Test: Toyota Yaris Cross
Vernunft-Elixier
Die Quintessenz von Toyota erklärt das seit Jahren meistverkauften Modell der Marke ziemlich treffend: Man braucht weder Sensationen noch Billigpreise, um (sehr) erfolgreich zu werden. Auf sympathische Art praktisch sein und lange halten reicht schon. Dazu kommt beim Yaris Cross die in dieser Klasse seltene Allrad-Option. 2026 wurde der Bestseller ein weiteres Mal überarbeitet.
04.09.2026Fotos: Werk
Um welches Auto geht es?
Der Yaris Cross ist ein kleines SUV, das so klein auch wieder nicht ist. Die Technik kommt aus dem B-Segment vom normalen Yaris (GA-B-Plattform), aber mit 4,18 Metern Länge ragt die Crossover-Variante fast schon in die Golfklasse hinein. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten erhebt der Yaris Cross noch einen echten SUV-Anspruch und fährt optional mit Allradanrieb, in dieser Klasse können das sonst nur Fiat Grande Panda, Jeep Avenger und Dacia Duster.
Der 2021 gestartete Yaris Cross ist aktuell der meistverkaufte Toyota in Österreich und in Europa. Rund 200.000 Stück aus nordfranzösischer Produktion wurden zuletzt pro Jahr abgesetzt. Toyota wiederum ist seit Jahren schon die Nummer zwei am europäischen Pkw-Markt hinter VW. Die Quintessenz dieses erstaunlichen Erfolgs erklärt der Yaris Cross als meistverkauftes Modell ziemlich treffend: Man muss keine Designsensationen oder Antriebsrevolutionen kreieren und sich überraschenderweise auch nicht mit Billigpreisen vor den Kunden in den Staub werfen. Es reicht schon, wie der Yaris Cross auf sympathische Art ziemlich praktisch zu sein, und zudem wie jeder Toyota den Ruf zu haben, sehr lange zu halten (und dieses Image mit zehn Jahren Garantie abzusichern).
Nach einem größeren Update mit einem neuen Antrieb im Jahr 2024 wurde der Yaris Cross 2026 ein weiteres Mal überarbeitet, geändert haben sich vor allem das Frontdesign und die Ausstattungsverteilung.
Wie schaut er aus?
Die kantige, auffallend hochgesetzte Karosserie mit den wuchtigen, durch Kunststoff betonten Radkästen gibt dem Yaris Cross echten SUV-Touch, was im Miniformat immer charmant ist. In den höheren Ausstattungen rollt der Kleine wie selbstverständlich auf 18-Zöllern. Seit dem Update von 2026 macht ähnlich wie beim RAV4 ein Wabengrill in Wagenfarbe und ein glatterer Stoßfänger die Frontpartie eleganter. Die neuen LED-Schweinwerfer haben eine auffälligere Tagfahrlichtsignatur in Klammerform. Die neue bronzefarbige Lackmischung (wie am Testwagen im Bild) gibt es als Zweifarbvariante mit Dach und Säulen in Schwarz.
Der Yaris Cross ist ein kleines SUV, das so klein auch wieder nicht ist. Die Technik kommt aus dem B-Segment vom normalen Yaris (GA-B-Plattform), aber mit 4,18 Metern Länge ragt die Crossover-Variante fast schon in die Golfklasse hinein. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten erhebt der Yaris Cross noch einen echten SUV-Anspruch und fährt optional mit Allradanrieb, in dieser Klasse können das sonst nur Fiat Grande Panda, Jeep Avenger und Dacia Duster.
Der 2021 gestartete Yaris Cross ist aktuell der meistverkaufte Toyota in Österreich und in Europa. Rund 200.000 Stück aus nordfranzösischer Produktion wurden zuletzt pro Jahr abgesetzt. Toyota wiederum ist seit Jahren schon die Nummer zwei am europäischen Pkw-Markt hinter VW. Die Quintessenz dieses erstaunlichen Erfolgs erklärt der Yaris Cross als meistverkauftes Modell ziemlich treffend: Man muss keine Designsensationen oder Antriebsrevolutionen kreieren und sich überraschenderweise auch nicht mit Billigpreisen vor den Kunden in den Staub werfen. Es reicht schon, wie der Yaris Cross auf sympathische Art ziemlich praktisch zu sein, und zudem wie jeder Toyota den Ruf zu haben, sehr lange zu halten (und dieses Image mit zehn Jahren Garantie abzusichern).
