Range Rover & Defender: Neuheiten 2026/2027
Vier in einem Jahr: Englands Elektro-Quartett ist bereit
Nach drei Jahren ohne große Land Rover-Neuheiten machen sich nun vier neue Engländer innerhalb kurzer Zeit bereit – alle mit Elektroantrieb, aber alle weiterhin mit Hybrid in der Hinterhand. Zwei Autos zeigen vollkommen neue Designansätze. Motorprofis.at erklärt die nächsten Neuheiten von Range Rover und Defender im Detail.
07.08.2026Fotos: Werk
Für die Fans von Land Rover gab es in den letzten drei Jahren nicht viele Neuheiten – mal abgesehen vom Defender Octa, der Spektakel bietet, aber in einer hochexklusiven Nische gegen den Mercedes-AMG G 63 spielt.
Innerhalb der Firma war dagegen einiges los: In den Entwicklungs- und Designzentren von Gaydon, Whitley und Coventry wurde um Zeitpläne gerungen und ähnlich wie bei Porsche, Mercedes und Co. die eigene Elektro-Strategie zwangsläufig wieder aufgeweicht. Für rein elektrische Modelle ohne Hybrid-Option im Konfigurator ist es auch bei Land Rover zu früh, weil die EU den Übergang zum Elektroauto verlängert, Stromer in Amerika noch nicht richtig durchstarten wollen und im größten Elektro-Markt China der Absatz insgesamt schwächelt. Indes betrifft die mit Stellantis unterzeichnete Absichtserklärung für eine technische Zusammenarbeit aktuell ausschließlich den amerikanischen Markt, wo ein zusätzliches Modell angedacht wird. Für Aufsehen in der Branche hat gesorgt, dass JLR-Chefdesigner Gerry McGovern und Massimo Frascella, der Leiter des Außendesigns, die Firma verlassen haben. Die Nachfolge ist noch offen – wohl auch, weil sie den Kern des Unternehmens betrifft: Range Rover und Defender, die im Zuge der „House of Brands“‑Strategie inzwischen als eigenständige Marken geführt werden, verdanken ihre automobile Vormachtstellung im globalen Lifestyle-Kosmos ja nicht nur der exzellenten Ingenieursleistung, sondern nicht unwesentlich dem überragenden Design.
Nach den Jahren ohne Modellwechsel herrscht bei Land Rover nun aber Aufbruchstimmung, gleich vier neue Engländer machen sich ultimativ bereit. Von ihnen wird nicht nur das Weltpremieren-Tuch gezogen, sie alle sollen innerhalb der nächsten zwölf Monaten auch an die ersten Kunden ausgeliefert werden.
Den Anfang macht die Premiere des Range Rover Electric Anfang September, gefolgt von der Vorstellung des Range Rover Sport Electric Ende September. Beide Modelle werden im Dezember 2026 in den deutschsprachigen Märkten eintreffen und eignen sich somit als Weihnachtsüberraschung. Optisch ändert sich bei den vollelektrischen Varianten wenig, nur der geschlossene Grill wird etwas anders aussehen und Kennern den neuen Antrieb verraten. Auf das virtuelle Armdrücken mit Elektro-Datenblättern verzichtet Range Rover geflissentlich, die zwei angebotenen Leistungsstufen werden mit rund 450 PS sowie 550 PS hochsouverän, aber nicht überbordend sein – entscheidend ist vielmehr das prächtige 800-Newtonmeter-Drehmoment. Wie man hört, wird die 120-kWh-Batterie eine WLTP-Reichweite von gut 600 Kilometern ermöglichen. Immerhin 2,5 Tonnen schwere Anhänger können gezogen werden, eine Erhöhung auf 3,5 Tonnen würde aufgrund der schnell schwindenden Reichweite schlicht keinen Sinn machen. Dass die Geländeeigenschaften vollständig erhalten bleiben und die beiden Range Rover damit die besten Offroader aller Elektroautos sein werden, versteht sich bei Land Rover fast von selbst.
