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DTM: SIEG FÜR AUER

Auer siegt sich in die Top-3!

Lucas Auer ist der Mann der Stunde in der DTM. Mit seinem Sieg in Hockenheim überholt er Mike Rockenfeller im "ewige Ranking" – damit ist er nun der dritterfolgreichste DTM-Pilot der Gegenwart. Ein weiterer Grund für viele Fans aus Österreich, am Wochenende zum nahen Superfinale der DTM an den Norisring zu reisen. Red-Bull-Star Liam Lawson geht als Favorit in den Showdown in Nürnberg.

Gleich zwei aufregende Handlungsstränge bietet das „Cinema DTM“ in einer filmreifen Saison 2021 Anfang Oktober. Da ist zum einen ein außerordentlich spannender und wendungsreicher Titelkampf und zum anderen die ganz persönliche Story des Kufsteiners Lucas Auer. Nach einer nicht immer leichten Saison, die trotz elf Punkteplatzierungen in den ersten zwölf Rennen unter den eigenen Erwartungen geblieben war, ist der Tiroler plötzlich wie entfesselt: Pole und Sieg in Assen, erste Startreihe im ersten Rennen in Hockenheim, mit besten Sieg-Chancen, aber vom Kollegen Arjun Maini und dessen Mercedes nach einer Fehlbremsung „torpediert“. Und einen Tag später trotzdem wieder mental voll da – und erneut Sieger - und das, wie schon in Assen, in sensationell souveräner Manier, wie in einer eigenen Liga.


Für Auer war es bereits der siebente Sieg in der DTM – nicht der Sechste, wie in manchen Quellen genannt wird. Seine Siege: Lausitzring 2016, 2017 in Hockenheim, am Lausitzring und am Nürburgring, 2020 erneut am Lausitzring, 2021 bislang in Assen und am Hockenheimring. Damit ist Auer nicht nur erfolgreichste Österreicher in der langen Geschichte der DTM, sondern nun auch bereits der von den Siegen her dritterfolgreichste DTM-Pilot der Gegenwart.


Denn mit seinem siebenten Sieg hat Auer sogar Audi-Legende Mike Rockenfeller überholt, der bislang sechs Rennen gewonnen hat.


Wie viele Siege hatten die Stamm-Piloten der DTM 2021 in ihrer Karriere? 1. Marco Wittmann 17, 2. Nico Müller 10, 3. Lucas Auer 7, 4. Mike Rockenfeller 6, 5. Timo Glock 5, 6. Kelvin van der Linde 4.


Bei den Pole Positions ist Auer übrigens mit 10 Qualifying-Bestzeiten Zweiter, hinter Marco Wittmann (16) und klar vor Nico Müller, Timo Glock und Mike Rockenfeller (alle je 6).
Eine weitere Besonderheit ist, dass es bislang nur Wittmann und Auer gelungen ist, DTM- Rennen sowohl mit Class1-Autos als auch mit GT3-Fahrzeugen zu gewinnen, Auer schaffte das sogar mit verschiedenen Fahrzeugmarken.


Lucas Auer (Mercedes AMG Team Winward): „Ich kann meinem Team, meinen Mechanikern nicht oft genug danken, wie sie das Auto hinbekommen haben – auch jetzt wieder nach den Beschädigungen am Samstag. Es macht Spaß und ich kann nun mein Ding durchziehen, das klappt gut. Super natürlich, dass es diese Woche gleich weitergeht – der Norisring ist immer etwas Spezielles im Kalender und noch einmal ein absolutes Highlight!“


Showdown am Norisring. Und noch nie galt diese Aussage mit dem Norisring als „Highlight“ so sehr wie heuer. Wenn es bereits vom 8. bis zum 10. Oktober zum Showdown in Nürnberg kommt, geht es unglaublich eng im Titelrennen zu. Obwohl Liam Lawson (Red Bull Alphatauri AF Corse Ferrari) am Sonntag sich nach Platz 2 hinter Auer wie ein Sieger fühlen konnte_ Widersacher und Pole-Setter Kelvin van der Linde wurde nach zwei Zeitstrafen nur Zehnter, Marco Wittmann kam gar nicht in die Punkteränge.


DTM-Gesamtwertung (nach 14 von 16 Rennen): 1. Liam Lawson (Ferrari) 206, 2. Kelvin van der Linde (Audi) 192, 3. Maximilian Götz (Mercedes) 180, 4. Marco Wittmann (BMW) 165, 5. Alex Albon (Ferrari) 130, 6. Philip Ellis (Mercedes) 127, 7. Lucas Auer (Mercedes) 125, 8. Mike Rockenfeller (Audi) 77, 9. Daniel Juncadella (Mercedes) 61, 10. Sheldon van der Linde (BMW) 55.


DTM-Hersteller-Wertung (nach 14 von 16 Rennen): 1. Mercedes-AMG 507, 2. Ferrari 336, 3. Audi 325, 4. BMW 229, 5. Lamborghini 48.


Das bedeutet, dass Mercedes bereits als Meister feststeht – ein schöner Erfolg für Mercedes- Motorsportchef Toto Wolff und Mercedes-Pilot Lucas Auer.


Österreichische Fans beim Finale. Auch die österreichischen Fans profitieren von der Kalender- Änderung. Das superspannende Finale am Norisring in Nürnberg ist aus weiten Teilen Österreichs auch als Tagesausflug erreichbar, zudem gibt es jede Menge Österreich-Bezug: Neben den Fans von Publikumsliebling Lucas Auer sind auch die vielen österreichischen Fans von Titelaspirant Maxi Götz (sein größter Fanclub ist aus Salzburg) und des Austro-italienischen Teams Red Bull Alphatauri AF Corse Ferrari heiß auf das Finale, bei dem Liam Lawson als jüngster DTM-Meister aller Zeiten gekürt werden könnte.


 

Der große Sieger: Lucas Auer hat nun nach Assen 2021 auch am Hockenheimring gewonnen.Der große Sieger: Lucas Auer hat nun nach Assen 2021 auch am Hockenheimring gewonnen.
Auf und davon: Auer fuhr am Sonntag in einer eigenen Liga.Auf und davon: Auer fuhr am Sonntag in einer eigenen Liga.
Mit Platz 2 zog Red-Bull-Star Liam Lawson in der Meisterschaft an Van der Linde vorbei und wieder in Führung.Mit Platz 2 zog Red-Bull-Star Liam Lawson in der Meisterschaft an Van der Linde vorbei und wieder in Führung.
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