Nach einem größeren Update mit einem neuen Antrieb im Jahr 2024 wurde der Yaris Cross 2026 ein weiteres Mal überarbeitet, geändert haben sich vor allem das Frontdesign und die Ausstattungsverteilung.
Wie schaut er aus?
Die kantige, auffallend hochgesetzte Karosserie mit den wuchtigen, durch Kunststoff betonten Radkästen gibt dem Yaris Cross echten SUV-Touch, was im Miniformat immer charmant ist. In den höheren Ausstattungen rollt der Kleine wie selbstverständlich auf 18-Zöllern. Seit dem Update von 2026 macht ähnlich wie beim RAV4 ein Wabengrill in Wagenfarbe und ein glatterer Stoßfänger die Frontpartie eleganter. Die neuen LED-Schweinwerfer haben eine auffälligere Tagfahrlichtsignatur in Klammerform. Die neue bronzefarbige Lackmischung (wie am Testwagen im Bild) gibt es als Zweifarbvariante mit Dach und Säulen in Schwarz.
In Ballungsräumen ist der Yaris Cross ein wunderbar unkompliziertes Auto: Übersichtlich, nicht zu breit und kurz genug, um mühelos zu parken.
Kantige, auffallend hochgesetzte Karosserie mit …
… wuchtigen, durch Kunststoff betonten Radkästen.
Niedriges Gewicht ab 1.190 Kilo sorgt für Agilität, die leichtgängige Lenkung ist auf den urbanen Bereich zugeschnitten.Wie ist der Innenraum?
Für ein kleines SUV hat der Yaris Cross eine überdurchschnittlich hohe Sitzposition, was dem bequemen Ein- und Ausstieg zuträglich ist. Die Platzverhältnisse in Reihe eins sind nicht beengt, aber auch nicht besonders luftig. In Reihe zwei ist die Beinfreiheit naturgemäß nicht sehr üppig. Bei der Allradversion fällt das Basis-Kofferraumvolumen mit 320 Litern etwas geringer aus als bei den Frontrieblern mit guten 397 Liter. Das Maximalvolumen beträgt 1.020 Liter, damit kann man was anfangen. Die Rücksitze sind in den zwei höchsten Ausstattungsstufen (Lounge und GR Sport) im Verhältnis 40:20:40 geteilt klappbar, die erweiterte Ladefläche ist fast ganz eben. Das ist in Summe viel praktischer als man es von normalen Kleinwagen, die wir vor der Crossover-Ära gewohnt waren, kennt. Kleine Familien oder Paare mit Hobbys, aber auch Hundebesitzer, werden jedenfalls ganz gut zurechtkommen.
Das Cockpit ist optisch nicht der letzte Schrei, aber angenehm zu bedienen und auffallend solide verarbeitet. Immerhin der gerundete obere Bereich des Armaturenbretts ist weich und die Türinnenverkleidungen sind stoffbezogen. Sonst dominieren harte Kunststoffe. Der Touchscreen steht hoch im Zentrum und arbeitet mit einer soliden Software, die nicht beeindruckt, aber alles kann, was sie können muss. Android Auto und Apple Car werden ohne Kabelverbindung eingebunden. Das Yaris Cross-Cockpit kommt noch aus der Generation mit vielen Schaltern und Knöpfen, etwa für die Temperatursteuerung, und es hat einen angenehm großen Automatik-Wahlhebel – was im Alltag herrlich ist. Auch die Lenkradfernbedienung drückt sich gut, die Ebenen des Fahrerdisplays sind indes etwas verschachtelt. Das Ausschalten des Geschwindigkeitsassistenten braucht leider ein paar Schritte. Sonst aber ist das konservative Cockpit von großartiger Einfachheit.