Innerhalb der Firma war dagegen einiges los: In den Entwicklungs- und Designzentren von Gaydon, Whitley und Coventry wurde um Zeitpläne gerungen und ähnlich wie bei Porsche, Mercedes und Co. die eigene Elektro-Strategie zwangsläufig wieder aufgeweicht. Für rein elektrische Modelle ohne Hybrid-Option im Konfigurator ist es auch bei Land Rover zu früh, weil die EU den Übergang zum Elektroauto verlängert, Stromer in Amerika noch nicht richtig durchstarten wollen und im größten Elektro-Markt China der Absatz insgesamt schwächelt. Indes betrifft die mit Stellantis unterzeichnete Absichtserklärung für eine technische Zusammenarbeit aktuell ausschließlich den amerikanischen Markt, wo ein zusätzliches Modell angedacht wird. Für Aufsehen in der Branche hat gesorgt, dass JLR-Chefdesigner Gerry McGovern und Massimo Frascella, der Leiter des Außendesigns, die Firma verlassen haben. Die Nachfolge ist noch offen – wohl auch, weil sie den Kern des Unternehmens betrifft: Range Rover und Defender, die im Zuge der „House of Brands“‑Strategie inzwischen als eigenständige Marken geführt werden, verdanken ihre automobile Vormachtstellung im globalen Lifestyle-Kosmos ja nicht nur der exzellenten Ingenieursleistung, sondern nicht unwesentlich dem überragenden Design.
Nach den Jahren ohne Modellwechsel herrscht bei Land Rover nun aber Aufbruchstimmung, gleich vier neue Engländer machen sich ultimativ bereit. Von ihnen wird nicht nur das Weltpremieren-Tuch gezogen, sie alle sollen innerhalb der nächsten zwölf Monaten auch an die ersten Kunden ausgeliefert werden.
Den Anfang macht die Premiere des Range Rover Electric Anfang September, gefolgt von der Vorstellung des Range Rover Sport Electric Ende September. Beide Modelle werden im Dezember 2026 in den deutschsprachigen Märkten eintreffen und eignen sich somit als Weihnachtsüberraschung. Optisch ändert sich bei den vollelektrischen Varianten wenig, nur der geschlossene Grill wird etwas anders aussehen und Kennern den neuen Antrieb verraten. Auf das virtuelle Armdrücken mit Elektro-Datenblättern verzichtet Range Rover geflissentlich, die zwei angebotenen Leistungsstufen werden mit rund 450 PS sowie 550 PS hochsouverän, aber nicht überbordend sein – entscheidend ist vielmehr das prächtige 800-Newtonmeter-Drehmoment. Wie man hört, wird die 120-kWh-Batterie eine WLTP-Reichweite von gut 600 Kilometern ermöglichen. Immerhin 2,5 Tonnen schwere Anhänger können gezogen werden, eine Erhöhung auf 3,5 Tonnen würde aufgrund der schnell schwindenden Reichweite schlicht keinen Sinn machen. Dass die Geländeeigenschaften vollständig erhalten bleiben und die beiden Range Rover damit die besten Offroader aller Elektroautos sein werden, versteht sich bei Land Rover fast von selbst.
Der Range Rover Sport Electric wird Ende September vorgestellt und im Dezember 2026 in den deutschsprachigen Märkten eintreffen.
Eine WLTP-Reichweite von gut 600 Kilometern …
… ermöglicht die 120-kWh-Batterie.
