Test: Leapmotor B03X
Chinesische Wundertüte
Mit dem B03X lässt die junge chinesische Marke Leapmotor das nächste Modell folgen. Das Elektroauto setzt dabei auf kompakte, City-freundliche Abmessungen, gepaart mit überraschend viel Platz und praktischen Detaillösungen, die man in diesem Segment so nicht erwarten würde.
14.09.2026Fotos: Werk
Um welches Auto geht es?
Leapmotor hat innerhalb von kurzer Zeit vier Modelle für den europäischen Markt gebracht und lässt mit dem B03X nun schon das nächste folgen. Nach eigener Definition ist das ein Urban Crossover, beziehungsweise kann man ihn auch als familientaugliches City-SUV sehen, das sich im Segment der angesagten B-SUV einordnet. Damit ist Leapmotor in einem Segment vertreten, in dem die Konkurrenz, auch was die rein Elektrischen betrifft, zunehmend härter wird. Beispielsweise tummeln sich hier schon ein Opel Mokka, Ford Puma oder Kia EV2, und dazu kommen nunmehr die neuen Modelle aus dem VW-Konzern wie Skoda Epiq oder VW ID.Cross. Dass der Leapmotor aber keinerlei Konkurrenz zu fürchten braucht, hat er bereits auf seinem Heimmarkt China gezeigt, wo er im Juli ein Tesla Model Y als meistverkauftes SUV vom Thron gestoßen hat. Der Leapmotor setzt dabei auf Frontantriebsarchitektur, viel Platz bei kompakten Außenabmessungen und einmal mehr auf einen fair kalkulierten Preis.
Wie schaut er aus?
Bei Leapmotor unterstreicht man, wenn es um das Design geht, die LED-Lichtleisten an Front und Heck, die für einen freundlichen „Smile-Effekt“ sorgen sollen. Tatsächlich tat man sich bei chinesischen Marken oft schwer, so etwas wie einen Gesichtsausdruck festzumachen. Dagegen macht der B03X ein freundliches Gesicht, was an den vergleichsweise großen Scheinwerfern liegen mag. Und heckseitig kann man in den Rückleuchten eine Art Gesicht erkennen. Dazu stimmen die Proportionen und der B03X steht so da, wie man es von einem City-tauglichen SUV erwartet. Farbtechnisch setzt man allerdings auf gedeckte Farben – braun, grau, silber, beige dunkelgrün und ein dunkles blau sind hier angesagt.
Leapmotor hat innerhalb von kurzer Zeit vier Modelle für den europäischen Markt gebracht und lässt mit dem B03X nun schon das nächste folgen. Nach eigener Definition ist das ein Urban Crossover, beziehungsweise kann man ihn auch als familientaugliches City-SUV sehen, das sich im Segment der angesagten B-SUV einordnet. Damit ist Leapmotor in einem Segment vertreten, in dem die Konkurrenz, auch was die rein Elektrischen betrifft, zunehmend härter wird. Beispielsweise tummeln sich hier schon ein Opel Mokka, Ford Puma oder Kia EV2, und dazu kommen nunmehr die neuen Modelle aus dem VW-Konzern wie Skoda Epiq oder VW ID.Cross. Dass der Leapmotor aber keinerlei Konkurrenz zu fürchten braucht, hat er bereits auf seinem Heimmarkt China gezeigt, wo er im Juli ein Tesla Model Y als meistverkauftes SUV vom Thron gestoßen hat. Der Leapmotor setzt dabei auf Frontantriebsarchitektur, viel Platz bei kompakten Außenabmessungen und einmal mehr auf einen fair kalkulierten Preis.
Wie schaut er aus?
Bei Leapmotor unterstreicht man, wenn es um das Design geht, die LED-Lichtleisten an Front und Heck, die für einen freundlichen „Smile-Effekt“ sorgen sollen. Tatsächlich tat man sich bei chinesischen Marken oft schwer, so etwas wie einen Gesichtsausdruck festzumachen. Dagegen macht der B03X ein freundliches Gesicht, was an den vergleichsweise großen Scheinwerfern liegen mag. Und heckseitig kann man in den Rückleuchten eine Art Gesicht erkennen. Dazu stimmen die Proportionen und der B03X steht so da, wie man es von einem City-tauglichen SUV erwartet. Farbtechnisch setzt man allerdings auf gedeckte Farben – braun, grau, silber, beige dunkelgrün und ein dunkles blau sind hier angesagt.
B03X der jungen chinesischen Marke Leapmotor: Ein familientaugliches City-SUV, das sich im Segment der angesagten B-SUV einordnet.
Freundliches Gesicht durch vergleichsweise große Scheinwerfer.
Heckseitig kann man in den Rückleuchten eine Art Gesicht erkennen.
Mit dem Elektroantrieb ist für Fahrleistungen gesorgt, bei denen einem nichts abgeht. In der City kurvt man auch dank des kleinen Wendekreises gerne.Wie ist er innen?