Die Ablagemöglichkeiten in der Mittelkonsole sind begrenzt. Eine Ladeschale für das Smartphone ist vorhanden. In den zwei höchsten Ausstattungsstufen (Lounge und GR Sport) sind ein Head-up-Display und ein JBL-Soundsystem serienmäßig
Welche Technik wird eingesetzt?
Praktisch zu sein, bezieht sich bei Toyota auch auf den Antrieb. Weil der Konzern schon so lange und umfassend auf seine sparsame Hybridtechnik setzt, braucht er in den kleinen Klassen noch keine Elektroantriebe, um den CO2-Ausstoß auf Durchschnittswerte zu drücken, die der EU genehm sind. Die Kunden bekommen dadurch bezahlbare Antriebe auf Verbrenner-Basis, die keine Reichweitenthematik haben und somit erstautotauglich sind.
In der 116-PS-Variante des Hybridantriebs mobilisiert der 1,5-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor 92 PS, die Elektromaschine kommt allein auf 80 PS. Die gemeinsame Systemleistung ergibt sich aus dem auf Effizienz ausgelegten Zusammenspiel der beiden Komponenten, das von der Elektronik orchestriert wird. Die Kräfte verwaltet ein E-CVT-Getriebe. In der stärkeren Variante bleibt das technische Setting grundsätzlich gleich, durch einen größeren und stärkeren Elektromotor-Generator und eine überarbeitete Steuerungs-Software steigt aber die Systemleistung auf 130 PS, während das Maximaldrehmoment sogar um 30 Prozent von 141 Newtonmeter auf 185 Newtonmeter zulegt. In der Allradvariante bleibt es bei 130 PS insgesamt, aber ein zusätzlicher Elektromotor an der Hinterachse mobilisiert bis zu 3,9 kW beziehungsweise 5,3 PS. Die Kraftverteilung ändert sich je nach Bedarf zwischen 100:0 und 40:60.
Für ein kleines SUV hat der Yaris Cross eine überdurchschnittlich hohe Sitzposition, was dem bequemen Ein- und Ausstieg zuträglich ist. Die Platzverhältnisse in Reihe eins sind nicht beengt, aber auch nicht besonders luftig. In Reihe zwei ist die Beinfreiheit naturgemäß nicht sehr üppig. Bei der Allradversion fällt das Basis-Kofferraumvolumen mit 320 Litern etwas geringer aus als bei den Frontrieblern mit guten 397 Liter. Das Maximalvolumen beträgt 1.020 Liter, damit kann man was anfangen. Die Rücksitze sind in den zwei höchsten Ausstattungsstufen (Lounge und GR Sport) im Verhältnis 40:20:40 geteilt klappbar, die erweiterte Ladefläche ist fast ganz eben. Das ist in Summe viel praktischer als man es von normalen Kleinwagen, die wir vor der Crossover-Ära gewohnt waren, kennt. Kleine Familien oder Paare mit Hobbys, aber auch Hundebesitzer, werden jedenfalls ganz gut zurechtkommen.
Das Cockpit ist optisch nicht der letzte Schrei, aber angenehm zu bedienen und auffallend solide verarbeitet. Immerhin der gerundete obere Bereich des Armaturenbretts ist weich und die Türinnenverkleidungen sind stoffbezogen. Sonst dominieren harte Kunststoffe. Der Touchscreen steht hoch im Zentrum und arbeitet mit einer soliden Software, die nicht beeindruckt, aber alles kann, was sie können muss. Android Auto und Apple Car werden ohne Kabelverbindung eingebunden. Das Yaris Cross-Cockpit kommt noch aus der Generation mit vielen Schaltern und Knöpfen, etwa für die Temperatursteuerung, und es hat einen angenehm großen Automatik-Wahlhebel – was im Alltag herrlich ist. Auch die Lenkradfernbedienung drückt sich gut, die Ebenen des Fahrerdisplays sind indes etwas verschachtelt. Das Ausschalten des Geschwindigkeitsassistenten braucht leider ein paar Schritte. Sonst aber ist das konservative Cockpit von großartiger Einfachheit.