Range Rover Electric: Die zwei Leistungsstufen werden rund 450 PS sowie 550 PS haben – entscheidend ist aber das 800-Newtonmeter-Drehmoment.Die gewöhnlich gut informierten englischen Quellen berichten, dass bereits im Dezember 2026 der Range Rover GT enthüllt wird – ein völlig neues Modell, das als viertüriges Coupé-Crossover zwar gewisse Designzitate aus der 4x4-Welt aufweisen, aber auf der Straße bleiben und sportlich orientiert sein wird. Über ein langes, hochgestelltes Fließheck-Fahrzeug wird quasi die Audi A5-Idee des schnittigen Viertürer-Coupés auf ein Crossover-Konzept übertragen. Im Grunde handelt es sich beim Range Rover GT um den Nachfolger des Velar, der dem Vernehmen nach Ende 2027 ausläuft. Bereist bekannt ist das Innendesign, dass extrem reduziert ist und völlig ohne Knöpfe am Armaturenbrett auskommt. Die große Beinfreiheit im Fond passt zum GT-Konzept, das bei aller Sportlichkeit auf hohen Reisekomfort ausgelegt ist. Erstmals kommt die neu entwickelte EMA-Architektur (Electrified Modular Architecture) mit 800-Volt-Technik zum Einsatz, die ursprünglich nur für batterieelektrische Fahrzeuge konzipiert war. Anfangs werden im Konfigurator auch nur leistungsstarke E-Antriebe mit kurzen Ladezeiten zu finden sein, im weiteren Produktzyklus ist aber eine Hybrid-Variante fix eingeplant. Ausgeliefert werden die ersten Range Rover GT im Frühjahr 2027, preislich wird sich das fast fünf Meter lange Modell unter dem Range Rover Sport einordnen.
Im Frühjahr 2027 wird dann ein kleinerer, rein elektrischer Defender vorgestellt, der sich zwischen dem coolen, aber engen Dreitürer Defender 90 und dem großen Defender 110 einordnet. Ein passender Name für den Neuen wäre somit Defender 100. Wie der Range Rover GT basiert auch dieses Modell auf der neuen EMA-Plattform mit 800-Volt-Technik, wird also entsprechend starke Motoren und kurze Ladezeiten haben – sowie später ebenfalls eine Hybrid-Alternative, die eventuell sogar ein Range Extender-Konzept sein könnte. Am Markt startet der kleinere Defender im Herbst 2027.
Danach, soviel kann man schon sagen, reißt der Neuheiten-Reigen von Land Rover nicht ab: Mit einem Evoque-Nachfolger in den Schauräumen ist 2028 zu rechnen. Dem Vernehmen nach soll das neue Modell auf EMA-Basis wieder cool aussehen, aber gleichzeitig praktischer werden – konzeptionell also zwischen dem aktuellen Evoque und dem Discovery Sport angesiedelt sein.
Im Frühjahr 2027 wird dann ein kleinerer, rein elektrischer Defender vorgestellt, der sich zwischen dem coolen, aber engen Dreitürer Defender 90 und dem großen Defender 110 einordnet. Ein passender Name für den Neuen wäre somit Defender 100. Wie der Range Rover GT basiert auch dieses Modell auf der neuen EMA-Plattform mit 800-Volt-Technik, wird also entsprechend starke Motoren und kurze Ladezeiten haben – sowie später ebenfalls eine Hybrid-Alternative, die eventuell sogar ein Range Extender-Konzept sein könnte. Am Markt startet der kleinere Defender im Herbst 2027.
Danach, soviel kann man schon sagen, reißt der Neuheiten-Reigen von Land Rover nicht ab: Mit einem Evoque-Nachfolger in den Schauräumen ist 2028 zu rechnen. Dem Vernehmen nach soll das neue Modell auf EMA-Basis wieder cool aussehen, aber gleichzeitig praktischer werden – konzeptionell also zwischen dem aktuellen Evoque und dem Discovery Sport angesiedelt sein.
Der Range Rover GT wird als viertüriges Coupé-Crossover Designzitate aus der 4x4-Welt aufweisen, aber auf der Straße bleiben und sportlich orientiert sein.
Bereist bekannt ist das Innendesign, dass extrem reduziert ist und völlig ohne Knöpfe am Armaturenbrett auskommt.
Die große Beinfreiheit im Fond passt zum GT-Konzept, das bei aller Sportlichkeit auf hohen Reisekomfort ausgelegt ist.
Erstmals kommt die neue EMA-Architektur mit 800-Volt-Technik zum Einsatz. Im weiteren Produktzyklus ist aber eine Hybrid-Variante fix eingeplant.





