine minimale Bewegung des neuen Hypersquare genügt, um die Fahrtrichtung anzupassen, spricht Peugeot von Hyperagilität. Darüber hinaus geht es auch um mehr Langstreckenkomfort, weil die Lenkung auf der Autobahn indirekter wird, bewegen sich die Räder weniger, das erhöht die Stabilität. Und durch Steer-by-Wire wird die Lenkung zum noch stärker justierbaren Element, die Übersetzung lässt sich je nach gewähltem Fahrmodus komfortabler oder sportlicher ausrichten. „Durch den geschwindigkeitsabhängigen Lenkeinschlag und die Anpassung an die jeweilige Fahrsituationen haben Sie immer die beste Lenkung. Wir sind überzeugt, dass das die Zukunft des Lenkens ist“, sagt Alain Favey.
Das Polygon Concept gibt einen Ausblick auf den neuen Peugeot 208, der im Herbst 2027 bei den Händlern erwartet wird. Für den Ausblick auf ein bald fertiges Großserienauto im 20.000-Euro-Bereich sieht das weiße Einzelstück ziemlich futuristisch aus, und ein bisschen Trommelwirbel für den nächtsten 208 ist sicher auch einkalkuliert. Trotzdem ist der Polygon kein Eindruck schindendes Showcar, sondern ein mit konkreten Ideen ausgestattetes Conceptcar – einige verraten etwas über den kommenden 208 und die dort erstmals eingesetzte Konzernplattform STLA Small, anderen zeigen, wie die weitere Zukunft aussehen soll. Beim genauen Hinschauen offenbart sich jedenfalls viel von dem, was Peugeot in den nächsten Jahren vorhat.
Peugeot-Chef Alain Favey sieht seine Marke „wie viele andere Hersteller an einem Wendepunkt, wir müssen Entscheidungen für die Zukunft treffen“. Für den französischen Automanager mit Vergangenheit im VW-Konzern ist technischer und optischer Fortschritt im globalen Wettbewerb lebenswichtig: „Ein europäischer Hersteller muss Innovationen bringen“, betont Favey im Interview. Diesbezüglich haben seine Ingenieure und Designer in der jüngeren Vergangenheit auch geliefert: Vor gut zehn Jahren hat Peugeot das i-Cockpit mit oben liegenden Armaturen und kleinem Lenkrad erfunden. Jetzt folgt an gleicher Stelle die elektronische Revolution: Nach über 100 Jahren, in denen Autos mit rundem Lenkrad unterwegs waren, steigt Peugeot ab Herbst 2027 als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Zum ersten Einsatz wird es im neuen 208 kommen, also einem kompakten und preisgünstigen B-Segment-Auto.
Mit dem Polygon Concept demonstriert die Marke vorab ihre Hypersquare-Lenkung, die durchaus eine Französische Revolution ist – denn auch wenn Marken wie Lexus und Mercedes einen Serienstart für 2026 ankündigen, ist Peugeot der erste Großserienhersteller, der sich der Sache annimmt und die Innovation über kompakte, preisgünstige Fahrzeuge lanciert: „Wir werden die Technologie im Herbst 2027 auf den Markt bringen und danach in alle neuen Peugeot-Modellen einbauen. Diese Technik soll ganz normal werden“, kündigt Alain Favey an.
Wie funktioniert die Hypersquare-Lenkung technisch?
