BYD in Österreich
Was den Aufsteiger antreibt
BYD ist die am stärksten wachsende Automarke in Österreich und setzt nun zum Sprung in die Top 10 an. 2026 startet die europäische Produktion mit Linzer Stahl von voestalpine und das „Flash Charging“-Netzwerk mit 1.000-kW-Ladepunkten. Personen aus Sozialberufen und Taxifahrer erhalten Sonderkonditionen.
28.01.2026Fotos: FOTObyHOFER/Christian Hofer, Werk
Wie groß ist BYD weltweit?
BYD ist 2025 zum größten Elektroautohersteller der Welt aufgestiegen: Mit 2,26 Millionen rein elektrischen Pkw lag die chinesische Marke klar vor Tesla mit 1,64 Millionen und VW mit knapp einer Million verkauften Stromern. Zählt man die Hybride dazu, kommt BYD auf einen Gesamtabsatz von 4,6 Millionen elektrifizierten Fahrzeugen. Der Aufstieg in die erste Liga der Autobauer kommt nicht aus heiterem Himmel, BYD profitiert enorm von seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Akkuproduzent. Neben der starken Position am großen Heimatmarkt und dem dynamischen Wachstum in Schwellenländern ist BYD auch in Europa erfolgreich: Der EU-Marktanteil hat sich 2025 verdreifacht und liegt nun bei 1,2 Prozent.
Wie stark ist BYD in Österreich?
Mit Denzel hat BYD einen erfahrenen lokalen Partner als Importeur. Von Anfang an wurde die Service-Qualität forciert, das österreichische Händlernetz umfasst 50 Standorte. 2025 war BYD mit einem Plus von 75 Prozent erneut die am stärksten wachsende Automarke in Österreich: Fast 7.000 BYDs wurden zugelassen, das entspricht schon 2,4 Prozent Marktanteil, und Managing Director Danijel Dzihic ist „super zufrieden, weil wir damit de facto im dritten Jahr endgültig in Österreich angekommen sind“. Und nebenbei hat man sich auch am Konkurrenten Tesla vorbeigeschoben. 2026 will BYD „bei den Neuzulassungen erstmals fünfstellig werden“, was sehr wahrscheinlich einem Sprung in die Top 10 des Markenrankings bedeuten würde. „Jetzt wollen wir den letzten Schritt zur echten Volumenmarke machen“, betont Dzihic.
Besonders gefragt waren 2025 die rein elektrischen BYD-Modelle Sealion 7 und Seal U, aber auch die am Kürzel DM-i erkennbaren Plug-in-Hybrid-Modelle. Der Seal U DM-i war mit rund 1.600 Stück sogar der österreichweit erfolgreichste PHEV-Pkw.
BYD ist 2025 zum größten Elektroautohersteller der Welt aufgestiegen: Mit 2,26 Millionen rein elektrischen Pkw lag die chinesische Marke klar vor Tesla mit 1,64 Millionen und VW mit knapp einer Million verkauften Stromern. Zählt man die Hybride dazu, kommt BYD auf einen Gesamtabsatz von 4,6 Millionen elektrifizierten Fahrzeugen. Der Aufstieg in die erste Liga der Autobauer kommt nicht aus heiterem Himmel, BYD profitiert enorm von seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Akkuproduzent. Neben der starken Position am großen Heimatmarkt und dem dynamischen Wachstum in Schwellenländern ist BYD auch in Europa erfolgreich: Der EU-Marktanteil hat sich 2025 verdreifacht und liegt nun bei 1,2 Prozent.
Wie stark ist BYD in Österreich?
Mit Denzel hat BYD einen erfahrenen lokalen Partner als Importeur. Von Anfang an wurde die Service-Qualität forciert, das österreichische Händlernetz umfasst 50 Standorte. 2025 war BYD mit einem Plus von 75 Prozent erneut die am stärksten wachsende Automarke in Österreich: Fast 7.000 BYDs wurden zugelassen, das entspricht schon 2,4 Prozent Marktanteil, und Managing Director Danijel Dzihic ist „super zufrieden, weil wir damit de facto im dritten Jahr endgültig in Österreich angekommen sind“. Und nebenbei hat man sich auch am Konkurrenten Tesla vorbeigeschoben. 2026 will BYD „bei den Neuzulassungen erstmals fünfstellig werden“, was sehr wahrscheinlich einem Sprung in die Top 10 des Markenrankings bedeuten würde. „Jetzt wollen wir den letzten Schritt zur echten Volumenmarke machen“, betont Dzihic.