Die Ablagemöglichkeiten in der Mittelkonsole sind begrenzt. Eine Ladeschale für das Smartphone ist vorhanden. In den zwei höchsten Ausstattungsstufen (Lounge und GR Sport) sind ein Head-up-Display und ein JBL-Soundsystem serienmäßig
Welche Technik wird eingesetzt?
Praktisch zu sein, bezieht sich bei Toyota auch auf den Antrieb. Weil der Konzern schon so lange und umfassend auf seine sparsame Hybridtechnik setzt, braucht er in den kleinen Klassen noch keine Elektroantriebe, um den CO2-Ausstoß auf Durchschnittswerte zu drücken, die der EU genehm sind. Die Kunden bekommen dadurch bezahlbare Antriebe auf Verbrenner-Basis, die keine Reichweitenthematik haben und somit erstautotauglich sind.
In der 116-PS-Variante des Hybridantriebs mobilisiert der 1,5-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor 92 PS, die Elektromaschine kommt allein auf 80 PS. Die gemeinsame Systemleistung ergibt sich aus dem auf Effizienz ausgelegten Zusammenspiel der beiden Komponenten, das von der Elektronik orchestriert wird. Die Kräfte verwaltet ein E-CVT-Getriebe. In der stärkeren Variante bleibt das technische Setting grundsätzlich gleich, durch einen größeren und stärkeren Elektromotor-Generator und eine überarbeitete Steuerungs-Software steigt aber die Systemleistung auf 130 PS, während das Maximaldrehmoment sogar um 30 Prozent von 141 Newtonmeter auf 185 Newtonmeter zulegt. In der Allradvariante bleibt es bei 130 PS insgesamt, aber ein zusätzlicher Elektromotor an der Hinterachse mobilisiert bis zu 3,9 kW beziehungsweise 5,3 PS. Die Kraftverteilung ändert sich je nach Bedarf zwischen 100:0 und 40:60.
Das Cockpit ist optisch nicht der letzte Schrei, aber angenehm zu bedienen und auffallend solide verarbeitet.
In den höchsten Ausstattungsstufen ist ein JBL-Soundsystem erhältlich.
Die GR Sport-Austattung setzt innen rote Akzente.
Das Panoramaglasdach mit manueller Blende kostet 650 Euro und ist an das 1.800-Euro-Premiumpaket mit Head-up-Display, JBL-System und Co. gekoppelt.Wie fährt er sich?
In Ballungsräumen ist der Yaris Cross ein wunderbar unkompliziertes Auto: Übersichtlich, nicht zu breit und kurz genug, um mühelos zu parken. Niedriges Gewicht ab 1.190 Kilo sorgt für Agilität, die leichtgängige Lenkung ist auf den urbanen Bereich zugeschnitten. Das Fahrwerk bietet ordentlichen, wenn auch nicht speziellen Komfort.
Die stärkere Hybridvariante hat mehr Elektro-Schub, das erhöht die gefühlte Souveränität an der Ampel und generell beim Beschleunigen. Der Antrieb spricht gut an, wirkt immer wach. In der Stadt gleitet der Yaris über weite Strecken elektrisch und leise, während beim Beschleunigen sportives Dreizylinder-Knurren deutlich hörbar ist.