Die gedeckte Farbgebung setzt sich im Interieur fort. Schwarz oder hellgrau stehen zur Auswahl. Die Materialauswahl wirkt aber fein und Leapmotor verwendet im Bereich des Armaturenbretts Softtouchmaterialien. Das greift sich angenehm an und wirkt auch nicht billig. Nach Art des Hauses gibt es praktisch keine analogen Tasten und alles wird über den zentralen Touchscreen gesteuert. Elemente, die man öfter benötigt, sind aber rasch auffindbar. Über den Touchscreen werden auch Funktionen, die das Fahren betreffen, wie Lenkwiderstand oder Rekuperation gesteuert. Dank einer leicht erhöhten Sitzposition steigt man bequem ein. Überraschend gut ist das Platzangebot auf den hinteren Sitzen, man findet genug Bein- und Kopffreiheit. Und hier zeigt der B03X auch seine praktische Seite. Die Sitzfläche der hinteren Sitze lässt sich hochklappen, wenn man höhere Gegenstände transportieren will (ja, das kennt man von Honda). Auch der Kofferraum bietet viel Laderaum und unter dem Kofferraum gibt’s eine zusätzliche Box, die strapazierfähig und abwaschbar ist und einen Abfluss fürs Wasser hat (ja, das kennt man von Ford). Was angesichts der durchdachten Kofferraumgestaltung negativ überrascht, ist die fragil wirkende Hutablage, die auch nicht mit der Heckklappe nach oben schwingt.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Der B03X fährt rein elektrisch und mit der neuen Architektur, die Leapmotor für den B03X einsetzt, gibt es hier Frontantrieb. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Akkugrößen, der kleinere der LFP-Akkus hat 39,8 kWh, der größere 53 kWh. Leapmotor setzt dabei auf ein Cell-to-Chassis-System und eine Integration der Batterie in die Fahrzeugstruktur. Mit dem 32,8-kWh-Akku leistet der Elektromotor 130 kW/177 PS, mit dem großen Akku sind es 145 kW/197 PS. Damit beschleunigt der rund 1,5 Tonnen schwere B03X in 8,6 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 160 km/h angegeben. Wie weit kommt man? Mit dem kleinen Akku beträgt die Reichweite 292 Kilometer, mit dem großen Akku sind es 382 Kilometer. Nachladen kann man an einem DC-Lader mit 100 beziehungsweise 133 kW.
Die gedeckte Farbgebung setzt sich im Interieur fort. Schwarz oder hellgrau stehen zur Auswahl. Die Materialauswahl wirkt aber fein und Leapmotor verwendet im Bereich des Armaturenbretts Softtouchmaterialien. Das greift sich angenehm an und wirkt auch nicht billig. Nach Art des Hauses gibt es praktisch keine analogen Tasten und alles wird über den zentralen Touchscreen gesteuert. Elemente, die man öfter benötigt, sind aber rasch auffindbar. Über den Touchscreen werden auch Funktionen, die das Fahren betreffen, wie Lenkwiderstand oder Rekuperation gesteuert. Dank einer leicht erhöhten Sitzposition steigt man bequem ein. Überraschend gut ist das Platzangebot auf den hinteren Sitzen, man findet genug Bein- und Kopffreiheit. Und hier zeigt der B03X auch seine praktische Seite. Die Sitzfläche der hinteren Sitze lässt sich hochklappen, wenn man höhere Gegenstände transportieren will (ja, das kennt man von Honda). Auch der Kofferraum bietet viel Laderaum und unter dem Kofferraum gibt’s eine zusätzliche Box, die strapazierfähig und abwaschbar ist und einen Abfluss fürs Wasser hat (ja, das kennt man von Ford). Was angesichts der durchdachten Kofferraumgestaltung negativ überrascht, ist die fragil wirkende Hutablage, die auch nicht mit der Heckklappe nach oben schwingt.
Welche Technik kommt zum Einsatz?
Der B03X fährt rein elektrisch und mit der neuen Architektur, die Leapmotor für den B03X einsetzt, gibt es hier Frontantrieb. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Akkugrößen, der kleinere der LFP-Akkus hat 39,8 kWh, der größere 53 kWh. Leapmotor setzt dabei auf ein Cell-to-Chassis-System und eine Integration der Batterie in die Fahrzeugstruktur. Mit dem 32,8-kWh-Akku leistet der Elektromotor 130 kW/177 PS, mit dem großen Akku sind es 145 kW/197 PS. Damit beschleunigt der rund 1,5 Tonnen schwere B03X in 8,6 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 160 km/h angegeben. Wie weit kommt man? Mit dem kleinen Akku beträgt die Reichweite 292 Kilometer, mit dem großen Akku sind es 382 Kilometer. Nachladen kann man an einem DC-Lader mit 100 beziehungsweise 133 kW.
Greift sich angenehm an, wirkt auch nicht billig. Es gibt praktisch keine analogen Tasten, alles wird über den zentralen Touchscreen gesteuert.
Der B03X grüßt beim Einsteigen vom Armaturenbrett.
