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RALLYE MONTE CARLO: SOLBERG JR. SIEGT

RALLYE MONTE CARLO: SOLBERG JR. SIEGT

Bilderbuch der Toyota-Sensation

Die Rallye Monte Carlo hat einmal mehr eine atemberaubende Monte-Carlo-Story geschrieben – in einer unglaublich spektakulären tiefwinterlichen Eis-und Schnee-Rallye triumphiert Toyota mit einem Dreifach-Sieg. Und ganz vorne und damit ganz oben steht der Sohn eines Ex-Weltmeisters: Oliver Solberg ist der neue Superstar der Zukunft. motorprofis.at dokumentiert das Bilderbuch einer denkwürdigen Rallye.
Ein Winter wie damals: Die 46. (WM-)Auflage der Rallye Monte Carlo wurde auf Schnee und Eis zu einem spektakulären Klassiker der Moderne. Und auch der Sieger verbindet Klassik und Moderne – ist er doch der Sohn des Weltmeisters von 2003, von Petter Solberg: Oliver Solberg, 24.

Mit diesem Erfolg kürte sich der Junior zum jüngsten "Monte"-Sieger der WRC-Epoche. Zudem ist er der erste der vielen Rallye-Solbergs, der diesen Klassiker gewinnen konnte. Sein Vater kam nur bis zu Platz 3. Oliver aber verwies seine Teamkollegen Elfyn Evans (+51,8 Sekunden) und Sebastien Ogier (+1:10,4 Minuten) auf die Plätze 2 und 3, was in Summe einen beeindruckenden Dreifach-Sieg von und für Toyota ergibt. 

Beeindruckend ist dabei vor allem die Leistung von Solberg in seinem ersten Wettbewerb als Werksfahrer von Gazoo Toyota, so wie sie es im Sommer 2025 war, als er auf Anhieb die Rallye Estland gewann.
"Ich kann es noch gar nicht verstehen, jetzt im Moment. Es ist ein weiterer emotionaler Tag. Das war die schwierigste Rallye, die ich je in meinem Leben bestritten habe", jubelt Solberg nach seinem zweiten WM-Sieg. "Es war mein erster Einsatz auf Asphalt mit diesem Auto und wir haben sofort gewonnen. Ich möchte Toyota für das Vertrauen und den Glauben an mich danken. Die Teamarbeit war außergewöhnlich."

Das war aber vor allem die Leistung von Petters Sohn, der mit einer schwedischen Lizenz fährt. So setzten Solberg und sein Beifahrer Elliott Edmondson bereits am Donnerstag ein enormes Leistungs-Zeichen. In der zweiten Wertungsprüfung nahmen sie dem führenden Elfyn Evans unglaubliche 31,1 Sekunden ab. Trotz einer verkürzten Freitags-Etappe, bei der die dritte Prüfung aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde, baute der schwedisch-norwegische Doppelstaatsbürger seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf über eine Minute aus. Rekordweltmeister Sebastien Loeb gratulierte sofort: "Ich habe das kommen sehen, seit Du mich in jungen Jahren mit Deinen Leistungen begeistert hast."

Neben Toyota jubelt auch Citroen: In der WRC2-Kategorie dominierte Leo Rossel das Geschehen. Er sicherte sich nicht nur den Klassensieg: er schob sich im Gesamtklassement auf den sechsten Rang vor, noch vor Toyota-Pilot Takamoto Katsuta, der mit Problemen an der Servolenkung Ärger hatte.

Die Österreicher Johannes Keferböck und Ilka Minor konnten die Rallye auf Platz 14 der WRC2 beenden und so das Ziel, den Sieg im WRC Masters Cup, erreichen. Das K4 Rally Team gewann mit mehr als 20 Minuten Vorsprung auf Eamonn Boland.

Weiter geht es in der Rallye-WM vom 12. bis 15. Februar mit der Rallye Schweden – es dürfte also wieder eine Rallye bei Eis und Schnee werden. Und der Ausflug nach Monaco und Südfrankreich hat definitiv Lust auf mehr gemacht. 
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