Basis ist der Umstieg auf die Steer-by-Wire-Technologie, also ein vollständig elektronisches Steuerungssystem ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkung und Rädern. Statt der Lenkstange bauen die Rechner eine Verbindung zur Vorderachse auf, die Räder werden von Elektromotoren betrieben. Indem es das lenkverhältnis je nach Geschwindigkeit anpasst, bringt es eine entscheidende Änderung: Ein herkömmliches Lenkrad macht fast drei volle Umdrehungen, die Hypersquare-Lenkung weniger als eine halbe Drehung in jede Richtung, maximal 170 Grad. Weil dann selbst beim Einparken oder Wenden nur noch eine, nicht einmal ganz vollständige, Umdrehung nötig ist, müssen die Hände nicht mehr vom Lenkrad genommen werden – und ohne Kurbeln braucht es auch kein Rad mehr. Das ermöglicht den Umstieg auf ein eckiges Lenkinstrument wie das Peugeot Hypersquare. Dass es so etwas bisher nur in Videospielen gibt, ist für Peugeot-Chef Alain Favey gerade das Reizvolle: „Die Steer-by-Wire-Technologie ermöglicht es, das Lenkrad selbst neu zu erfinden. Für Ältere mag das kleine eckige Lenkrad anfangs noch ungewohnt sein, aber für Jüngere, die Videogames spielen, ist es natürlich.“
Vorteile verspricht das neue System in vielen Situationen: Zentral ist das Komfortplus durch geringeren Lenkeinsatz bei niedrigem Tempo, vor allem in der Stadt, aber auch beim Einlenken in Kurven. Dazu soll ein sportliches Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten kommen, erzeugt durch mehr Reaktionsschnelligkeit und Präzision, und auch namensgebend für das System: Weil eine minimale Bewegung des neuen Hypersquare genügt, um die Fahrtrichtung anzupassen, spricht Peugeot von Hyperagilität. Darüber hinaus geht es auch um mehr Langstreckenkomfort, weil die Lenkung auf der Autobahn indirekter wird, bewegen sich die Räder weniger, das erhöht die Stabilität. Und durch Steer-by-Wire wird die Lenkung zum noch stärker justierbaren Element, die Übersetzung lässt sich je nach gewähltem Fahrmodus komfortabler oder sportlicher ausrichten. „Durch den geschwindigkeitsabhängigen Lenkeinschlag und die Anpassung an die jeweilige Fahrsituationen haben Sie immer die beste Lenkung. Wir sind überzeugt, dass das die Zukunft des Lenkens ist“, sagt Alain Favey.
Der Polygon ist ein Ausblick auf den neuen Peugeot 208, der im Herbst 2027 bei den Händlern erwartet wird. Autos haben seit über 100 Jahren ein Lenkrad …
… Peugeot steigt nun als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Nach dem Kurbeln kommt das hyperdirekte Lenken und wir …
… werden Gefallen daran finden, weil es schon in ganz „normalen“ Autos, auch Kleinwagen wie dem 208, ein agileres und sportlicheres Fahrgefühl erzeugt.Wie fühlt sich die Hypersquare-Lenkung in der Praxis an?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. In den ersten Kurven am engen Testparcours fühlt sich die Lenkung des Peugeot Polygon ungewohnt an, aber nach ein paar Versuchen kalibrieren sich Körper und Geist neu – und man lenkt mit der Hypersquare-Lenkung fast schon so entspannt wie mit dem Lenkrad. Die Dauer des persönlichen Feintunings im Kopf wird unterschiedlich sein, am längsten dauert es wahrscheinlich beim Einparken, wo der Unterschied zwischen altem Lenkaufwand (fast dreimal rundherum) und neuem Lenkaufwand (nicht einmal herum) besonders groß ist. Grundsätzlich werden wir aber, soviel machen die ersten Kurven schon deutlich, viel Gefallen am hyperdirekten Lenken finden, weil es schon in ganz „normalen“ Autos, auch Kleinwagen wie dem 208, ein agileres und sportlicheres Fahrgefühl erzeugt. Das Fahrwerk muss natürlich mitspielen und könnte dadurch zur nächsten Herausforderung für die Ingenieure werden.
Wie viel 208-Design steckt im Polygon?
Hoffentlich viel. Peugeot bestätigt, dass es sich um einen Ausblick auf die gesamte Designsprache der Marke handelt. Am meisten hoffen wir auf das kantige Heck des Polygon mit seinen superknackigen, retro-futuristischen Proportionen, das einen wahnsinnig gutaussehenden Serien-208er ergeben würde. Dazu verrät Peugeot-Chef Alain Favey natürlich noch keine Details, er scheint mit der Arbeit seiner Kreativabteilung aber ganz zufrieden zu sein: „Unsere Designer sind die besten, die es gibt“. Ziemlich plausibel ist, dass im Polygon Concept ein neues Frontdesign der Marke gezeigt wird: Das typische Drei-Krallen-Lichtdesign wird nicht mehr vertikal angeordnet, sondern in einer horizontalen Ausrichtung mit drei Streifen aus Micro-LEDs ganz neu interpretiert. Dass Peugeot und Stellantis insgesamt bei der aerodynamischen Optimierung des Designs ambitioniert ist, zeigen bereits aktuelle Serienmodelle. Das Polygon-Konzept deutet neben noch glatteren Flächen auch eine Keilform an, deren stilistische Umsetzung gerade bei kleineren Autos eine Herausforderung ist. Spannend.
