FORMEL-1-ACADEMY-ASS EMMA FELBERMAYR
Emma Felbermayr: Big in China!
Emma rockt Motorsport-Österreich!
Und ist meist Österreichs einziger fahr-aktiver Beitrag an den Grand Prix Wochenenden – wenn nicht gerade ihr Bruder oder ein anderer Landsmann im Porsche-Supercup an den Start gehen.
Schon beim ersten Wochenende der Formel 1 Academy, einer Serie für die größten weiblichen Monoposto-Talente der Welt, kann sie 2026 brillieren. Erst am Freitag mit dem starken dritten Rang im Qualifying, dann am Samstag beim ersten Rennen, das im Reverse-Grid-System über die Bühne geht, und in dem sie daher "nur" vom sechsten Platz aus startet.
Emma Felbermayr macht gleich einen Platz gut und fährt dann konstante Rundenzeiten. Dann fährt sich Ferrari-Jungstar Alba Larsen im Zweikampf den Frontflügel am Wagen der Österreicherin ab.
Nach der Safety-Car-Phase gibt Emma noch mehr Gas: Sie schnappt sich Payton Westcott im Mercedes mit einem Überholmanöver in Kurve 1, in der letzten Runde zieht sie sich auch noch an Rafaela Ferreira (Racing Bulls) vorbei – auf zum ersten Podium gleich im ersten Rennen.
Ganz nach dem Motto: Stark angefangen und dann noch stärker geworden.
Die 19-jährige Welserin entstammt einer motorsportaffinen Familie – Opa Horst senior fuhr in Le Mans bis ins reife Alter das 24-Stunden-Rennen, insgesamt fünf Mal von 2005 bis 2011 – unter anderem im Porsche mit Richard Lietz. Dieser Großvater ist genau gestern vor sechs Jahren verstorben – was Emmas starke Leistungen gerade zu diesem Datum noch berührender und beeindruckender macht. Auch ihr Vater Horst Junior (Jahrgang 1970) ist im Langstreckensport aktiv, er fuhr auch im "Familienauto" in Le Mans, hatte Erfolge in der ALMS. Und ihr Bruder Horst Felix war und ist unter anderem im Porsche Supercup auf den Rennstrecken schnell.
Die ganze Familie, die ja eines der größten Logistik-Unternehmen Österreichs besitzt, lebt und liebt den Motorsport. Die Meeting-Räume in der Zentrale haben klingende Namen – etwa "Niki Lauda" oder "Alain Prost".
Emma sammelte für Sauber bereits 2025 ihre ersten Erfahrungen (und: Erfolge!) in der Formelserie. Sie siegte in Montreal, wurde in der Meisterschaft Zehnte.
Jetzt in der zweiten und damit letzten Saison in der Academy (länger darf eine Pilotin nicht bleiben), will (und kann?) sie um den Titel mitfighten. Auch weil sie auch international präsenter denn je ist – ist sie durch den Einstieg von Audi nun doch quasi eine "Werkspilotin", Teil des exklusiven Audi-Nachwuchsprogramms, an der Seite von "Wunderkind" Freddie Slater.
Dadurch reiht sie sich in eine Tradition wegweisender Fahrerinnen wie Michele Mouton oder Rahel Frey ein, die einst ebenfalls von Audi gefördert wurden und zumindest im Fall von Rallye-Ikone Mouton Motorsportgeschichte geschrieben haben. Und im Fall Frey höchst erfolgreich im GT-Sport (und auch in der DTM) zu sehen waren und sind.
Zudem ist Felbermayr nun Teil des Audi Driver Development Programmes und kann auf die Expertise und Ressourcen des Teams zählen. "Wir sehen großes Potenzial für ihre Zukunft", staunt Allan McNish, Direktor des Audi-Fahrerentwicklungsprogramms: "Die Förderung weiblicher Talente hat für unsere F1-Aktivitäten höchste Priorität, und es erfüllt uns mit Stolz, die Tradition starker Fahrerinnen fortzuführen, die mit den vier Ringen Erfolge gefeiert haben", so fortzusetzen. McNish fuhr einst in der Formel 1, er ist auch im Langstreckensport eine Legende.
Im Vergleich zum Vorjahr ist Emma heuer, auch dank 18 Rennen in der spanischen Forme l4, wesentlich besser vorbereitet. Und die Strecken sind kein unbekanntes Terrain mehr: „Jetzt habe ich Spaß und kann mich auf den konzentrieren."
Unterstützt wird sie von ihrer Vorgängerin, der schnellen Deutschen Carrie Schreiner, die vom Team als Botschafterin und Mentorin weiterverpflichtet wurde – eine gute Entscheidung. Sie ist immer an der Seite Felbermayrs und bringt die ihre eigene Erfahrung aus zwei Jahren Formel Academy ein.
Das Hauptrennen geht am Sonntag (3.40 Uhr MEZ, live in ORF Sport +) über die Bühne. Diesmal ohne Reverse Grid. Emma hat vom dritten Startplatz (unter 18 Teilnehmerinnen) aus eine noch bessere Ausgangsposition.
Die F1 Academy absolviert 2026 an sieben Stationen im Rahmenprogramm der Formel 1 ihre Rennen, der Red Bull Ring ist im vierten Jahr der Rennserie nicht dabei. Das Saisonfinale findet wieder Ende November in Las Vegas statt. Es gibt heuer also noch 13 weitere Chancen für Emma, sich an ein Leben am Podium zu gewöhnen.
Die Termine der F1 Academy 2026:
- Runde 1: Shanghai, China (13. - 15. März)
- Runde 2: Jeddah, Saudi-Arabien (17. - 19. April)*
- Runde 3: Montreal, Kanada (22. - 24. Mai)
- Runde 4: Silverstone, Großbritannien (03. - 05. Juli)
- Runde 5: Zandvoort, Niederlande (21. - 23. August)
- Runde 6: Austin, USA (23. - 25. Oktober)
- Runde 7: Las Vegas, USA (19. - 21. November)
* wird abgesagt, Alternative noch offen.
Emma Felbermayr: Flnk in Pink.
Emma Felbermayr fährt als einzige Frau im Audi-Nachwuchsprogramm, ihr Einsatzteam ist Rodin Motorsport.
Die Frau der Ringe: Emma Felbermayr.
Emma Felbermayr in Schanghai beim Trackwalk.
Emma Felbermayr meistert die Schikanen des Motorsports.
Unsere Botschafterin in China: Emma Felbermayr.
Seit 2025 steigt sie ins Cockpit der Academy-Autos ein, 2026 ist ihre zweite und damit automatisch letzte Saison in dieser Serie.
Emma Felbermayr (Audi / Rodin).
Emma Felbermayrs Nummer: Number Five.
Schön und schlicht: die Formel-Autos.




Vorne dabei: Emma Felbermayr in China.
Die Tribünen in Schanghai sind bestens besetzt. Das macht die Formel Academy zusätzlich interessant.
Emma Felbermayr – Österreichs Role-Model.
Emma Felbermayr.

Audis Nachwuchs-Chef: Ex-F1-und-Le-Mans-Pilot Alan McNish kümmert sich um Emma und Audi-Junior Freddie Slater.
Das Ergebnis des ersten Rennens in China.