Das E-CVT-Getriebe ist der alte Bekannte, hat sich aber gegenüber früheren Versionen im Detail stark verbessert. Bei voller Beschleunigung reagiert es nun entspannter, trübt den Komfort freilich trotzdem noch, weil der Motor hochdreht und laut wird. Der Yaris Cross bleibt damit qua Fahrstil ein Auto, das entspannte Fahrer bevorzugt. Trotzdem kann er insbesonders in der stärkeren Version flott beschleunigen. Und während sich die Nachteile des E-CVT-Getriebes inzwischen auf starkes Beschleunigen reduziert haben, sind die Vorteile breiter angelegt: Als automatisiertes Getriebe ohne Schaltrucke ist E-CVT besonders in der Stadt und im Stau ein feines Komfortfeature. Und es ist ein wesentlicher Sparfaktor innerhalb des effizientesten Stadt-Antriebs, den es im Kleinwagenbereich gibt: 4,2 Liter Testverbrauch hat der 130 PS starke Yaris Cross im urbanen Bereich eingefahren. Auf der Autobahn geht es indes bis sieben Liter hinauf. Im großen Schnitt sind also 5,0 bis 5,5 Liter realistisch.
In der Spezialdisziplin Kurvensport ist der Yaris Cross durchaus agil, bei mittelmäßiger Seitenneigung, die Lenkung könnte etwas mehr Rückmeldung geben. Der Reisekomfort ist ordentlich und bei Autobahntempo liegt das Auto recht satt, Fernreisen bleiben aber natürlich die Ausnahme.
Wie liegt der Yaris Cross preislich?
Der Einstieg mit 116 PS und Pure-Ausstattung gelingt ab 28.490 Euro. Die in vier Ausstattungsstufen erhältliche 130-PS-Variante kostet 30.590 bis 37.690 Euro. Die Yaris Cross-Listenpreise lassen sich derzeit über Boni um bis zu 6.000 Euro reduzieren, wenn man bei der Toyota Bank finanziert und bei der Toyota Insurance Management versichert.
Schleuderpreise hat der Yaris Cross nicht notwendig, die traditionell langlebige Toyota-Technik ist ein starkes Argument – und über die dreijährige Werksgarantie hinaus mit einer kostenlosen Anschlussgarantie abgesichert: Sofern durchgehend in Toyota-Werkstätten gewartet wird, gewährt Toyota eine zehnjährige Garantie auf das ganze Auto. Ein Wiedereinstieg in das Garantieprogramm nach Unterbrechungen ist möglich, im Anschluss an jede Wartung beim Toyota Partner verlängert sich die Garantie wieder um ein Jahr.
Das Fazit?
Toyota ist die Nummer zwei am europäischen Pkw-Markt hinter VW. Das Vernunft-Elixier als Quintessenz dieses erstaunlichen Erfolgs erklärt das meistverkaufte Modell treffend: Weder Sensationen noch Billigpreise sind notwendig. Es reicht, auf sympathische Art praktisch sein wie der Yaris Cross, und lange zu halten. Dazu kommt die in dieser Klasse seltene Allrad-Option.
In Ballungsräumen ist der Yaris Cross ein wunderbar unkompliziertes Auto: Übersichtlich, nicht zu breit und kurz genug, um mühelos zu parken. Niedriges Gewicht ab 1.190 Kilo sorgt für Agilität, die leichtgängige Lenkung ist auf den urbanen Bereich zugeschnitten. Das Fahrwerk bietet ordentlichen, wenn auch nicht speziellen Komfort.
Die stärkere Hybridvariante hat mehr Elektro-Schub, das erhöht die gefühlte Souveränität an der Ampel und generell beim Beschleunigen. Der Antrieb spricht gut an, wirkt immer wach. In der Stadt gleitet der Yaris über weite Strecken elektrisch und leise, während beim Beschleunigen sportives Dreizylinder-Knurren deutlich hörbar ist.
Das E-CVT-Getriebe ist der alte Bekannte, hat sich aber gegenüber früheren Versionen im Detail stark verbessert. Bei voller Beschleunigung reagiert es nun entspannter, trübt den Komfort freilich trotzdem noch, weil der Motor hochdreht und laut wird. Der Yaris Cross bleibt damit qua Fahrstil ein Auto, das entspannte Fahrer bevorzugt. Trotzdem kann er insbesonders in der stärkeren Version flott beschleunigen. Und während sich die Nachteile des E-CVT-Getriebes inzwischen auf starkes Beschleunigen reduziert haben, sind die Vorteile breiter angelegt: Als automatisiertes Getriebe ohne Schaltrucke ist E-CVT besonders in der Stadt und im Stau ein feines Komfortfeature. Und es ist ein wesentlicher Sparfaktor innerhalb des effizientesten Stadt-Antriebs, den es im Kleinwagenbereich gibt: 4,2 Liter Testverbrauch hat der 130 PS starke Yaris Cross im urbanen Bereich eingefahren. Auf der Autobahn geht es indes bis sieben Liter hinauf. Im großen Schnitt sind also 5,0 bis 5,5 Liter realistisch.