Besonders gefragt waren 2025 die rein elektrischen BYD-Modelle Sealion 7 und Seal U, aber auch die am Kürzel DM-i erkennbaren Plug-in-Hybrid-Modelle. Der Seal U DM-i war mit rund 1.600 Stück sogar der österreichweit erfolgreichste PHEV-Pkw.
Fast 7.000 BYDs wurden 2025 in Österreich zugelassen, das entspricht schon 2,4 Prozent Marktanteil. Sehr gefragt war der rein elektrische Sealion 7.
Managing Director Danijel Dzihic ist „super zufrieden, weil wir de facto im dritten Jahr endgültig in Österreich angekommen sind“.
BYD ist 2025 zum größten Elektroautohersteller der Welt aufgestiegen: Mit 2,26 Millionen rein elektrischen Pkw lag die chinesische Marke klar vor Tesla.Welchen Österreich-Bezug hat BYD noch?
Ab Frühjahr 2026 produziert das neu errichtete Werk in Ungarn BYD-Modelle mit dem Stahl der österreichischen voestalpine. „BYD hat immer klar gemacht, dass wir nach Europa gekommen sind, um hier zu bleiben – und um hier zu produzieren. Wir verfolgen hier eine langfristige Vision mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre von den Verbrauchern als europäischer Hersteller wahrgenommen zu werden“, erklärte BYD-Vizepräsidentin Stella Li bei der Bekanntgabe der Kooperation mit voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner. Ein neues europäisches Headquarter und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen ebenfalls in der Nähe von Österreich in Ungarn.
BYD möchte in Europa ein „Flash Charging“-Ladenetzwerk aufbauen. Was ist für Österreich geplant?
BYD will in Europa die „Flash Charging“-Technologie einführen und dafür ein eigenes Ladenetzwerk mit mehreren tausend Ladepunkten aufbauen. An den Ladesäulen sollen Kunden mit bis zu 1.000 kW laden können, wofür anfangs beispielsweise die Modelle Z9 GT und D9 der BYD-Premiummarke Denza geeignet sind. Etwas später soll die Ultra-Schnelllade-Funktion auch Teil des BYD-Modellportfolio werden. Im Idealfall können dann 400 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten Ladestopp nachgeladen werden, eine Akkuladung dauert also nicht mehr wirklich länger als der Tankvorgang eines Verbrenners. Weil das System von BYD mit 400 kWh großen LFP-Pufferspeichern arbeitet, ist die Ladepower von 1.000 kW auch zu realisieren, wenn die Anschlussleistung am Standort nur 100 kW beträgt. „BYD baut damit das derzeit schnellste Ladenetzwerk am Markt, das wird ein echter Gamechanger in der E-Mobilität“, ist Manging Director Danijel Dzihic von BYD Österreich überzeugt. Gemeinsam mit BYD Europe sucht er mindestens 100 Standorten im ganzen Land, die erstem Ladesäulen sollen noch 2026 in Betrieb gehen. Interessenten aller Art werden gesucht, von Ladeparkbetreibern über Kommunen und Firmen bis zu Supermärkten, Fast-Food-Lokalen, Tankstellen- und Parkplatzbetreibern. Emails mit Fotos des Standorts und einer schriftlichen Standortbeschreibung können an flashcharging@bydauto.at geschickt werden.
Ab Frühjahr 2026 produziert das neu errichtete Werk in Ungarn BYD-Modelle mit dem Stahl der österreichischen voestalpine. „BYD hat immer klar gemacht, dass wir nach Europa gekommen sind, um hier zu bleiben – und um hier zu produzieren. Wir verfolgen hier eine langfristige Vision mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre von den Verbrauchern als europäischer Hersteller wahrgenommen zu werden“, erklärte BYD-Vizepräsidentin Stella Li bei der Bekanntgabe der Kooperation mit voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner. Ein neues europäisches Headquarter und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen ebenfalls in der Nähe von Österreich in Ungarn.
BYD möchte in Europa ein „Flash Charging“-Ladenetzwerk aufbauen. Was ist für Österreich geplant?