Elemente, die man öfter benötigt, sind rasch auffindbar.
Dank einer leicht erhöhten Sitzposition steigt man bequem ein. Die gedeckte Farbgebung setzt sich im Interieur fort.
Die Sitzfläche der hinteren Sitze lässt sich hochklappen, wenn man höhere Gegenstände transportieren will (ja, das kennt man von Honda).Wie fährt er sich?
Der B03X ist kein Sportwagen, sondern vielmehr ein unkompliziert zu fahrendes Kompakt-SUV. Mit dem Elektroantrieb ist aber für Fahrleistungen gesorgt, bei denen einem nichts abgeht. In der City kurvt man auch dank des kleinen Wendekreises von 10 Meter problemlos durch die Gassen und auch bei Autobahntempo hält der Wagen unangestrengt mit. Dass hier die Vorderräder die Kraft übertragen, kann sich im Sportmodus bemerkbar machen. Ist man im Normalmodus unterwegs, fährt der B03X brav und unaufgeregt. Bodenunebenheiten werden tadellos weggefedert. Für die Abstimmung der Lenkung empfiehlt sich aber der Sportmodus, in Comfort oder in Normal ist der Widerstand zu gering und die Lenkung wirkt schwammig. Die Stärke der Rekuperation ist über ein Touchscreen-Menü einzustellen, der Unterschied zwischen den drei unterschiedlichen Modi fällt aber nicht sonderlich stark aus.
Wie viel kostet er?
Die Preisgestaltung wird typisch für Leapmotor einfach gehalten. Der B03X kostet in der Basisversion 24.490 Euro (wobei hier 500 Euro Willkommensbonus schon eingerechnet sind). Damit ist der B03X „nur“ 2000 Euro günstiger als der größere B05, bietet aber ein stimmiges Gesamtpaket und ist verglichen mit der Konkurrenz immer noch ein faires Angebot. Die kleine Batterie kommt mit der Life-Ausstattung, der große Akku wird mit der Design-Ausstattung kombiniert, und die ist komplett und kostet 4.000 Euro mehr.
Fazit?
Mit dem B03X hat Leapmotor ein kompaktes Elektroauto im Programm, das vor allem mit seinen pfiffigen Detaillösungen überrascht. Mit dem Elektroantrieb fährt der Leapmotor leise und komfortabel und erweist sich auch sonst als unkompliziertes Kompakt-SUV, das nach Art des Hauses Leapmotor zu einem mehr als fairen Preis angeboten wird.
Der B03X ist kein Sportwagen, sondern vielmehr ein unkompliziert zu fahrendes Kompakt-SUV. Mit dem Elektroantrieb ist aber für Fahrleistungen gesorgt, bei denen einem nichts abgeht. In der City kurvt man auch dank des kleinen Wendekreises von 10 Meter problemlos durch die Gassen und auch bei Autobahntempo hält der Wagen unangestrengt mit. Dass hier die Vorderräder die Kraft übertragen, kann sich im Sportmodus bemerkbar machen. Ist man im Normalmodus unterwegs, fährt der B03X brav und unaufgeregt. Bodenunebenheiten werden tadellos weggefedert. Für die Abstimmung der Lenkung empfiehlt sich aber der Sportmodus, in Comfort oder in Normal ist der Widerstand zu gering und die Lenkung wirkt schwammig. Die Stärke der Rekuperation ist über ein Touchscreen-Menü einzustellen, der Unterschied zwischen den drei unterschiedlichen Modi fällt aber nicht sonderlich stark aus.
Wie viel kostet er?
Die Preisgestaltung wird typisch für Leapmotor einfach gehalten. Der B03X kostet in der Basisversion 24.490 Euro (wobei hier 500 Euro Willkommensbonus schon eingerechnet sind). Damit ist der B03X „nur“ 2000 Euro günstiger als der größere B05, bietet aber ein stimmiges Gesamtpaket und ist verglichen mit der Konkurrenz immer noch ein faires Angebot. Die kleine Batterie kommt mit der Life-Ausstattung, der große Akku wird mit der Design-Ausstattung kombiniert, und die ist komplett und kostet 4.000 Euro mehr.
Fazit?
Mit dem B03X hat Leapmotor ein kompaktes Elektroauto im Programm, das vor allem mit seinen pfiffigen Detaillösungen überrascht. Mit dem Elektroantrieb fährt der Leapmotor leise und komfortabel und erweist sich auch sonst als unkompliziertes Kompakt-SUV, das nach Art des Hauses Leapmotor zu einem mehr als fairen Preis angeboten wird.
Fazit von Motorprofis-Tester Michael Andrusio: „Kompaktes Elektroauto, das vor allem mit seinen pfiffigen Detaillösungen überrascht. Mit dem Elektroantrieb fährt der Leapmotor leise und komfortabel und erweist sich auch sonst als unkompliziertes Kompakt-SUV. Nach Art des Hauses Leapmotor zum fairen Preis angeboten".








