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FORMEL E MONACO: DS-STAR ANTONIO FELIX DA COSTA SIEGT

Felix der Glückliche

Beim Saison-Highlight war er wieder da: Wie Meister Antonio Felix da Costa in Monaco wieder in die Erfolgsspur fand und mit seinem DS Techeetah zum Sieg fuhr – nach einem genialen Überholmanöver in der Schikane in der Zielrunde.
DS Automobiles regiert Monte Carlo – weiterhin.
Nach Jean-Eric Vergne 2019 war es nun sein Teamkollege, der gewinnen konnte.

António Maria de Mello Breyner Félix da Costa, der Mann aus einem alten Adelsgeschlecht in Portugal, der regierende Meister der Formel E, gewann den E-Prix in Monaco. Und das auf höchst beeindruckende Weise und nach einem atemberaubenden Match um den Sieg, in dem der DS-Pilot in der letzten Runde und erst in der  Hafenschikane den allen entscheidenden Angriff gegen den Führenden Mitch Evans (Jaguar) setzte. Das alles nach einer für Antonio zum Teil enttäuschenden Saison und viel Ärger beim letzten Rennen in Valencia.

Doch ist der Meister wieder voll im Rennen um den ersten Weltmeistertitel der ABB Formel E.

In einem spektakulären Formel E Rennen, das bis zur letzten Kurve umkämpft war, holte Da Costa seinen ersten Saisonsieg, seinen sechsten in der Formel E und den zweiten Erfolg des DS E-TENSE FE21 bei seinem fünften Einsatz. Vergne rundete einen hervorragenden Tag für DS Techeetah ab, er belegte Platz 4 und schrammte nur knapp am Podium vorbei. Vor ihm zwei weitere Helden dieses Rennens: Robin Frijns, der Zweiter wurde und damit als Fahrer eines Privatteams (!) – nämlich von Envision Virgin – in der Meisterschaftsführung liegt. Und Mitch Evans, Star der phasenweisen dominanten Jaguars, der bis wenige hundert Meter vor dem Ziel geführt hatte, ehe ihm die Energie ausging.

Die Story, aus Sicht von DS Techeetah:
Beide Autos erwiesen sich von den freien Trainings am Morgen bis zum Qualifying als stark – die Pole Position für da Costa und Startplatz 4 für Vergne waren das Ergebnis. Nach dem Start blieb da Costa zunächst in Führung, der Kampf an der Spitze? Intensiv. Da Costa und Frijns tauschten viermal die Führung, bis am Ende Evans zum Hauptkonkurrenten des Portugiesen wurde. Der DS-Pilot sicherte sich den Sieg schließlich mit einem atemberaubenden Manöver in der „Nouvelle Chicane“ in der letzten Runde.

Nach der Enttäuschung in Valencia (wo ihm wie vielen anderen der Strom ausgegangen war und er danach heftige Kritik an der Formel E übte) strahlte António, als er die Siegertrophäe von Fürst Albert II. von Monaco entgegennahm – der übrigens in einem DS 9 E-Tense 4x4 360 an die Strecke gekommen war.

Dank des Sieges klettert DS Techeetah in der Teamwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft wieder auf Platz 3, mit 98 nur sieben Punkte hinter dem Führenden Mercedes und fünf hinter Jaguar Racing.

Ebenso eng ist es in der Fahrer-WM:
Frijns (Virgin) 62, De Vries (Mercedes) 57, Evans (Jaguar) 54, Felix da Costa (DS Techeetah) 52, Bird (Jaguar) 49.


António Félix da Costa ist voller Freude: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, in Monaco gewonnen zu haben. Wir hatten ein fantastisches Rennen, hart aber fair − ich liebe solche Rennen. Ich kann mich an keinen e-Prix erinnern, in dem es so viele Führungswechsel gab, unglaublich. Ich habe in der letzten Runde alles auf den Tisch gelegt und das hat sich ausgezahlt. Wir haben jetzt sechs Wochen bis zum nächsten Rennen und ich werde das Erfolgserlebnis mit bis nach Puebla nehmen.“

Mark Preston, der Teamchef von DS Techeetah, hat in der Formel E schon viel erreicht, dieser Tag war trotzdem ein besonderer: „Monaco zu gewinnen ist einfach unglaublich und ich bin so beeindruckt vom gesamten Team, dass es das zweimal hintereinander geschafft hat, nachdem Vergne hier zuletzt gewonnen hatte und jetzt Antonio. Vergne hat ebenfalls großartig performt, er hat die schnellste Rennrunde gedreht, was ihm und dem Team einen weiteren Punkt bescherte. Vor dem Rennen in Monaco hatten wir besprochen, wie wir uns wieder an die Spitze der Meisterschaft setzen können, und wir waren uns alle einig, dass wir einen Sieg brauchen, um voll anzugreifen − Mission erfüllt. Der Sieg heute war etwas ganz Besonderes, da wir in diesem Jahr kein Heimrennen in Paris haben. Monaco war also quasi der Ersatz. Es war großartig, DS Automobiles CEO Beatrice Foucher auf dem Podium zu sehen, als sie die Trophäe des Teams entgegennahm. An dieser Stelle möchte ich mich für die immense Unterstützung durch das gesamte DS-Team bedanken.“

Thomas Chevaucher, Direktor DS Performance: „Was für ein Wochenende! In Monaco zu fahren ist immer etwas Besonderes, aber von der Pole Position aus zu gewinnen, ist der bestmögliche Beweis für das Leistungsniveau eines Autos, eines Fahrers und eines Teams. Nachdem wir einige schwierige Momente durchlebt haben, bin ich sehr stolz auf das Team und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Wir sind nun zurück im Rennen um die Titel und von der Stärke und Wettbewerbsfähigkeit unseres DS E-TENSE FE21 überzeugt.“


Die Meisterschaft wird am 19. und 20. Juni mit einem Doppellauf im mexikanischen Puebla fortgesetzt.
Antonio Felix da Costa entstammt einem alten Adelsgeschlecht – klar, dass er sich da in der Fürstenloge von Monaco wohl fühlt.Antonio Felix da Costa entstammt einem alten Adelsgeschlecht – klar, dass er sich da in der Fürstenloge von Monaco wohl fühlt.
Antonio Felix da Costa startete aus der Pole Position in das Rennen...Antonio Felix da Costa startete aus der Pole Position in das Rennen...
...und er kam nach einen spannenden Rennen vor Robin Frijns als erster ins Ziel....und er kam nach einen spannenden Rennen vor Robin Frijns als erster ins Ziel.
Mitch Evans führte bis kurz vor dem Ziel. Jaguar ist heuer ganz stark in Form.Mitch Evans führte bis kurz vor dem Ziel. Jaguar ist heuer ganz stark in Form.
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Immer wieder schön: das Fürstentum Monaco und die Strecke von oben.Immer wieder schön: das Fürstentum Monaco und die Strecke von oben.
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