Der Peugeot Polygon zeigt auch ein neues i-Cockpit. Wie ist es aufgebaut?
Ein Cockpit wie dieses wäre in der Großserie eine Revolution. Der Polygon hat nur noch ein 31 Zoll großes Head-up-Display, es gibt keine Anzeigen am Armaturenbrett mehr. Alle notwendigen Informationen werden über ein Micro-LED-Panel hinter der Hypersquare-Lenkung auf die Windschutzscheibe projiziert. Je nach Fahrsituation ändert sich auch die Anordnung des Digital-Cockpits, hervortretend bei Bedarf und zurückweichend, wenn es nicht gefragt ist. Dieses Konzept wird in der Praxis funktionieren, der erste Gefühl mit der neuen Head-up-Display-Lösung im Polygon ist jedenfalls gut, weil man alles ist noch besser im Blick hat. Große Head-up-Displays auch für kleine Autos werden wir sicher bald in Serie sehen, ganz ohne Screens am Armaturenbrett funktioniert es aber so schnell nicht. Langfristig wird die Verlagerung aller Anzeigen in Head-up-Displays für Fahrer und Beifahrer sicher kommen.
Als Bedienelemente auf der Lenkung dienen vier sogenannte Pods in den Öffnungen, die mit den Fingerspitzen erreichbar sind. Apple produziert den iPod nicht mehr, man darf gespannt sein, ob die berührungssensitiven Kapseln im Auto zurückkommen.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. In den ersten Kurven am engen Testparcours fühlt sich die Lenkung des Peugeot Polygon ungewohnt an, aber nach ein paar Versuchen kalibrieren sich Körper und Geist neu – und man lenkt mit der Hypersquare-Lenkung fast schon so entspannt wie mit dem Lenkrad. Die Dauer des persönlichen Feintunings im Kopf wird unterschiedlich sein, am längsten dauert es wahrscheinlich beim Einparken, wo der Unterschied zwischen altem Lenkaufwand (fast dreimal rundherum) und neuem Lenkaufwand (nicht einmal herum) besonders groß ist. Grundsätzlich werden wir aber, soviel machen die ersten Kurven schon deutlich, viel Gefallen am hyperdirekten Lenken finden, weil es schon in ganz „normalen“ Autos, auch Kleinwagen wie dem 208, ein agileres und sportlicheres Fahrgefühl erzeugt. Das Fahrwerk muss natürlich mitspielen und könnte dadurch zur nächsten Herausforderung für die Ingenieure werden.
Wie viel 208-Design steckt im Polygon?
Hoffentlich viel. Peugeot bestätigt, dass es sich um einen Ausblick auf die gesamte Designsprache der Marke handelt. Am meisten hoffen wir auf das kantige Heck des Polygon mit seinen superknackigen, retro-futuristischen Proportionen, das einen wahnsinnig gutaussehenden Serien-208er ergeben würde. Dazu verrät Peugeot-Chef Alain Favey natürlich noch keine Details, er scheint mit der Arbeit seiner Kreativabteilung aber ganz zufrieden zu sein: „Unsere Designer sind die besten, die es gibt“. Ziemlich plausibel ist, dass im Polygon Concept ein neues Frontdesign der Marke gezeigt wird: Das typische Drei-Krallen-Lichtdesign wird nicht mehr vertikal angeordnet, sondern in einer horizontalen Ausrichtung mit drei Streifen aus Micro-LEDs ganz neu interpretiert. Dass Peugeot und Stellantis insgesamt bei der aerodynamischen Optimierung des Designs ambitioniert ist, zeigen bereits aktuelle Serienmodelle. Das Polygon-Konzept deutet neben noch glatteren Flächen auch eine Keilform an, deren stilistische Umsetzung gerade bei kleineren Autos eine Herausforderung ist. Spannend.
Der Peugeot Polygon zeigt auch ein neues i-Cockpit. Wie ist es aufgebaut?