In der Spezialdisziplin Kurvensport ist der Yaris Cross durchaus agil, bei mittelmäßiger Seitenneigung, die Lenkung könnte etwas mehr Rückmeldung geben. Der Reisekomfort ist ordentlich und bei Autobahntempo liegt das Auto recht satt, Fernreisen bleiben aber natürlich die Ausnahme.
Wie liegt der Yaris Cross preislich?
Der Einstieg mit 116 PS und Pure-Ausstattung gelingt ab 28.490 Euro. Die in vier Ausstattungsstufen erhältliche 130-PS-Variante kostet 30.590 bis 37.690 Euro. Die Yaris Cross-Listenpreise lassen sich derzeit über Boni um bis zu 6.000 Euro reduzieren, wenn man bei der Toyota Bank finanziert und bei der Toyota Insurance Management versichert.
Schleuderpreise hat der Yaris Cross nicht notwendig, die traditionell langlebige Toyota-Technik ist ein starkes Argument – und über die dreijährige Werksgarantie hinaus mit einer kostenlosen Anschlussgarantie abgesichert: Sofern durchgehend in Toyota-Werkstätten gewartet wird, gewährt Toyota eine zehnjährige Garantie auf das ganze Auto. Ein Wiedereinstieg in das Garantieprogramm nach Unterbrechungen ist möglich, im Anschluss an jede Wartung beim Toyota Partner verlängert sich die Garantie wieder um ein Jahr.
Das Fazit?
Toyota ist die Nummer zwei am europäischen Pkw-Markt hinter VW. Das Vernunft-Elixier als Quintessenz dieses erstaunlichen Erfolgs erklärt das meistverkaufte Modell treffend: Weder Sensationen noch Billigpreise sind notwendig. Es reicht, auf sympathische Art praktisch sein wie der Yaris Cross, und lange zu halten. Dazu kommt die in dieser Klasse seltene Allrad-Option.
Fazit von Motorprofis-Tester Fabian Steiner: „Das Vernunft-Elixier als Quintessenz des erstaunlichen Toyota-Erfolgs erklärt das meistverkaufte Modell treffend: Weder Sensationen noch Billigpreise sind notwendig. Es reicht, auf sympathische Art praktisch sein wie der Yaris Cross, und lange zu halten."DATEN & FAKTEN
Toyota Yaris Cross
(September 2026)Preis
28.490 bis 37.690 Euro // Die Listenpreise lassen sich über Boni um 6.000 Euro reduzieren, wenn man bei der Toyota Bank finanziert und bei der Toyota Insurance Management versichert.Antrieb
1,5 Hybrid 116 2WD: Vollhybridantrieb mit 1,5 Liter-Dreizylinder-Benziner (92 PS) und E-Motor (80 PS), stufenloses e-CVT-Getriebe. Systemleistung 116 PS. Vorderradantrieb.1,5 Hybrid 130 2WD: Vollhybridantrieb mit 1,5 Liter-Dreizylinder-Benziner (92 PS) und E-Motor (84 PS), stufenloses e-CVT-Getriebe. Systemleistung 130 PS. Vorderradantrieb.
1,5 Hybrid 130 4WD: Vollhybridantrieb mit 1,5 Liter-Dreizylinder-Benziner (92 PS) und E-Motor vorne (84 PS) und E-Motor hinten (5,3 PS), stufenloses e-CVT-Getriebe. Systemleistung 130 PS. Elektronisch geregelter Allradantrieb AWD-i.