BYD will in Europa die „Flash Charging“-Technologie einführen und dafür ein eigenes Ladenetzwerk mit mehreren tausend Ladepunkten aufbauen. An den Ladesäulen sollen Kunden mit bis zu 1.000 kW laden können, wofür anfangs beispielsweise die Modelle Z9 GT und D9 der BYD-Premiummarke Denza geeignet sind. Etwas später soll die Ultra-Schnelllade-Funktion auch Teil des BYD-Modellportfolio werden. Im Idealfall können dann 400 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten Ladestopp nachgeladen werden, eine Akkuladung dauert also nicht mehr wirklich länger als der Tankvorgang eines Verbrenners. Weil das System von BYD mit 400 kWh großen LFP-Pufferspeichern arbeitet, ist die Ladepower von 1.000 kW auch zu realisieren, wenn die Anschlussleistung am Standort nur 100 kW beträgt. „BYD baut damit das derzeit schnellste Ladenetzwerk am Markt, das wird ein echter Gamechanger in der E-Mobilität“, ist Manging Director Danijel Dzihic von BYD Österreich überzeugt. Gemeinsam mit BYD Europe sucht er mindestens 100 Standorten im ganzen Land, die erstem Ladesäulen sollen noch 2026 in Betrieb gehen. Interessenten aller Art werden gesucht, von Ladeparkbetreibern über Kommunen und Firmen bis zu Supermärkten, Fast-Food-Lokalen, Tankstellen- und Parkplatzbetreibern. Emails mit Fotos des Standorts und einer schriftlichen Standortbeschreibung können an flashcharging@bydauto.at geschickt werden.
Beliebt sind die am Kürzel DM-i erkennbaren Plug-in-Hybride. Der Seal U DM-i war 2025 mit 1.600 Stück sogar der österreichweit erfolgreichste PHEV-Pkw.
BYD fertigt in Europa mit österreichischen Stahl: Vizepräsidentin Stella Li bei der Bekanntgabe der Kooperation mit voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.
BYD möchte in Europa ein „Flash Charging“-Ladenetzwerk aufbauen. An den Ladesäulen sollen Kunden mit bis zu 1.000 kW laden können.BYD fällt in Österreich mit ungewöhnlichen Aktionen auf – welche sind das?
Seit Anfang 2026 bietet BYD sogenannte „systemrelevante Personen“ attraktive Großkundenkonditionen für den Neuwagenkauf in Österreich. Die Aktion gilt für „alle Privatperson, die in einem sozialen Beruf, also in Kindergärten, Krankenhäusern, Betreuungseinrichtungen, Seniorenheimen oder mobilen Pflegediensten ecetera arbeiten“, erklärt Manging Director Danijel Dzihic. Günstige E-Mobilität mit guter Ausstattung bietet BYD zum Beispiel mit dem Kleinwagen Dolphin Surf ab 19.900 Euro Listenpreis.
Und im Zuge der globalen Partnerschaft mit Uber bekommen Taxiunternehmen seit Anfang 2026 auch in Österreich überaus attraktiven Konditionen. „Wir können den Taxiunternehmen hochwertige, komfortable Elektrofahrzeuge anbieten und gleichzeitig unsere Markenpräsenz bei Tausenden von Fahrgästen in Österreich stärken“, freut sich Dzihic.
Seit Anfang 2026 bietet BYD sogenannte „systemrelevante Personen“ attraktive Großkundenkonditionen für den Neuwagenkauf in Österreich. Die Aktion gilt für „alle Privatperson, die in einem sozialen Beruf, also in Kindergärten, Krankenhäusern, Betreuungseinrichtungen, Seniorenheimen oder mobilen Pflegediensten ecetera arbeiten“, erklärt Manging Director Danijel Dzihic. Günstige E-Mobilität mit guter Ausstattung bietet BYD zum Beispiel mit dem Kleinwagen Dolphin Surf ab 19.900 Euro Listenpreis.
Und im Zuge der globalen Partnerschaft mit Uber bekommen Taxiunternehmen seit Anfang 2026 auch in Österreich überaus attraktiven Konditionen. „Wir können den Taxiunternehmen hochwertige, komfortable Elektrofahrzeuge anbieten und gleichzeitig unsere Markenpräsenz bei Tausenden von Fahrgästen in Österreich stärken“, freut sich Dzihic.
BYD-Vizepräsidentin Stella Li sagt es klar und deutlich: „BYD hat immer klar gemacht, dass wir nach Europa gekommen sind, um hier zu bleiben – und um hier zu produzieren. Wir verfolgen hier eine langfristige Vision mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre von den Verbrauchern als europäischer Hersteller wahrgenommen zu werden“.