Ein Cockpit wie dieses wäre in der Großserie eine Revolution. Der Polygon hat nur noch ein 31 Zoll großes Head-up-Display, es gibt keine Anzeigen am Armaturenbrett mehr. Alle notwendigen Informationen werden über ein Micro-LED-Panel hinter der Hypersquare-Lenkung auf die Windschutzscheibe projiziert. Je nach Fahrsituation ändert sich auch die Anordnung des Digital-Cockpits, hervortretend bei Bedarf und zurückweichend, wenn es nicht gefragt ist. Dieses Konzept wird in der Praxis funktionieren, der erste Gefühl mit der neuen Head-up-Display-Lösung im Polygon ist jedenfalls gut, weil man alles ist noch besser im Blick hat. Große Head-up-Displays auch für kleine Autos werden wir sicher bald in Serie sehen, ganz ohne Screens am Armaturenbrett funktioniert es aber so schnell nicht. Langfristig wird die Verlagerung aller Anzeigen in Head-up-Displays für Fahrer und Beifahrer sicher kommen.
Als Bedienelemente auf der Lenkung dienen vier sogenannte Pods in den Öffnungen, die mit den Fingerspitzen erreichbar sind. Apple produziert den iPod nicht mehr, man darf gespannt sein, ob die berührungssensitiven Kapseln im Auto zurückkommen.
Mehr Platz: Der Polygon Concept zeigt, welche Möglichkeiten zur Neugestaltung des Innenraums sich dort durch Elektroantrieb und Steer-by-Wire ergeben.
Designrevolution: Wenn der 3D-Drucker für Teile genutzt wird, kann das gesamte Auto individualisiert werden, zum Beispiel Lenkrad, Felgen oder sogar Reifen.
i-Cockpit der nächsten Generation: Der Polygon hat nur noch ein 31 Zoll großes Head-up-Display, es gibt keine Anzeigen am Armaturenbrett mehr.Im Polygon hat man deutlich mehr Platz als in anderen kleinen Autos. Ist das in der Serie realistisch?
Im Peugeot 208 wird 2027 die neue Kleinwagen-Konzernplattform STLA Small debütieren. Mit dem Polygon Concept zeigen die Franzosen, welche Möglichkeiten zur Neugestaltung des Innenraums sich dort durch die Kombination aus Elektroantrieb und Steer-by-Wire-Technologie ergeben werden. Weil im Vorderwagen keine Technik den Platz verstellt und der Raum unter dem Armaturenbrett entsprechend weitläufig ist, kann vor allem der Beifahrer die Füße ausstrecken wie noch nie zuvor in einem Kleinwagen. Wahrscheinlich ist, dass der nächste 208 tatsächlich diese Freiheiten bieten wird.
Auch für hinten deuteten sich Verbesserungen an, selbst wenn es bis zur serienmäßigen Oberklasse-Beinfreiheit im Kleinwagen-Fond, die der Polygon durch eine Neukonstruktion der Vordersitze ermöglicht, wohl noch ein bisschen dauern wird. Hoffen darf man. Sitze so zu entwerfen, dass die Passagiere der nächsten Reihe ihre Beine darunter austrecken können, wäre nicht nur im Auto ein Segen für alle Reisenden, sondern auch im Zug und im Flugzeug.
Wird sich das im Polygon gezeigte 3D-Druckverfahren auf Serienautos auswirken?
Peugeot bezeichnet den Polygon als Labor für neue Produktionsmethoden wie beispielsweise den 3D-Druck großflächiger Bauteile. Das mit einer getönten Schutzschicht überzogene Schaumstoffmaterial im Innenraum ermöglicht neben einer erhöhten Recycling-Quote auch eine neue kreativere Formgebung für das Armaturenbrett und andere Bereiche. Zum großflächigen Einsatz wie im Polygon wird es kurzfristig nicht kommen, eine Revolution im Autodesign kündigt sich aber trotzdem an: Wenn der 3D-Drucker für Teile genutzt wird, kann künftig das gesamte Auto problemlos individualisiert werden. Dass die Ausführung von Lenkrad, Sitzflächen oder Felgen künftig nicht gewählt, sondern im Konfigurator selbst gestaltet und dann vom 3D-Drucker produziert wird, ist damit ein realistisches Szenario, dass der Polygon mit einer bunten Mischung an Ausstattungsvarianten zeigt.
Das Fazit?
Mit dem Polygon macht Peugeot eine Reihe von Ankündigungen und einige davon sind Französische Revolutionen. Autos haben seit über 100 Jahren ein rundes Lenkrad, ab Herbst 2027 steigt Peugeot im neuen 208 als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Nach dem Kurbeln kommt das hyperdirekte Lenken, und der erste Praxisversuch von Motorprofis.at zeigt, dass das Spaß verspricht. Beim Platzangebot tut sich ebenfalls viel, vor allem der Beifahrer wird die Füße weiter ausstrecken können, als es bisher einem Kleinwagen möglich war. Zudem zeigt Peugeot mit dem Polygon Concept, was richtig cooles Heckdesign ist – und im 208 sein könnte. Dass der 3D-Drucker weite Teile des Autos individualisieren kann, ist etwas weiter weg, wird aber auch kommen.
Im Peugeot 208 wird 2027 die neue Kleinwagen-Konzernplattform STLA Small debütieren. Mit dem Polygon Concept zeigen die Franzosen, welche Möglichkeiten zur Neugestaltung des Innenraums sich dort durch die Kombination aus Elektroantrieb und Steer-by-Wire-Technologie ergeben werden. Weil im Vorderwagen keine Technik den Platz verstellt und der Raum unter dem Armaturenbrett entsprechend weitläufig ist, kann vor allem der Beifahrer die Füße ausstrecken wie noch nie zuvor in einem Kleinwagen. Wahrscheinlich ist, dass der nächste 208 tatsächlich diese Freiheiten bieten wird.
Auch für hinten deuteten sich Verbesserungen an, selbst wenn es bis zur serienmäßigen Oberklasse-Beinfreiheit im Kleinwagen-Fond, die der Polygon durch eine Neukonstruktion der Vordersitze ermöglicht, wohl noch ein bisschen dauern wird. Hoffen darf man. Sitze so zu entwerfen, dass die Passagiere der nächsten Reihe ihre Beine darunter austrecken können, wäre nicht nur im Auto ein Segen für alle Reisenden, sondern auch im Zug und im Flugzeug.
Wird sich das im Polygon gezeigte 3D-Druckverfahren auf Serienautos auswirken?
Peugeot bezeichnet den Polygon als Labor für neue Produktionsmethoden wie beispielsweise den 3D-Druck großflächiger Bauteile. Das mit einer getönten Schutzschicht überzogene Schaumstoffmaterial im Innenraum ermöglicht neben einer erhöhten Recycling-Quote auch eine neue kreativere Formgebung für das Armaturenbrett und andere Bereiche. Zum großflächigen Einsatz wie im Polygon wird es kurzfristig nicht kommen, eine Revolution im Autodesign kündigt sich aber trotzdem an: Wenn der 3D-Drucker für Teile genutzt wird, kann künftig das gesamte Auto problemlos individualisiert werden. Dass die Ausführung von Lenkrad, Sitzflächen oder Felgen künftig nicht gewählt, sondern im Konfigurator selbst gestaltet und dann vom 3D-Drucker produziert wird, ist damit ein realistisches Szenario, dass der Polygon mit einer bunten Mischung an Ausstattungsvarianten zeigt.
Das Fazit?
Mit dem Polygon macht Peugeot eine Reihe von Ankündigungen und einige davon sind Französische Revolutionen. Autos haben seit über 100 Jahren ein rundes Lenkrad, ab Herbst 2027 steigt Peugeot im neuen 208 als erster Großserienhersteller auf ein eckiges Lenkinstrument um. Nach dem Kurbeln kommt das hyperdirekte Lenken, und der erste Praxisversuch von Motorprofis.at zeigt, dass das Spaß verspricht. Beim Platzangebot tut sich ebenfalls viel, vor allem der Beifahrer wird die Füße weiter ausstrecken können, als es bisher einem Kleinwagen möglich war. Zudem zeigt Peugeot mit dem Polygon Concept, was richtig cooles Heckdesign ist – und im 208 sein könnte. Dass der 3D-Drucker weite Teile des Autos individualisieren kann, ist etwas weiter weg, wird aber auch kommen.
Fazit von Motorprofis-Redakteur Fabian Steiner: „Mit dem Polygon macht Peugeot eine Reihe von Ankündigungen, einige davon Französische Revolutionen."









